Alles, was man über Dating Apps wissen sollte
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Im Jahr 2016 ist Dating digital geworden. Menschen sind eher dazu geneigt, auf Tinder zu swipen als in eine Bar zu gehen und jemanden zu treffen. Doch heißt das, dass wir Dating Apps benutzen sollten? Und wenn ja, welche?

Millionen Menschen jeden Alters benutzen täglich Dating Apps in der Hoffnung einen potenziellen Partner zu finden. Das Stigma von Online Dating ist veraltet.

Falls du in der heutigen Zeit keine Dating Apps benutzt, bist du entweder glücklich verheiratet oder du lebst hinterm Mond.

Die Allgegenwart des Online Datings begann mit Tinder – der Dating App, die denn Prozess des Wählens eines potenziellen Partners mit einem "Swipe links für Nein" - "Swipe rechts für Ja" Design wie ein Spiel anmuten lässt.

Tinder wurde sehr schnell zu einer Must-Have Dating App. Nicht einmal zwei Jahre nach der Entstehung von Tinder im Jahr 2012 erzielten User bis zu einer Milliarden Swipes täglich und mittlerweile haben sie sich ihren Weg zu 11 Milliarden Matches weltweit geswiped.

Andere Unternehmer, die am Erfolg der App anknüpfen wollen, haben unzählige konkurrierende Apps erschaffen. Für fast alles gibt es mittlerweile eine Dating App – es gibt welche zum Doppeldating, solche für die “ganz Professionellen” und, man mag es kaum glauben, eins für Menschen mit Herpes.

Dating Apps eröffnen einen neuen Weg wie man Menschen treffen kann während man versucht einen Ausgleich zwischen Freunden und den Hindernissen des täglichen Lebens zu schaffen.

Was sind die besten Dating Apps?

Tinder

Der Bad Boy des digitalen Dating, Tinder wurden 2012 eingeführt und entgegen seines frühen Rufs als Abschlepp-App wurde es schnell zu einer der bekanntesten Dating Apps auf der Welt.

Nutzern wird ein Foto eines potenziellen Liebhabers bzw. einer potenziellen Liebhaberin gezeigt und sie können sich entscheiden, ob sie nach links für ein Nein oder nach rechts für ein Ja swipen. Es wurde für seine Befürwortung gewisser militärisch anmutender hot-or-not Taktiken kritisiert, doch aufgrund der mehr als eine Milliarden täglichen Swipes bezweifeln wir, dass Erfinder Sean Rad wegen der Erfindung etwas von seinem Schlaf einbüßt.

Und tatsächlich hat er weibliche Mitarbeiterinnen eingestellt, mit denen er in der Vergangenheit Matches hatte. Wer benutzt es?

Das Stammpublikum von Tinder ist jung, sozial und vernetzt. Vor kurzem wurde die Möglichkeit des 'likens' einzelner Nachrichten sowie der Verbildlichung deiner Sehnsucht nach neuen Matches mittels Gifs eingeführt. Es nutzen Menschen in ihren 20ern oder 30ern.

Pro

Tinder ist spaßig und schnelllebig, es erfordert lediglich ein absolutes Minimum an Aufwand für das Einrichten und sogar noch weniger für die tatsächliche Benutzung. Das Swipen macht sehr schnell süchtig und es ist ziemlich einfach, sich schnell zu einem Arsenal an Matches zu swipen.

Contra

Vermutlich auch aufgrund der Einfachheit ein Profil zu starten, sind einige Tinder Nutzer weniger daran interessiert, die Eine oder den Einen zu finden. Als Frau kann es passieren, dass einem der komische, unaufgeforderte Nackte begegnet und der einzige Weg, die Uhr zurückzustellen, falls du bei dem Partner deiner Träume versehentlich nein geswiped hast, ist die monatliche Gebühr für Tinder Plus zu zahlen.

Für 4,99 Euro im Monat erlaubt dir die Premium Mitgliedschaft deinen Ort zu ändern, so dass du dich vor einem geplanten Urlaub auf Ibiza bereits durch die Insel swipen kannst.

Bumble

Das von Tinder Mitbegründerin Whitney Wolfe entworfene Bumble ist eine Dating App, die nach dem Motto “Frauen zuerst” funktioniert, was bedeutet dass Frauen den ersten Schritt machen müssen, indem sie die erste Nachricht versenden. Bumble funktioniert nach dem selben Swipe Prinzip wie Tinder, ist jedoch etwas anders – die Frau hat 24 Stunden Zeit, bevor das potenzielle Date verschwindet. Männer können diese Zeit um weitere 24 Stunden verlängern, falls sie wirklich begeistert sind.

Wer benutzt es?

