Neue Konkurrenz für Tesla
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Der Konkurrent des Autoherstellers Tesla, Faraday Future, baut eine eigene Anlage in Tesla's Hinterhof.

Der von China unterstützte Hersteller von Elektroautos Faraday Future plant für 1 Milliarde US-Dollar eine Fertigungsanlage im Norden von Las Vegas zu bauen. So wurde es den Beamten in Nevada am Mittwoch in einem Brief mitgeteilt.

Der Emporkömmling aus Kalifornien wählte nach umfangreichen Verhandlungen mit Nevadas Entwicklungsteam für Wirtschaft den Standort aus vier Möglichkeiten aus. Seine vorläufige Vereinbarung, die Fabrik in Nevada zu bauen, ist daran gebunden, dass der Bundesstaat noch deutliche Steuernachlässe gewährt.

Der Republikanische Montagemehrheitsführer Paul Anderson, der für das Geschäft noch einige gesetzgebende Unterstützung einholen muss, sagte:

„Ich bin sehr erfreut über die Möglichkeit und hoffe, dass alles funktionieren wird. Ich freue mich darauf, mit Leuten auf allen Ebenen zu arbeiten und zu sehen, ob wir diese Arbeitsplätze schaffen können.“

Der Brief an die Gesetzgeber von Nevada, den die zugeordnete Presse erhalten hat, ist von Jia Yueting unterschrieben, einem Milliarden schweren chinesischen Investor, der sich gern im Stile von Steve Jobs in dessen späten Tagen kleidet. Er hat den Brief in seiner Funktion als Gründer und Vorstand der Beteiligungsgesellschaft LeTV unterschrieben. Faraday möchte bis 2017 sein erstes Fahrzeug auf den Markt bringen, hat aber bislang noch nicht einmal ein Konzeptauto enthüllt.

Der Republikanische Gouverneur Brian Sandoval und sein führender Beamter der Abteilung Wirtschaftsentwicklung haben für Donnerstag eine Pressekonferenz in Las Vegas angekündigt, für die erwartet wird, dass die formale Ankündigung der Vereinbarung über die Anlage im Norden von Las Vegas zur Sprache kommen wird. Steuervergünstigungen, die das Geschäft absichern sollen, benötigen die Genehmigung von Nevadas Gesetzgebern. Diese haben bereits im letzten Jahr ein Vergünstigungspaket in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar genehmigt, um sicher zu stellen, dass der Elektorautohersteller Tesla Motors' seine große Batteriefabrik in der Nähe von Reno errichtet.

Sandoval, der sich im Herbst zu einem Abschnitt der einjährigen Verhandlungen in China mit Vertretern von Faraday getroffen hat, wird die Gesetzgeber nach Carson City einberufen müssen, um das Abkommen in einer Sondersitzung zum Abschluss zu bringen.

Faraday hat bereits einige Details über sein Produkt veröffentlicht und in groben Zügen über seine Vision vom Wandel des Verkehrs gesprochen, und dass sie eine vielfältige Finanzierungsstrategie für die Umsetzung haben. Dazu schrieb Jia Yueting:

„Wir planen die Automobilindustrie zu revolutionieren indem wir integrierte, intelligente Systeme erschaffen, welche die Welt schützen und die lebende Umwelt der Menschheit verbessern.“

Fabrik von Faraday Future in Kalifornien

Ein Automobil-Analyst bemerkte am Mittwoch, dass Faraday hinter Tesla (NASDAQ: Tesla Motors [TSLA]) und den traditionellen Autoherstellern anfängt. Diese entwickeln schon Technologien, die den Autos Internetzugang und Updates der elektronischen Kontrolleinheiten ermöglichen. Stephanie Brinley, Senior Analyst bei IHS Automotive in Southfield, Michigan sagt dazu:

„Ich sage nicht, dass sie keinen Erfolg haben können, aber sie werden nicht die ersten sein.“

Brinley sagte, dass die traditionellen Autobauer wahrscheinlich schon an die Dinge denken, die Faraday als einzigartige Lösungen bezeichnet.

„Ihre Herausforderung als Start-up ist, dass es vorher schon gemacht wurde, und diese werden auf den Markt kommen.“

Das Start-up mit etwa 500 Mitarbeitern hat ausführende Talente vom Elektoautohersteller Tesla pochiert und seinen Namen von einer wissenschaftlichen Lichtgestalt – Micheal Faraday – abgeleitet, dessen Entdeckungen im frühen 18. Jahrhundert den Grundstein für die modernen Elektormotoren bilden.

Nevada hat sich im Kampf um die über 230.000m² große Anlage gegen Konkurrenten aus Kalifornien, Georgia und Louisiana durchgesetzt. Diese wird voraussichtlich in 600 acres im Apex Industrial Park, einem Industriegebiet im Norden von Las Vegas errichtet und soll 4.500 Jobs schaffen.

Das Projekt wäre wie ein Segen für Nord Las Vegas, eine Stadt mit etwa 220.000 Einwohnern, die in den frühen 2000ern die am schnellsten wachsende Stadt des Landes war und im Zuge der Rezession am Rande der Insolvenz stand.

Es kommt auch zu einem Zeitpunkt, an dem Nevada, der vom Einbruch des Immobilienmarktes am stärksten betroffene Bundesstaat, versucht, seine Abhängigkeit von der casinolastigen Wirtschaft zu diversifizieren und High-Tech-Unternehmen anlockt. Als die Beamten den Weg für Tesla freimachten, boten sie Datenzentren noch Anreize im Wert von hunderten Millionen US-Dollar an, damit diese ihre Geschäfte im Staat ausbauen.

Wirtschaftsprofessor Edward Leamer, Leiter der Anderson Prognose an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, sagte, dass es für eine emporkommende Firma schwer werden würde, genug Fahrzeuge zu verkaufen, um keine Verluste zu machen.

„Es könnte sehr hart werden. Der ganze Markt für Elektroautos ist hart, wenn der Ölpreis niedrig ist.“

Die Nachricht über Faraday Future kam einen Tag nach der Bekanntgabe heraus, dass eine weitere Firma aus Südkalifornien, die ebenfalls an futuristischen Verkehrsprojekten arbeitet, Hyperloop Technologies, plant, im selben Industriegebiet zu expandieren. Diese Firma, die versucht ein System zu entwickeln, das Personen und Fracht in Schallgeschwindigkeit durch fast luftleere Röhren treiben kann, sagte, dass es eine Teststrecke bauen und in dem Park einige Frühphasentests durchführen wird.

Die Offiziellen von Hyperloop, die sich noch nicht für einen Ort für eine größere Teststrecke für fortführende Phasen entschieden haben, sagten, dass sie sich für Nevada entschieden haben, weil der Bundesstaat ihnen das Projekt so schnell ermöglicht hat.

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