Wie ein Pennystock-König zum Millionär wurde
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Noch ein Instagram-Liebling und seine Geschichte.

Timothy Sykes ist ein Finanzier, der seinen ausschweifenden Lebensstil auf Instagram zur Schau stellt. Dort sammeln Fotos von ihm, wie er auf Bora Bora aus der Ferne arbeitet oder sich auf den Malediven sonnt tausend Likes von seinen 750.000 Followern.

Er ist nicht nur ein Händler, sondern auch ein Unternehmer. Sykes gibt an, 4,3 Millionen Dollar im Aktiengeschäft verdient zu haben, doch ein Großteil seines Einkommens - „das rund Dreifache dieser Summe,“ so er – komme davon, dass er seine Gefolgsleuten gegen Unterrichtsgebühren von 50 bis 247 Dollar pro Monat in seine Methoden zum Handel mit Kleinaktien einweise.

In der Finanzcommunity ist er aufgrund seiner Fürsprache für risikoreichen Handel mit Kleinaktien eine umstrittene Figur, genauso wie wegen des von ihm selbst beschriebenen „reicher Dödel“-Images. Überdies erhielt er einmal eine Unterlassungserklärung von Shaquille O'Neal.

Doch sein Instagram-Feed, der ihn beim entspannten Telearbeiten von den schönsten Stränden und Booten der Welt zeigt, ist einer der beliebtesten der Plattform. Wie ein weniger wilder Dan Bilzerian scheint er ein Leben zu leben, von dem die meisten Kerle träumen.

Nachdem wir sein beneidenswertes Profil entdeckt hatten, ließen wir uns von Sykes einen Einblick geben wie es sich anfühlt, der beliebteste Finanztyp auf Instagram zu sein, mit einem Reiseplan der jeden neidisch machen würde.

Es brauchte nur einen Sommer mit einem typischen Job zu Highschool-Zeiten bis Sykes sich entschloss, seiner eigener Boss sein zu wollen.

Sykes half als Jugendlicher bei der Inventur im Ladengeschäft seiner Mutter in North Haven, Connecticut.

„An diesem habe ich mich entschieden, nie für jemand Anderen arbeiten zu wollen,“ erzählte er Tech Insider. „Das war ein typischer Innendienst-Job von 9 bis 5, Bestandsverwaltung in einem einfachen Ladengeschäft, was einfach eine echt harte Art ist, tagein tagaus zu leben.“

Er scheint den Adrenalinschub zu lieben, der sich dann einstellt, wenn man sein eigener Chef ist und sich für das nächste Gehalt auf keinen als sich selbst verlässt.

„Ich liebe die tägliche Jagd nach Profiten, wo man nur auf Grundlage seiner Hingabe und ob man richtig liegt bezahlt wird und ansonsten mit leeren Händen nach Hause geht,“ so er. „Ein Unternehmer zu sein ist so viel aufregender, vor allem wenn man immer wieder scheitert nur um doch irgendwann Erfolg zu haben und die Früchte seiner früheren Arbeit zu ernten.“

Da nun die meisten seiner Einkünfte von Profit.ly stammen, handelt er nach eigenen Angaben mit „einer kleineren Summe, um zu unterrichten, […] zu Jahresanfang in der Regel mit 100.000 Dollar, die ich von Trade zu Trade vermehre, sodass meine Schüler mir dabei zusehen können. Letztes Jahr konnte ich einen Handelsgewinn von rund 1 Million Dollar verzeichnen.“

Freiheit ist für Sykes wichtiger als ein höheres Gehalt.

„Wenn ich für einen großen Konzern arbeiten würde, könnte ich bestimmt ein gutes oder sehr gutes Gehalt einstreichen, doch ich hätte keine Zeit für irgendetwas Anderes“, so Sykes. „Viele Leute in der Finanzbranche verdienen gutes, sehr gutes oder sogar großartiges Geld, doch sie sind über Jahre Sklaven ihrer Jobs, manchmal sogar Jahrzehnte, bis sie ihren Wohlstand auch wirklich genießen können.“

Eine Stelle bei einer großen Firma zu ergattern könne zudem Jahre teurer Ausbildung voraussetzen, wie er unterstreicht. „Man verschwendet seine Jugend beim Versuch, sich lediglich in der Branche zu etablieren, dann verschwendet man ein weiteres Jahrzehnt damit, genug Geld zu verdienen um sich freikaufen zu können,“ so der Unternehmer. „Es ist wie ein lebenslanges finanzielles Sklavendasein, während man seine Tage damit verbringt, die Träume von jemand Anderem zu verwirklichen, nicht die eigenen.“

Er hält keinerlei akademische Abschlüsse im Bereich Business oder Finanzen. Stattdessen findet er Selbstbildung außerordentlich wichtig.

