Was steckt hinter dem Tesla-SolarCity Deal?
AP Photo/Mark Lennihan
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Investoren könnten denken, dass Tesla einfach fremde Schulden auf sich nimmt. Aber das könnte es wert sein.

In der letzten Woche gab Tesla (NASDAQ: Tesla Motors [TSLA]) bekannt, dass es eine Übernahme von SolarCity (NASDAQ: SCTY), des geplagten Solarmodul Unternehmens, das Lyndon Rive, dem Cousin des Geschäftsführers von Elon Musk, gehört.

Am Montag gab SolarCity bekannt, dass sie ein Kommittee aus unabhängigen Direktoren geschaffen haben, um das Abkommen zu evaluieren.

Und das, weil Musk der größte einzelne Aktionär beider Unternehmen und Vorsitzender von SolarCity ist.

Was für ein Interessenkonflikt!

Eigentlich haben Musk und Rive gesagt, dass sie sich von den Verhandlungen des Abkommens fernhalten.

Ohnehin ist SolarCity ein 3 Milliarden Dollar schwerer Happen in einem reinen Aktiengeschäft das – haltet euch fest – Tesla über 3 Milliarden Dollar einbringen würde.

Falls dies wie ein Notverkauf von SolarCity anmutet, dann weil es tatsächlich so ist – das Unternehmen hat sein Marktkapital, das nun 2,25 Milliarden Dollar beträgt, letztes Jahr um die Hälfte schrumpfen sehen.

Der Deal mag beunruhigend wirken und die Analyse nach der Bekanntgabe ging davon aus, dass Tesla hier einen Fehler begehen könnte, doch so ist es nicht. Das Unternehmen hält lediglich Versprechen, die Musk über die Hälfte des letzten Jahrzehnts immer und immer wieder gemacht hat.

Wenn man die Ereignisse aufmerksam verfolgt hat, dann hätte man dies kommen sehen können, auch wenn man davon hätte ausgehen können, dass Tesla und SolarCity enge Partner werden würden, anstatt dass Tesla die Führung übernimmt.

Also, warum tut Tesla dies?

Es sieht eigentlich nicht danach aus, als wenn es den Unternehmenswert steigern würde. Die Tesla Aktien sanken, als die Nachricht heraus kam.

Welchen Unternehmenswert?

Doch es war niemals klar, dass Tesla sich kaum um den Unternehmenswert sorgt.

Anstatt es den Investoren recht zu machen oder die Bewertungen und die Richtpreise der Wall Street Analysten zu rechtfertigen, spielt der Elektroautohersteller ein Spiel von längerer Dauer. Die Aktien sind dadurch, dass sie das Kapital im letzten Jahr steigerten und dies auch gegenwärtig tun, bloß ein Hilfsmittel auf diesem Weg. Sie werden als eine Art Superwährung genutzt, um Musks Vision einer von fossilen Brennstoffen unabhängigen Welt zu verfolgen.

SolarCity lässt sich in diese Vision integrieren, auch wenn Musks tiefer liegende Intention ist – es ist schwer, mit dem Auto der Zukunft und einer SpaceX Mission zum Mars mitzuhalten.

Und das ist es, was hier alle missverstehen.

Mit dem Angebot versucht Tesla das zu bekommen, was Musk schon die ganze Zeit wollte: eine ganzheitliche Holdinggesellschaft, die im Zuge der globalen Erwärmung Alternativen anbietet.

Wozu will Musk Tesla und SolarCity vereinigen?

Falls der SolarCity Deal funktioniert, wird Tesla ein Autohersteller sein; es wird dank Gigafactory in Nevada ein Batteriehersteller sein; und dank Tesla Energy, die letztes Jahr gegründet wurden und Akkupakete für Zuhause verkaufen, ein Energiespeicherungsunternehmen sein; und ein Solar Finanzunternehmen.

Nimmt man all das unter einem Dach zusammen, bekommt man ein Unternehmen, dass dir einen emissonfreien, unabhängigen Lebensstil verkaufen oder vermieten kann.

Zudem rettet Musk in dem Prozess sein Investment in SolarCity. Doch im Masterplan gibt es nichts überraschendes. Musk hat die Unternehmen, in die er involviert ist, immer als ein einziges Megainvestment betrachtet. Es macht nur Sinn, die Aktien eines Unternehmens zu nutzen, um ein anderes voran zu treiben.

Ja, all die Verbindlichkeiten könnten ein großes Problem für Tesla werden. Es ist derzeit schon dabei, Geld wie nichts gutes auszugeben, da das Unternehmen, das im Jahr 2015 50.000 Autos produzierte, bis 2018 eine jährliche Produktion von 500.000 Autos anstrebt. Und SolarCity verbrennt Geld.

Die Schuldenlast, die Tesla aufnehmen würde, wird also ins nirgendwo führen. Aktionäre könnten richtig liegen, wenn sie Musk vorwerfen einen 3 Milliarden Dollar schweren Anker um Teslas Hals zu legen.

Natürlich könnten Aktionäre auch gegen den Deal stimmen oder sie könnten ihre Anteile verkaufen, wenn sie es für falsch halten, dass Tesla sich noch mehr Schulden eines anderen Unternehmens aufhalst.

Falls Tesla wirklich die Welt retten kann, dann ist es, aus Musks Perspektive betrachtet, genau richtig all diese Schulden aufzunehmen.

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