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Daten über die 214.000 Briefkastenfirmen weltweit veröffentlicht

Am 03. April 20:00 deutscher Zeit wurden weltweit Informationen über knapp 214.000 Briefkastenfirmen veröffentlicht, was den bisher wohl größten Datenleak in der Geschichte darstellt.

Die Informationen wurden der Süddeutschen Zeitung von ca. einem Jahr anonym zugespielt und von der SZ an die 100 bedeutendsten Medienhäusern weitergegeben. Mehr als 400 Reporter und fast ein Jahr Arbeit stecken hinter der Veröffentlichung, die weltweit für hohe Wellen sorgte.

Die Verbindungen zu früheren und jetztigen Staatsoberhäptern, sowie zu vielen Prominenten, Spitzenpolitikern und Kriminellen konnten nachgewiesen werden. Allerdings fehlen in den Daten die Verbindungen zu den US-amerikanischen und deutschen Politikern.

Die Panama Papers Recherche beinhaltet 2,6 Terabyte Daten mit 11,5 Millionen Dokumenten und ist die größte geleakte Informationsmenge, mit der Journalisten je gearbeitet haben. Es handelt sich dabei um Dokumente der Firma Mossack Fonseca aus Panama, die Briefkastenfirmen gründete und weiterverkaufte.

Auf der eigens dafür eingerichteten Seite schreibt SZ, dass in den vergangenen zwölf Monaten rund 400 Investigativ-Reporter aus mehr als 80 Ländern, von mehr als 110 Medien, koordiniert von der SZ und dem Internationalen Konsortium für Investigative Journalisten (ICIJ) in Washington in diesem riesigen Datenhaufen recherchierten.

Teilhaber der Kanzlei, auf deren Datensätzen die Enthüllung basiert, Ramón Fonseca Mora wehrte sich gegen etwaige Vorwürfe der Geldwäscherei oder Steuerhinterziehung. Mossack Fonseca gründe lediglich Firmen und verkaufe sie dann an Banken, Vermögensverwalter oder Anwälte, ohne dass es eine Geschäftsbeziehung zu den Endkunden bestehe. In den mehr als 40 Jahren hat Mossak Fonseca fast 240.000 Firmen gegründet.

Fonseca räumte ein, dass die von mehreren Medien am Sonntag veröffentlichten Dokumente zum Teil aus seiner Kanzlei stammen. "Wir wurden gehackt. Das ist ein Verbrechen", sagte der frühere Berater von Panamas Präsident Juan Carlos Varela. Er führt die Kanzlei gemeinsam mit dem deutschstämmigen Rechtsanwalt Jürgen Mossack.

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