„Lerne selbst, wie man handelt,“ sagte er, „mit Aktien, Devisen, egal. Verstehe, dass die Fehlerquote bei Händlern hoch ist, also muss du dich richtig hineinknien, üben und verschiedene Strategien ausprobieren, wenn du einer der Wenigen sein willst, die konstant profitieren.“

Ein Studienaufenthalt im Ausland motivierte ihn dazu, sein Leben mit Reisen zu verbringen – und machte ihn zum Millionär.

Viele Menschen sammeln während der Studienzeit Auslandserfahrungen und glauben, nun lebenslange Reisende zu sein, doch nur wenige bleiben wirklich dabei. Im Jahr 2002 verbrachte er im Alter von 21 Jahren ein Semester auf See und wurde laut eigener Aussage auf dieser Fahrt offiziell zum Millionär. Das schaffte er, indem er Lehrveranstaltungen schwänzte um stattdessen online zu traden. Die Rechnung für sein satellitengestütztes Internet ging „in die Tausende“, so der Unternehmer, doch es hatte sich gelohnt.

„Dieser Trip war derart wichtig da er den Nachweis erbrachte, dass ich mich meiner Reisesucht widmen und trotzdem Geld verdienen konnte. Selbst mit dem teuren und langsamen Satelliten-Internet an Bord des Kreuzfahrtschiffes machte ich immer noch 200.000 Dollar innerhalb von drei Monaten,“ sagte er. „Seitdem bin ich ziemlich konstant herumgereist und habe dabei immer getradet und Geld verdient. Kürzlich habe ich die Marke von 100 besuchten Ländern hinter mir gelassen, wobei meine Reiseleidenschaft definitiv meinem eigentlichen Einkommenspotenzial schadet, ich aber dafür das Leben leben kann, von dem ich immer geträumt habe.“

Für einen Händler auf Reise spielen Zeitzonen eine wichtige Rolle.

„Ich stehe gegen Mittag auf, gehe mit meiner Verlobten etwas Leckeres essen, kehre dann zum der Hotelsuite oder Villa zurück, die wir gerade mieten, handle von 3 bis 5 mit Aktien, schau mir dann bis 7 oder 8 ein Museum oder bestimmte Sehenswürdigkeiten an und trade im Anschluss weitere zwei Stunden bevor der US-Börsenmarkt um 10 Uhr abends schließt,“ so der Unternehmer.

Das würde für jeden nach einem tollen Arbeitstag klingen, aber das war noch nicht einmal alles.

„Dann ist es an der Zeit für ein schickes Abendessen mit meiner Verlobten und meistens ein paar neuen einheimischen Freunden die wir gemacht haben, dazu noch ein bisschen Trinken oder Tanzen bis 1 oder 2 Uhr früh, dann am nächsten Tag wieder bis Mittag schlafen und wieder von vorn anfangen,“ beschrieb er. „Das ist schon kein schlechtes Leben.“

Wenn er sich in Asien aufhält arbeitet die Zeit allerdings gegen ihn. Manchmal muss er sogar bis tief in die Nacht hinein handeln. Trotzdem besteht Sykes darauf, „Reisen wie einen Job zu behandeln,“ also passt er seinen Schlafrhythmus an, um rechtzeitig zu Börsenauftakt oder -schluss da zu sein.

Sein internationales Geschäftsmodell hat dazu geführt, dass er überall Freunde hat, wo er auch hingeht.

Sykes habe Schüler auf der ganzen Welt, was sich während seiner Reisen als äußerst nützlich erweise, so er.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Art von Kundenbeziehungen zu haben,“ sagte er. „Letztes Wochenende war ich beispielsweise zu Gast auf der Hochzeit eines meiner besten Schüler, Mark Croock, der mit meiner Strategie 400.000 Dollar verdient hat, dank derer er seinen Bürojob in Texas aufgeben und in Miami die Liebe seines Lebens treffen konnte.“

Sykes verbringt ungefähr die Hälfte jedes Monats auf Reisen, und einige seiner beliebtesten Ziele sind Griechenland, Spanien, Bora Bora, Turks und Caicos, Japan, Italien, Beverly Hills und die Malediven.

„Einige Leute erklären mich für verrückt, weil ich soviel reise, aber ich liebe es einfach, die Welt zu entdecken, neue Leute aus verschiedenen Kulturen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten, und dabei zu Handeln und meine Strategien an Schüler in mittlerweile über 70 Ländern weiterzugeben,“ so der Geschäftsmann.

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