Mehrere Verletzte und Tote bei Bahnunglück in Bayern
REUTERS/Michael Dalder
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Bahnstrecken gesperrt, Behinderungen auf der Straße

Bei einem Frontalzusammenstoß in der Nähe von Bad Aibling im Kreis Rosenheim sind am Morgen mehrere Menschen getötet worden. Gegen 7 Uhr morgens sind auf Höhe des Klärwerks bei Bad Aibling zwei Züge frontal zusammengestoßen, einer davon entgleiste und stürzte um.

Mehrere Verletzte und Tote bei Bahnunglück in Bayern
AP Photo/Matthias Schrader

Die Rettungskräfte sind vor Ort, in der Nähe des Ortseinganges stehen mindestens acht Hubschrauber auf einer Wiese, zahllose Rettungswagen sind an der Unglücksstelle.

Die Nahverkehrszüge stießen auf einer eingleisigen Strecke in der Nähe von Bad Aibling (Kreis Rosenheim) zusammen. Ein Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten um.

Die Polizei spricht von etwa 100 verletzten Personen, mehrere davon wurden offenbar schwer verletzt, einige Tote wurden gemeldet.

Bergungsmaßnahmen liefen seit frühem Morgen

Mehrere Verletzte und Tote bei Bahnunglück in Bayern
Uwe Lein/dpa via AP

Polizei und Meridian haben zwei Notrufnummern für Angehörige eingerichtet: 0395/43084390 und 08031/2003180

Warum die beiden Züge mit "nicht geringer Geschwindigkeit" zusammenprallten, ist noch unklar. In den beiden Regionalzügen des französischen Betreibers Transdev befanden sich viele Pendler.

12:35 Die Anzahl der Toten ist laut der neuesten Meldungen auf 9 gestiegen

13:30 In der Pressekonferenz vor einigen Minuten teilte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit, dass heute morgen, auf der momentan gesicherten eingleisigen Strecke, zwei Personenzüge trotz auf einander geprallt sind. Die von einem der Züge erreichte Geschwindigkeit betrug 160 km/h.

Wieso die seit 2011 in Deutschland installierte Punkförmige Zugbeeinflüssung Sicherungssystem, welche die Züge mit erzwungenem Bremsen genau in solchen Situationen vor dem Einprall hindern soll, nicht funktionierte, ist bislang unklar.

Ca. 3 Minuten nach dem Eingang des Alarms, waren die Feuerwehreinsatzkräfte an der Unglücksstelle. In den immernoch dauernden Rettungs- und Bergungsmaßnahmen konnten zwei der drei Blackboxen geborgen werden. Vor der Auswertung der Daten aus allen Blackboxen darüber zu spekulieren, ob es sich um technische Probleme oder menschliches Versagen geht, ist unverantwortlich, sagt Bundesminister Dobrindt.

Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel drückten tiefstes Beileid allen Betroffenen und sprachen dank den beteiligten Einsatzkräften aus.

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