Cloud-Apps schweben in den Wolken
Hauptseite Technologien

75% der Cloud-Apps sind noch nicht bereit für die neuen EU-Datenschutzrichtlinien

Laut einer aktuellen Studie von Netskope fehlt es mehr als 75% der Cloud-Apps in der EU an grundlegenden Funktionen zur Einhaltung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

Sie haben vor allem die Mindestanforderungen der neuen Richtlinien im Hinblick auf das zeitgerechte Löschen persönlicher Daten und den Anforderungen auf Datenübertragbarkeit nicht erfüllt.

Netskope hat 22.000 Cloud-Apps, die in der EU in Gebrauch sind, untersucht und sie auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet, inwiefern sie die Anforderungen der EU-DSGVO erfüllen:

  • Weniger als 28% der Cloud-Apps wurden für nicht einsatzbereit erklärt.
  • Die Hälfte (48%) wurde als einigermaßen einsatzbereit erklärt.
  • Nur 25% wurden für einsatzbereit erklärt.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind besonders besorgniserregend für Unternehmen, da die Aufnahme von Strategien im mobilen und Cloud-Bereich an Dynamik gewinnt. Der Wechsel zu Cloud birgt für die Unternehmen eine steigende Komplexität und mehr Herausforderungen in Sachen Sicherheit. An erster Stelle steht die Anforderung, die neueEU-DSGVO einzuhalten. Diesen Unternehmen bleiben weniger als zwei Jahre um sicherzustellen, dass ihre Cloud-Apps der Verordnung entsprechen, ansonsten drohen ihnen Geldstrafen in Höhe von entweder 22 Millionen Dollar oder 4% ihres weltweiten Umsatzes (je nachdem, welcher Betrag höher ist).

Die EU-DSGVO wurde am 24. Mai 2016 beschlossen und wird am 25. Mai 2018 in Kraft treten, mit dem Ziel, dem Einzelnen innerhalb der EU mehr Kontrolle über die eigenen persönlichen Daten zu ermöglichen. Die neuen Regelungen zielen auch darauf ab, durch eine EU-weite Standardisierung die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz der Privatsphäre zu vereinfachen.

Übersicht der wichtigsten Anforderungen der EU-DSGVO Verordnungen:

  • Verbesserte persönliche digitale Sicherheit: Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen, um sicherzustellen, dass interne Übereinstimmung mit den Verordnungen besteht insofern sie sensible Daten in einem Maße verarbeiten. Sie müssen ebenfalls innerhalb von 72 Stunden nationale Behörden und Kundenüber Datenschutzverletzungen informieren.
  • Gesteigerte Kontrolle darüber, welche Daten gesammelt werden können: Unternehmen sind auch Europas „Recht auf das Vergessen“ verpflichtet – einem Konzept, welches seit 2006 in der EU praktiziert wird und welches einfordert, dass Datensammler Daten entfernen, die „unzutreffend, ungeeignet, irrelevant oder nicht länger einschlägig sind“.
  • Erleichterung der Datenmobilität: Unternehmen müssen ebenfalls genauer offenlegen, wie sie Kundendaten verwenden und Hilfswerkzeuge einführen, die „Datenmobilität“ ermöglichen, sodass die Einzelnen ihre Informationen einfacher von einem Dienstleister zu einem anderen übertragen können.

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.