Korruptionswahrnehmungsindex 2015
reuters
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Deutschland verbessert sich um zwei Plätze und ist somit auf Platz 10, gemeinsam mit Großbritannien und Luxemburg

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute den Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) veröffentlicht.

Er umfasst in diesem Jahr 168 Länder und Territorien und setzt sich aus verschiedenen Expertenbefragungen zusammen und misst die in Wirtschaft, Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption.

Deutschland erreicht auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) 81 Punkte. Die Bundesrepublik rangiert damit mit Großbritannien und Luxemburg auf dem zehnten Platz.

Im Vergleich aller G20 Staaten belegt Deutschland mit Großbritannien hinter Kanada den zweiten Platz; EU-weit ist Deutschland auf Platz fünf des Korruptionswahrnehmungsindex. International belegen Dänemark (91 Punkte), Finnland (90) und Schweden (89) die vordersten Plätze.

Der Ruf der deutschen Wirtschaft scheint indessen schlechter zu werden. Führungskräfte aus der Wirtschaft nehmen deutsche Unternehmen als immer weniger integer wahr; das ist dem Executive Opinion Survey des World Economic Forum zu entnehmen, der mit anderen Quellen dem CPI zugrunde liegt.

Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: „Von einer vermeintlichen Verbesserung im Index sollte sich Deutschland nicht blenden lassen. Die jüngsten Korruptions- und Compliance-Skandale – sei es in der Automobilwirtschaft, im Sport oder im Finanzmarkt – zeigen, dass es auch in unserem Land in Sachen Integrität noch viel zu tun gibt.“

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