Bugatti Chiron
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Der auf der Genfer Motor-Show enthüllte Nachfolger des Veyron könnte der schnellste Serienwagen der Welt sein – und der luxuriöseste.

Auf einer exklusiven Party am Montagabend in Genf stellte Bugatti den Chiron (“sheer-on”), den 2,4-Millionen-Euro-Nachfolger des Veyron vor. Auf dem Papier und für den Laien ist der Wagen schneller, kraftvoller und schöner als sein stämmigerer Vorgänger. Der Geschäftsführer von Bugatti Wolfgang Durheimer sagte, dass selbst er die Verbesserungen kaum fassen könne.

“Wir haben uns selbst gefragt: ‘Was macht man, wenn man bereits den weltbesten Super-Car gebaut hat?’”, sagte Durheimer. “Bugatti musste einen Schritt weitergehen. Es ist schwer zu glauben, dass wir abgeliefert haben.”

Bugatti Chiron
Buggatti-Chef Wolfgang Durheimer enthüllt den Chiron am 29. Februar 2016 in Genf.

Der Chiron donnert mit 1500 PS, einem W16-Motor, der von einer neuen, zweistufigenTurbo-Boosting-Technologie gepusht wird. Er hat ein Drehmoment von 1600 Newtonmetern und ein vollständig neues Chassis, das für verbesserte Stabilität und besseres Handling designt wurde.

Laut der Bugatti-Ingenieure verfügt der Motor über eine einzigartige lineare Leistungskurve, die 100 km/h in weniger als 2,5 Sekunden und 300 km/h in gerademal gut 13 Sekunden erreicht. (Wirklich kann jeder, der auch nur den Veyron gefahren hat, das schon fast beunruhigende, flugzeugartige Brummen und Gefühl dieses Multi-Millionen-Dollar-Schubs bestätigen.) Laut Armaturenbrett beträgt die Höchstgeschwindigkeit 500 km/h, obwohl angedeutet wurde, dass der Wagen noch schneller fahren könnte.

Bugatti Chiron
“Mit dem Chiron werden wir die Grenzen der Physik ausloten,” meinte Durheimer.

Eher gemächliche Fahrer können aus fünf verschiedenen Fahrmodi wählen: der Auto-EB-Modus für das tägliche Fahren unter normalen Bedingungen; der Autobahn-Modus mit integrierter spezieller Höchstgeschwindigkeits-Federungsanpassung für Autobahn-Bedingungen; die speziell für den Rennstrecken-Spaß gedachte Handling-Einstellung; der Lift-Modus, der einen einfacheren Zugang für Rampen und Garagen ermöglicht und der Top-Speed-Modus, der durch einen Top-Speed-Schlüssel aktiviert wird und nur unter den extremsten Bedingungen eingesetzt werden sollte.

Während des Debuts betonten die Bugatti-Verantwortlichen den “Schöne und das Biest – aber mehr Biest”-Charakter des Wagens. Er verfügt über ein neues aerodynamisches System, das sich der Geschwindigkeit und den Bedingungen anpasst (das gesamte Heck besteht aus Karbonfaser und auch das Monocoque ist aus Karbon gefertigt), größerer F1-Bremsen auf größeren, neuen 19-Inch-Rädern und einem komplett aus Titan bestehenden Abgassystem. Das sind alles auf die Fahreigenschaften ausgerichtete Aspekte, aber sie konturieren das Auto gleichzeitig auch in Richtung konventioneller Ästhetik, anstatt es roh und zerklüftet wie eine Strecken-Maschine aussehen zu lassen.

Bugatti Chiron
Das Interieur ist kompromisslos luxuriös gestaltet: was Leder aussieht, ist Leder; was aussieht wie Karbon und Stahl, ist auch Karbon und Stahl. (Quelle: Bugatti)

Die abgeleitete Luft weicht über die seitlichen, verlängerten Kotflügel ab und die rechteckigen LED-Scheinwerfer auf der niedrigen, breiten Front sehen zwar extrem aber sehr perfektioniert aus – wie bei einem Raubtier, das sich dahin entwickelt hat, rohe Kraft mit eleganter Präzision zu vereinen.

“Schlanke Taille und breite Hüften funktionieren auch bei Autos,” sagte einer der Designer mit Bezug auf den ikonischen Type 57 Bugatti Atlantik als ein Vorbild für den Chiron.

Bugatti Chiron
Der W16-Motor ist wie zwei V8er, kombiniert zu einem 1500-PS-Monster. Fotograf: Dominic Fraser

Auch innen entspricht der Wagen seiner äußerlichen Exzellenz. Das Armaturenbrett beinhaltet ein analoges Tachometer-Offset mit seitlichen HMI-Maßen. Lichtakzente buchstabieren großflächig das Wort “Chiron”; außerdem gibt es ein passendes Gepäckset von Bugatti aus dem Chiron-Leder.

Der illuminierte C-Balken im Interieur ist der längste Lichtleiter in der Automobilindustrie. “Man bekommt, was man sieht,” brüstet sich Durheimer und meint damit, dass alles, was wie Leder aussieht, auch Leder ist und dass alles, was wie Karbon und Stahl aussieht, auch Karbon und Stahl ist. Möglicherweise ist dieses besondere Augenmerk für das Detail – in Kombination mit der weltbesten Performance – der Grund dafür, warum bereits auf ein Drittel der 500-Einheiten-Produktion Ansprüche angemeldet wurden. Der offizielle Verkauf startet in diesem Herbst.

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Die Höchstgeschwindigkeit laut Tacho ist 500 km/h, aber laut Repräsentanten kann das Auto noch schneller fahren.
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Fahrer können aus fünf verschiedenen Fahrmodi wählen.

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