Deutsch-türkisches Treffen wegen der Flüchtlingskrise
Hauptseite Nachrichten, Syrien

Eine Gruppe von EU-Staaten will von der Türkei künftig ein Kontingent an syrischen Flüchtlingen abnehmen. Das gab Kanzlerin Merkel nach ihrem Gespräch mit ihrem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu in Ankara bekannt.

Die Agenda des Treffens von Angela Merkel und Ahmet Davutoglu umfasste auch die Besprechung der Problematik der Russlands Militäraktion in Syrien,den Einsatz der humanitären Hilfe aus Deutschland an der syrischen Grenze und einen Unterstützungsschub für die EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Merkel und Davutoglu betonten die Notwendigkeit dem Menschenhandel ein Ende zu setzen, einen Rechtsrahmen für die Migration zu schaffen und ein System für die Verteilung der ankommenden Flüchtlinge in den EU-Mitgliedsstaaten einzurichten.

Ebenfalls wurde die kritische Situation an der syrisch-türkischen Grenze, wo sich derzeit Tausende vor den schweren Kämpfen im Großraum Aleppo geflohene Menschen vergeblich auf Einlass in die Türkei warten. Trotz der Ankündigung von Ankara, die Menschen werden versorgt und, falls nötig, in die Türkei gelassen, wurden die Bedingungen dafür zunächst nicht genannt.

Die Regierung in Ankara hatte Ende November unter anderem zugesagt, die Grenzen besser zu schützen. Im Gegenzug versprach die EU mindestens drei Milliarden Euro für die Versorgung der rund 2,7 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei. Das Geld ist bislang nicht geflossen.

Der Türkei kommt nach Ansicht der EU eine Schlüsselrolle in der Flüchtlingskrise zu. Es ist für Migranten und Flüchtlinge das wichtigste Transitland auf dem Weg nach Mittel- und Nordeuropa.

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