Neues Microsoftprojekt: Natick
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Microsofts radikaler Plan, um Internets schmutzigstes Geheimnis zu beheben

Alle Informationen, genutzt, übertragen oder freigegeben im Internet, kommen nicht einfach aus der Luft. Jeder angeklickte Link, gepostetes Bild, abgespieltes Video und abgeschickte E-Mail muss irgendwo abgespeichert werden. Rechenzentren, in denen alles gespeichert und aufbewahrt wird, sind Internets magisches Herz und auch sein schmutzigstes Geheimnis.

Datenserver brauchen eine erstaunliche Menge an Energie, und mit der Zeit wächst der Verbrauch immer zu. Nun sucht die Microsoft (NASDAQ: Microsoft Corporation [MSFT]) am Boden des Ozeans nach der Lösung des Problems.

Die Nachfrage nach Datenspeicherung explodierte in den letzten zwei Jahrzehnten, aber in Sachen der Effizienz und Nachhaltigkeit der Rechenzentren wird erst jetzt aufgeholt.

Anteil der Internetnutzer in %%

Allein in den USA verbrauchen Rechenzentren 91 Mrd. Kilowattstunden Strom im Jahr – ein jährlicher Stromverbrauch von mehr als 8 Millionen Haushalte.

Server für die Datenspeicherung bei Advania Thor Data Center in Hafnarfjordur, Island, 7. August 2015.

Ein Großteil der Energie wird bei der Abkühlung der Server verbraucht, damit diese sich nicht über die empfohlene Temperatur von 17-26°C erhitzen.

Die Wasserleitungen der Kühlsysteme in einem der Google-Rechenzentren.

Rechenzentren benötigen viel Platz. Und im Laufe der Zeit wird immer mehr Platz gebraucht.

Eines der Google-Rechenzentren in Pryor, Oklahoma.

Unternehmen mit vielen Rechenzentren - wie Google, Facebook und Microsoft - versuchen diese nachhaltiger zu gestalten.

Router und Switches im Inneren des Netzwerkraums eines der Google-Rechenzentren in Council Bluffs, Iowa.

Ein radikaler Versuch das Netz zu reinigen, mit dem bislang umweltfreundlichsten Ansatz, ist Microsofts neulich angekündigtes Projekt "Project Natick".

"Project Natick" von Microsoft

Microsoft entwickelte ein Rechenzentrum, das in einer 3x2 Meter großen Stahlhülle an den Boden des Ozeans platziert wird.

Projekt Natick

Im Wasser wird die Kapsel genug gekühlt, sagt Microsoft, und somit wird enorm Energie gespart. Außerdem kann so das Gefäß näher an den Nutzer gebracht werden, was die Download- und Nutzungsgeschwindigkeit steigern wird.

Immerhin verlaufen bereits mehr als 880.000 km LWL-Seekabel auf dem Meeresboden.

In ersten Tests zeigte dieses Mini-Rechenzentrum einen Verbrauch von nur etwa 27 Kilowatt. Das sind ca. 6% der Energie, die ein Lastfahrzeugmotor erzeugen kann.

Microsoft Ingenieure messen den Energieverbrauch von Projekt Natick.

Microsoft plant Rechenzentren komplett auf die erneuerbare Energie umzustellen und für den Bau nur recycelte und vollständig wiederverwertbare Materialien zu verwenden.

Die Auswirkungen auf die Umwelt wurden in einer hauseigenen Pilotstudie an der kalifornischen Küste untersucht und die Auswirkungen auf die Umwelt scheinen minimal zu sein, sagt Microsoft.

Die Gefäße dämmen auch den Geräuschpegel. Das Summen des Systems übertönt kaum das Klicken von Garnelen, berichtete die New York Times.

"Das ist eine spekulative Technologie", sagte in einer Pressemitteilung Norm Whitaker, Leiter der speziellen Projekte für Microsoft Research NExT. Erweist sie sich als erfolgreich, kann das die gesamte Wirtschaftlichkeit solcher Unternehmen umstellen.

Das Projektteam vor dem Projekt Natick-Gefäß.

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