Technologieaktien
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Man hörte ja, dass die Technologieaktien einen schlechten Start ins Jahr hatten. Doch obwohl sie angeschlagen sind, sind sie noch lange nicht billig.

Der Anfang 2016 war ziemlich unfreundlich zum Technologiemarkt war. Schau dir die folgende Grafik zum Verhältnis des Aktienpreises zu den erwarteten Einkünften im S&P 500-Index des Informationstechnologiesektors, zu denen große bis mittlere Konzerne wie Appel (NASDAQ: Apple [AAPL]), Alphabet (Muttergesellschaft von Google NASDAQ: GOOGL), Intel (NASDAQ: Intel [INTC]), Red Hat (NYSE: Red Hat [RHT]), eBay (NASDAQ: eBay [EBAY]) und Applied Materials (NASDAQ: Applied Materials [AMAT]) gehören.

Anfang Dezember bezahlten Investoren ungefähr 17,55 Dollar für jeden Dollar erwarteter bereinigter Gewinne über die kommenden 12 Monate, wie von Bloomberg zusammengetragene Daten zeigen. Das war die höchste Aktien-Gewinn-Erwartung für den Technologieindex seit Ende 2009. Doch innerhalb der letzten zwei Monate ist die Bewertung auf lediglich knapp unter 15 Faktoren gefallen, was Stand Freitag einen Rückgang von circa 15% entspricht.

Der Druck auf die Technologiebewertung ist selbstverständlich eine Folge tiefergehender Marktkontraktionen, kombiniert mit einer Extraportion technologiespezifischer Panik. Zeichen sich verschlechternder Wirtschaftsbedingungen und Unterbrechungen bei Unternehmensausgaben sind zusätzlich schlechte Nachrichten für Technologieunternehmen, deren Hauptziel die Steigerung der Verkaufszahlen ist. Investoren meiden Unternehmen, deren Geschäftsmodell langfristig ausgerichtet ist oder deren Aktienpreise für die Marktlage relativ hoch sind. Auf viele Technologiefirmen trifft diese Beschreibung zu.

Technologieunternehmen mit üppigen Aktienpreisen wie LinkedIn (NYSE: LNKD), Tableau Software (NYSE: DATA) und Amazon (NASDAQ: Amazon.com [AMZN]) – von denen keines Teil des S&P 500-Index des Informationstechnologiesektors ist – haben für Investoren enttäuschende Gewinnzahlen vorgelegt, worunter ihre Börsenkurse wiederum litten. Offensichtlich gibt es keinen Schutz vor "Mr. Angry Market" im Jahr 2016.

Die folgende Grafik zeigt die Lücke zwischen der Bewertung des S&P 500 IT-Sektors und des weiter gefassten Indexes, basierend auf dem Verhältnis des Preises zu den bereinigten Gewinnerwartungen für die nächsten 12 Monate. Für einen guten Teil der letzten fünf Jahre war der Technologiesektor günstiger als der S&P 500, und dieses Muster setzt sich fort. Wenn du also gerne im Schnäppchenregal zugreifst, war das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Technologiebereich einen Großteil des vergangenen Jahres weitaus günstiger, als es aktuell der Fall ist.

Bewertungsgrundlage sind Aktienpreise im Verhältnis zu den bereinigten Gewinnerwartungen über die nächsten 12 Monate. Der Nullpunkt verkörpert identische Bewertungen des S&P 500 Technologiebereiches und des S&P 500.

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir diesen Film über Bedenken in der Technologiebranche schon gesehen – und es fühlt sich mittlerweile wie nicht mehr, als eine verschwommene Erinnerung an. Schon im Frühjahr 2014 gerieten Technologieaktien und ihre Bewertungen unter Druck. Die Panik betraf viele der selben hochgehandelten Technologieunternehmen wie Twitter (NYSE: Twitter [TWTR]), Tesla (NASDAQ: Tesla Motors [TSLA]) und Workday (NYSE: WDAY), die auch diesmal zu leiden haben.

Es gab die Ansicht, die Unruhe im Technologiemarkt würde das Ende des einfachen Geldes für Silicon Vally ankündigen und die himmelhohen Bewertungen für börsennotierte Unternehmen und Start-Ups zerplatzen lassen. Spoiler-Alarm: Das hat sie nicht. Die Aktienmärkte erholten sich, die Bewertungen für viele börsennotierte Technologiekonzerne wuchsen wieder stark an und das folgende Jahr rangierte unter den fruchtbarsten für Start-Up-Investitionen in der Geschichte.

Marktunruhen sind nicht vorhersehbar, und ein fortgesetzt hoher Rückgang für Technologieaktien könnte diese wieder billig aussehen lassen. Es lohnt sich, die Marktreaktionen auf Gewinnreporte hochbewerteter Technologieunternehmen wie Salesforce.com (NYSE: Salesforce.com [CRM]) und Workday im Blick zu behalten. Aktuell haben die Investoren keine Geduld für teure Technologie-Spielereien, die ihre hochgesteckten Hoffnungen nicht erfüllen können. Und Ungeduld ist ansteckend.

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