Hohe Hürden für syrische Friedensgespräche
Hauptseite Nachrichten, Syrien

Noch vor dem eigentlichen Anfang wird eine Menge gegenseitiger Vorwürfe ausgesprochen

Friedensverhandlungen in Genf standen vor großen Hindernissen noch vor dem eigentlichen Beginn, als das Oppositionsbündnis angesichts der Anschläge von Damaskus abzureisen drohte. Der Leiter der Regierungsdelegation, Baschar Dschaafari, betonte hingegen, dass die Regierung ein Ende des Blutvergießens anstrebe, wobei „Priorität der Priorität“ habe für Damaskus der Kampf gegen den Terrorismus. Er warf außerdem der Opposition vor, sie habe mit ihrem Verhalten den Beginn der Gespräche um mehrere Tage verzögert. Das sei ein Beleg für ihre fehlende Ernsthaftigkeit.

Der Gesprächsbeginn war ursprünglich für den 25. Januar angesetzt, wurde aber durch die Einwände der Opposition verzögert. Am Montag begann der UN-Sondergesandte für Syrien Staffan de Mistura erstmal getrennt mit beiden Konfliktparteien zu verhandeln.

Nach der UN-Schätzung leben mehr als 486.000 Menschen in den belagerten Gebieten - mehr als 274.000 auf den von der Regierung kontrollierten Territorien, ca. 200.000 Menschen in den von IS kontrollierten Gebieten und mehr als 12.000 Menschen leben unter Kontrolle diverser anderen Gruppen.

Kampf gegen den Terrorismus "wird nicht ohne Ende Russlands Aggression passieren", sagte Salem al-Muslet, ein Sprecher der Opposition auf einer Pressekonferenz am Sonntag. "Russland hat alles bekämpft in Syrien, außer den Terrorismus."

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