Merkel: Kein Rosinenpicken für Großbritannien
Francois Lenoir/Reuters
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Angela Merkel warnte die britische Regierung, dass es kein „Rosinenpicken“ in den Brexit Verhandlungen geben werde. Damit gab sie die bisher härteste Reaktion auf die Hoffnungen der „Austritts" Bewegung ab, die auf sicheren Zugang zum EU Binnenmarkt gehofft hatte, bei gleichzeitiger Einschränkung der Bewegungsfreiheit.

In einer starken Rede vor dem Bundestag machte Merkel klar, dass die internen Freiheiten der EU unteilbar sind. Wenn Großbritannien, wie Norwegen, den Zugang zum Binnenmarkt wolle, müsse es wie Norwegen die Bewegungsfreiheit akzeptieren, sagte sie.

Ihre Worte sind eine überzeugte Abweisung an Boris Johnson, dem Chef Brexit Kämpfer und möglichem Nachfolger des britischen Premier David Cameron, der am Montag voraussagte, dass Großbritannien „den Zugang zum Binnenmarkt" erhalten werde.

Unter Applaus der deutschen Abgeordneten sagte die Kanzlerin: „Wir gewährleisten, dass die Verhandlungen nicht auf dem Prinzip der Rosinenpickerei ablaufen werden."

Merkel betonte auch, es werde keine informellen Gespräche geben bis das Vereinigte Königreich einen formellen Antrag zum Austritt abgeben wird – um alle Hoffnungen auf vorbereitende Diskussionen für die Anhänger der britischen Austrittskampagne zu zerstören.

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