Brent fällt auf niedrigsten Stand seit 2004
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Das Rohöl der Nordseesorte Brent ist auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2004 gefallen.

Mit Eröffnung des heutigen Handelstages fiel der Preis für ein Fass der Sorte in London auf 36,40 US-Dollar. Damit eröffnete der Future um 2,3% leichter als zum Schluss am Freitag Abend. Bereits in der Vorwoche verlor er 2,8%. Im Jahresverlauf beträgt der Rückgang damit nun 36%

Die Gründe für den fortwährenden Verfall des Ölpreises sind unverändert. Die realmarktgesteuerten Gründe sind:

  1. Die OPEC hat ihre Förderquoten Anfang Dezember nicht gekürzt, sondern im Gegenteil sogar ihre Obergrenze für die tägliche Produktion aufgegeben.
  2. Nach der Lockerung der Sanktionen gegen den Iran wird dieser sein Öl zusätzlich an den Markt bringen.
  3. Der Boom beim Schieferöl in den USA geht weiter, auch wenn er sich im nächsten Jahr abschwächen sollte.

Der Analyst Giovanni Staunovo von der UBS fasst zusammen: „Ein Überschussangebot von 1,3 Millionen Barrel pro Tag und eine geteilte OPEC werden die Preise in absehbarer Zukunft niedrig halten. Allerdings sind auch Anpassungen auf dem Weg. Die Produktion der Nicht-OPEC-Staaten wächst kaum noch und sollte nächstes Jahr sogar zurück gehen.“

  1. In Folge der Zinsanhebung und weiterer zu erwartender Maßnahmen durch die Fed verteuert sich der US-Dollar.
  2. Last but not least bauen die Akteure auf den Finanzmärkten immer noch starke Short-Positionen im Öl auf und drücken somit den Preis weiter.

Um dem Preisverfall zu begegnen, versuchen die produzierenden Länder wie Katar ihre Förderkosten zu senken. Doch dies wird die Probleme der ölexportierenden Länder auf lange Sicht wohl kaum lösen können.

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