Ausverkauf auf dem globalen Markt
AP
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Globaler Wertpapierausverkauf und Preisabsturz der Rohstoffe verstärken sich vor dem Hintergrund der Zweifel, die Zentralbanken der größten Volkswirtschaften gegenüber den Vorteilen der lockeren Geldpolitik ausdrucken.

Finanzmärkte sind besorgt über die Aussichten der von Fed betriebenen Politik. Am Freitag sagte Chef der Federal Reserve Bank of Boston Eric S. Rosengren, dass die US-Wirtschaft baldiger Zinserhöhung standhalten kann, da eine Vollbeschäftigung erreicht wurde, während die niedrigen Zinsen die Wahrscheinlichkeit einer Überhitzung verstärken.

Am Donnerstag überraschte Mario Draghi die Märkte, als er bekannt gab, dass bei der Vorstandsitzung die Ausweitung der Anleihekaufprogramms nicht besprochen wurde.

Geschäftsführer von Peak Asset Niv Dagan äußerte gegenüber Bloomberg Radio:

«Die Zentralbanken wollen keine zusätzliche Anreize anbieten und es liefert den Grund für Besorgnis. Wir gehen davon aus, dass der Rückgang in der näheren Zukunft fortgesetzt wird. Investoren werden vorsichtig sein, sie werde abwarten wollen, um zu sehen (was kommt).»

Die nächsten Vorstandssitzung der Fed ist für den 20-21 September geplant und jede weitere Verstärkung der radikalen Rhetorik kann zur Marktinstabilität führen.

Europäischen Indizes zeigen den maximalen Rückgang von letzten drei Monaten. Bei 11:10 fiel STOXX 600 um 1,9%, bereit den stärksten Rückgang seit Ende Juni zu zeigen. Empfindlicher für das Wachstum der Basisressourcen Index verlor 3,6% und zeigt somit weit schlechtere Dynamik als der Markt, während Bankaktien um 2,2% fielen.

Aktien eines der größten Energieunternehmens Deutschlands E.ON (XETRA: E.ON [EOAN]) verloren 13,1%, nachdem Uniper zur eigenständigen Gesellschaft ausgegliedert wurde und die Aktien des Chemieunternehmens Linde (ETR: LIN) verzeichneten den Rückgang um 8,2% nachdem die Fusionsgespräche mit dem US-Unternehmen Praxair scheiterten.

Asiatische Aktivposten

Index CSI300 (INDEX: CIF), der den Wert von Wertpapieren der größten Unternehmen, die in Shanghai und Shenzhen gehandelt werden verfolgt, fiel um 2,45% auf 31,166.7 Punkte und zeigt somit den maximalen Prozentrückgang seit dem 13. Juni.

Index Shanghai Composite (INDEX: Shanghai Stock Exchange Composite Index [SHCOMP]) verlor 1,8% und schloss bei 3021,98 Punkten.

Führende Hong Kong Index Hang Seng (Index: HSE) fiel um 3,4% auf 23,290.60 Punkte und blieb damit hinter anderen Märkten in der Region und zeigte den maximalen eintägigen Rückgang seit dem 11. Februar.

Aktien von Samsung Electronics (KRX: 005930) stürzten in zwei Tagen um 11% - die maximale Fallhöhe für die letzten acht Jahre - wegen der Rückrufaktion für Galaxy Note 7, bei dem serienmäßig Selbstentzündungsproblem festgestellt wurde.

Währung

Dollar begann die Woche in den roten Zahlen, obwohl Verluste durch die Wiederaufnahme der Diskussion über einen wahrscheinlichen Anstieg der Zinsen im September sich in Grenzen hielten.

Die Risikoaversion spielte in die Hände des japanischen Yen. Bei 11:31 fiel Dollar (USD/JPY) um 0,17% auf 102,53 Yen und Euro (EUR/JPY) legte 0,08% zu, auf 1,1238 Dollar.

Australischer Dollar (FX: USD/AUD) verlor 0,15% auf $0,7532, die neuseeländische Währung (NZD/USD) zeigte keine große Veränderung und bliebt auf der Höhe von $0,7299 nach dem 1%-igen Verlust der vergangenen Tage.

Öl

Ölpreise bleiben auf der Talfahrt wegen stetiger Zunahme der Anzahl von US-Bohranlagen, während die Ölproduzenten versuchen sich an diese Preisdynamik zu adaptieren und die Börsianer die Positionen in Erwartung einer kommenden Steigerung schließen. Bei 11:30 wurden Brent (NYMEX: XBR/USD) Futures mit $47,35 pro Barrel gehandelt, mit einem Verlust von 1,37% vergleichend zum vorherigen Schluss. Futures von WTI fielen um 1,57% auf $45,16 pro Barrel.

Metalle

Nickel (LME: NICKEL) verlor in London 3,5%, abgestiegen zum ersten Mal in den acht Tagen, während Zinn (LME: TIN) den Rekordtief seit Mai erreichte. Gold (NASDAQ: Randgold Resources [GOLD]) legte 0,43% zu, nach dem Rückgang von 1,6% der letzten drei Tage.

Eisenerz in China fiel auf den niedrigsten Stand seit Juni wegen der Spekulationen, dass das Land Maßnahmen zur Zügelung der Immobilienblase ergreifen würde.

Anleihen

Am Montag stieg die Ausbeute der südeuropäischen Staatsanleihen stark vor dem Hintergrund der Volatilitätssteigerung auf den globalen Märkten.

Die Rendite der portugiesischen 10-Jahres-Anleihen stiegen um 6 Basispunkte und erreichte den zweimonatigen Höchststand von 3,247%. Die Rendite der spanischen 10-Jahres-Staatsanleihen stieg auf 1,14% - dem Höchststand seit Ende Juli, während die Rendite auf italienische Staatsanleihen auf einen Spitzenwertniveau der letzten zwei Monate von 1,33% stieg.

Nach dem Aufstieg von über 6 Basispunkte vergangenen Freitag legten die 10-Jahres-Anleihen der deutschen Bunds 2 Basispunkte auf 0,03% zu.

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