Die Nutzer von Bumble scheinen wirklich attraktiv zu sein, fast zu schön um wahr zu sein. Zu weiten Teilen ist es eine junge, professionelle und kreative Masse von Mitt- und Endzwanzigern.

Pro

Weil alle so attraktiv sind, kannst du eigentlich nur nach rechts (ja) swipen. Die Frauen-zuerst Regeln bedeuten wohl, dass Konversionen höhere Standards erfüllen.

Contra

Sind die Nutzer zu schön um wahr zu sein? Es gibt Vermutungen, dass einige Fake Profile auf Bumble kursieren, doch Wolfe versichert, dass alle Profile rechtmäßig sind. Doch aufgrund der bescheidenen Zahl an Nutzern hat man oftmals keine Matches mehr – ein klarer negativer Aspekt.

Happn

Die französische App Happn ist ortsbasiert und zeigt potenzielle Dates, denen man auf der Straße begegnet ist, in einer scheinbar niemals endenden Liste aus ihren Profibildern, ihrem Alter und dem Job auf. Sobald du auf ihr Profil geklickt hast, kannst du herausfinden, an welchem Ort sich eure Wege gekreuzt haben.

Du kannst schnell herausfinden, wer in deiner Nähe wohnt oder arbeitet, denn du siehst wie oft sich deine Wege mit einem anderen Nutzer bereits gekreuzt haben. Eine Konversation kannst du erst beginnen, wenn beide Personen den Herz Button gedrückt haben. Du kannst versuchen, die Aufmerksamkeit der anderen Person durch das Senden eines Charmes zu gewinnen, doch solltest du gewarnt sein, dass dies etwas verzweifelt aussehen könnte.

Wer benutzt es?

Die Nutzer von Happn, die sich meistens in ihren 20ern befinden, versenden kaum Nachrichten, falls sich ein Match einmal ergeben hat.

Pro

Es macht ziemlich viel Spaß, den genauen Ort herauszufinden, an dem sich deine Wege mit jemandem anders kreuzten, nicht wie bei Tinder, wo du potenzielle Matches lediglich aus einem bestimmten Radius erfassen kannst.

Contra

Man könnte fast sagen, dass man die Finger von Happn lassen sollte. Es besteht fast keine Möglichkeit die schöne fremde Person, der man vor ein paar Tagen begegnet ist, zu finden und ein Großteil der Nutzer besitzt keine Profilbilder und demnach passiert dort meist eher wenig.

OkCupid

OkCupid wurde 2004 als Desktop Seite ins Leben gerufen und Matches können sich durch eine Reihe von Fragen ereignen, die auf bestimmte Aspekte deiner Persönlichkeit abzielen; beispielsweise 'Stell dir vor du liegst im Sterben und jemand durchsucht deine persönlichen Gegenstände. Was könnte er finden, dass ihn schocken würde?' und 'Würdest du mit jemandem beim ersten Date schlafen?' Deine Antworten werden in eine Prozentzahl umgewandelt, was bedeutet je höher deine Matchprozent mit jemandem sind, desto besser passt ihr theoretisch zusammen.

Wer benutzt es?

Die App ziehlt mehr auf Beziehungen als Tinker und wird bevorzugt von jungen Menschen zwischen 20 und 30.

Pro

OkCupid verfügt über ein einfaches Design und ist ziemlich leicht zu benutzen. Es ist nicht ortsbasiert wie andere Apps, was bedeutet, dass du auch in anderen Ländern nach potentiellen Partnern suchen könntest. Die Option, dass du Matches nach ihrer Ethnie, ihrem Alter und anderen Schlüsselbegriffen filtern kannst, hilft dir dabei, Matches auf bestimmte Vorstellungen zuzuschneiden.

Contra

Das Objekt deiner Begierde kann sehen, wie oft du auf ihr Profil klickst und macht das Stalken somit schwieriger als andere Apps. Nutzer außerhalb der A-List (kostenpflichtig) können nicht sehen, wer ihr Profil "geliked" hat, was bedeuten könnte, dass du unzählige Likes bekommst, ohne zu wissen von wem sie kommen.

Wie man das optimale Profil erstellt

Wie man das optimale Profil erstellt

  • Ein Profilbild, das etwas über deine Interessen und deine Persönlichkeit aussagt
  • Modelposen funktionieren nicht
  • Und Aufnahmen vor dem Spiegel sind unverzeihlich
  • Benutze maximal sechs Fotos: Verhindere Fotos, auf denen nur dein Kopf zu sehen ist und Bilder mit Freunden; stattdessen solltest du Actionfotos machen, bei denen du Dinge tust, die du magst
  • Erwähne deinen Job und deinen Bildungshintergrund
  • Schreibe eine interessante und lustige Biografie

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