Mutter Theresa wurde heilig gesprochen
Reuters
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Papst Franziskus verlas auf dem Petersplatz in einer feierlichen Zeremonie die entsprechende Formel und hat die albanische Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa heiliggesprochen.

Sein Vorgänger, John Paul II, umging die Regeln von Vatikan um die Heiligsprechung zu beschleunigen und fing mit dem Verfahren nur zwei Jahre nach ihrem Tod, im Jahr 1997 an. Sechs Jahre nach ihrem Tod wurde Mutter Teresa, die vor allem durch ihre Hilfe für Waisenkinder und Obdachlose in den Slums von Kalkutta weltberühmt wurde, seliggesprochen.

Eine Heiligsprechung bedarf nach Vatikans Regelung zweier Wunder. 2002 erkannte Papst Johannes Paul II. die Heilung der angeblich an Krebs erkrankten Frau, der Mutter Teresa eine Medaille der Jungfrau Maria auf den Bauch gelegt hatte, als ein Wunder an.

Im Dezember 2015 wurde die Heilung eines Brasilianers von mehreren Hirntumoren im Jahr 2008 von einer kirchlichen Expertenkommission als Wunder eingestuft und von Papst Franziskus als solches offiziell anerkannt. Die Angehörigen des Mannes hatten demnach Mutter Teresa um Hilfe gebeten und eine medizinische Expertenkommission hatte die Heilung als wissenschaftlich nicht erklärbar bezeichnet. Mit diesem zweiten durch die Kirche anerkannten Wunder hat sie die Kriterien zur Heiligsprechung erfüllt.

Obwohl Mutter Teresa 1979 den Friedensnobelpreis erhielt und am 4. September heiliggesprochen wurde, sind ihre Arbeit und ihre Person sehr umstritten, unter anderem wegen der sozialen und hygienischen Zustände in den Sterbehäusern sowie ihrer missionarischen Motivation.

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