Rousseff: Amtsenthebung rückt immer näher
Ueslei Marcelino
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Ein Parlamentsausschuss empfahl am Montag mit 38 gegen 27 Stimmen das Verfahren der Amtsenthebung für Präsident Dilma Rousseff einzuleiten.

Die Beschuldigungen gegen die Präsidentin basieren auf den Behauptungen, dass Rousseff den Haushaltsdefizit geschönt und ihren Wahlkampf mit Spenden von Zulieferern des staatlichen Ölkonzerns Petrobras illegal finanzierte.

Angesichts der Entscheidung veröffentlichte Vizepräsident Michel Temer angeblich versehentlich seine Amtseintrittsrede. Temer würde im Falle einer Amtsenthebung der Übergangspräsident bis zu den neuen Wahlen in 2018. In seiner 14-minütigen Ansprache, die er probeweise auf seinem Smartphone aufgenommen und dann zufällig versendet haben soll, spricht Temer darüber, "das Land zur Ruhe zu bringen und zu vereinen" und ruft alle Beteiligten auf das Land auf der Krise führen zu helfen.

Die Entscheidung im Plenum soll am Sonntag oder am Montag fallen. Dabei sind zwei Drittel der Stimmen (342 von 513) notwendig, damit der Antrag auf Amtsenthebung dem Senat vorgelegt werden kann, wo die Entscheidung über ein Amtsenthebungsverfahren gegen die Präsidentin getroffen wird. Für die Dauer des darauf folgenden Prozesses und bis zur Verkündung der endgültigen Entscheidung könnte Rousseff bis zu 180 Tage suspendiert werden.

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