Huawei P9
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Dank seiner erschwinglichen und oft mit Features gespickten Geräte hat sich Huawei fest als der drittgrößte Smartphone-Hersteller nach Apple und Samsung etabliert.

In den vergangenen sechs Monaten in etwa, hat Huawei seine Mate-Reihe um neue Handys mit größeren Bildschirmen ergänzt und hat im Auftrag von Google das Nexus 6P hergestellt. Aber es ist an der Zeit unsere Aufmerksamkeit wieder auf das Flaggschiff der P-Serie zu richten. Seit dem Debüt von P8 ist ein Jahr vergangen, letzten Endes überrascht es also kaum, dass wir heute das Huawei P9 begrüßen können. Oder die P9-Familie, sollte man sagen.

Auf den ersten Blick sieht das P9 nicht viel anders aus als sein Vorgänger P8. Es ist etwas weniger kantig, um ein Haar dicker, etwa 6,95mm (gegen 6,4 mm), aber im Design nicht besonders gewagt. Das heißt nicht, dass etwas mit der Huawei-Formel etwas nicht stimmt. Das P9 ist dünn, leicht, extrem robust und hat ein Gehäuse aus Aluminium, was ihm das Flair eines Prämiumgeräts der Y-Serie verleiht. Ein fast randloses Display dominiert die Vorderseite des Geräts, aber es ist kein wirkliches Upgrade an dieser Stelle. Wie das P8, verfügt das P9 über ein 5,2 Zoll großes IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080).

Es gibt ein paar sichtbare Details, die den Schnickschnack ansprechen, um den Huawei das P9 ergänzt hat. Auf der Rückseite des P8 findet man zum Beispiel keinen Fingerabdrucksensor und an seinem unteren Rand keinen USB-C-Anschluss. Am wichtigsten ist, dass das P8 keine zwei rückseitig verbauten Kameras wie das P9 hat, aber dazu später mehr.

Das Herzstück des P9 ist Huaweis neuester Kirin 955 Octa-Core-Prozessor – getaktet von vier 2,5 GHz- und vier 1,8 GHz-Kernen, gepaart mit 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher. Es gibt auch ein 64 GB-Modell mit 4 GB Arbeitsspeicher und beide Konfigurationen unterstützen microSD-Karten mit bis zu 128 GB Speichergröße. Das P9 bezieht seine Energie aus einem 3,000 mAh starken Akku, dessen Volumen offenbar für ein und ein halb Tage häufigen Gebrauchs ausreicht. Es läuft auch mit Android 6.0.1 Marshmallow unter Huawei Emotion UI (Version 4.1), sollten Sie sich das gefragt haben. Es erfüllt alle wichtigen Spezifikationen, deshalb wird es Zeit, auf das wichtigste Verkaufsargument des P9 einzugehen: seine rückseitig verbauten Dual-Kameras.

 Huawei P9
Hauwei

Das P9 ist Huaweis erste Gerät, das in der neuen Partnerschaft mit Leica entstand. Was bedeutet das genau? Nun, abgesehen von dem Namen der deutschen Firma auf der Rückseite des Geräts, hat das P9 die bewährten Leica-Objektive. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese nicht von Leica hergestellt wurden. Huawei arbeitete auch mit dem Unternehmen zusammen, um seine Kamera-App neu zu gestalten, aber dabei endet Leicas Beteiligung auch.

Die Leistung Huaweis ist, dass das P9 mit zwei hinten verbauen Kameras ausgestattet wurde - und etwas, was es vorher getan hat. Das P9 verbindet zwei 12 Megapixel-Sensoren (1.25μm Pixelgröße), ein für Schwarz-Weiß und ein für Farbe. Das Honor 6 Plus war mit zwei Farbsensoren ausgestattet, wie die Dual-Kamera-Anordnung bei HTC, was nützlich war, um Effekte hinzuzufügen und die Tiefenschärfe der Bilder zu manipulieren. All das kann man selbstverständlich mit dem P9 immer noch tun, sowie im Nachhinein den Fokus und die Hintergrundunschärfe ändern.

Huaweis Angaben zufolge, ist es aus zwei Gründen gut, einen monochromen Sensor dazu zu schalten:

  • Erstens kann man schwarz-weiße "RAW"-Aufnahmen machen, die viel detaillierter und natürlicher im Vergleich zu einem gefilterten Foto aussehen.
  • Eigentlich ist die Hauptaufgabe des Schwarz-Weiß-Sensors Farbbilder mit zusätzlichem Kontrast und lichttechnisch zu verbessern. Wenn man die beiden zusammen einsetzt, so die Information von Huawei, wird der Kontrast um 50 Prozent und der Lichteinfang um 300 Prozent verbessert, wodurch schärfere Bilder entstehen und ein gutes Schwachlichtverhalten ermöglicht wird (zumindest theoretisch).

Die Dual-Kamera-Konfiguration wird durch Laserfokus für Nahaufnahmen und einem kleinen, zweifarbige Blitzlicht unterstützt. Die neue, mit Leicas Hilfe entwickelte Kamera-Schnittstelle macht die Bedienung unglaublich einfach. Allerdings findet man all die unterschiedlichen Aufnahmemodi in einem Off-Screen-Menü versteckt, darunter drei Farbprofile von Leica. Ein kleines Pop-up-Menü neben dem Auslöser auf dem Bildschirm schaltet die Kamera in den "Pro"-Modus. In diesem Menü kann man alles manuell einstellen, von der Verschlusszeit bis zu ISO-Werten, Weißabgleich, Fokusmodus, Lichtmessung und vieles mehr.

Offiziell gibt es keine "Lite"-Variante des P9, wie es bei dem P8 war. Es wird jedoch später in diesem Monat mit zwei Konfigurationen eingeführt. Das Huawei P9 mit 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher wird ab 16. April in Asien und in Europa für € 599 erhältlich sein, während die 4GB / 64GB-Version für € 649 zu haben sein wird. Nur die asiatischen Modelle werden zwei SIM-Kartensteckplätze haben. Die Farboptionen werden je nach Markt variieren, aber das P9 kommt in sechs Aufmachungen heraus: Keramikweiß, grau, Silber und drei Variationen von Gold: Rose, Dunst und “Prestige”.

Das P9 ist Teil einer Gerätefamilie, mit dem einzigen anderen Mitglied im Moment – dem P9 Plus. Wie gestern ebenfalls angekündigt, hat das Plus-Modell identische Komponenten im Innenteil und die gleiche Dual-Kamera-Ausführung. Die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden sind: das größere 5,5-Zoll Super AMOLED 1080p-Display und der leistungsstärkere 3,400mAh-Akku des P9 Plus. Erhältlich sind auch ein 4 GB großer Arbeitsspeicher und ein 64 GB großer interner Speicher als Standardausführung und ein paar Mehrwertfunktionen wie ein Infrarot-Strahler für die Steuerung anderer Geräte, Stereo-Lautsprecher, ein druckempfindliches Display und schnelle Ladefähigkeit.

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