Kleider machen Leute. Oder nicht?
Kimberly White/Reuters
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In einer modebewussten Gesellschaft präsentieren wir oft unser Inneres der Außenwelt mit Hilfe der Kleidung. Durch die Art wie wir uns kleiden, können wir viele Persönlichkeitsaspekte unterstreichen und ausdrücken, doch zu zeigen, wer man Wirklich ist, kann die Kleidung nicht.

Wenn man den Satz „Für Erfolg gekleidet“ hört, stellt man sich wahrscheinlich eine Garderobe vor, die mit Outfits, passend zu jedem Anlass, gefüllt ist – bereit bei jeder Gelegenheit zu beeindrucken und für das Aufsehen zu sorgen. Schließlich heißt es im Volksmund: Kleider machen Leute. Aber bedeutet das auch, dass man eine Fülle an Kleidung braucht?

Immer öfter hört man, dass erfolgreiche Menschen sich dafür entscheiden das gleiche Outfit jeden Tag zu tragen. Das mag zwar mit der „Für Erfolg gekleidet“-Ideologie im Clinch liegen, aber die Gründe für solche Entscheidung sind durchaus eine Erwägung wert.

Zeitsparend

Der wohl offensichtlichste Grund ist, dass man keine Zeit mehr für Kleidungsauswahl verschwendet. Die Morgenroutinen beeinflussen wie erfolgreich der spätere Tag verläuft, aber oft realisieren wir gar nicht, wie viel Zeit mit der Kleidungsauswahl vergeudet wird. Verzichtet man auf die tägliche Notwendigkeit Outfits zu wählen und diese zusammen zu stellen, gewinnt man mehr Zeit am Morgen und kann somit die morgendlichen Routinen effizienter gestalten, was den Einfluss auf den ganzen Tag hat.

Sicheres Auftreten

Hat man eine unendliche Auswahl an Klamotten, bedeutet es nicht nur unendlich langes Auswählen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass die ausgewählten Sachen einfach nicht zu einander passen. Und obwohl ein prallgefüllter Schrank die Illusion vieler Kombinationsmöglichkeiten weckt, wählen wir oft immer wieder die gleichen Kombinationen aus. Indem wir uns auf die kleine Menge qualitativ hochwertiger Kleidung begrenzen, schrumpfen die Kombinationsmöglichkeiten einerseits, andererseits ist ein schnell gefundenes hochqualitatives Outfit immer eine gute Wahl.

Weniger Stress

Wenn wir mal diese wichtige Entscheidung – „was trage ich heute“ – treffen, kann es passieren, dass wir sie im Laufe des Tages zu hinterfragen anfangen. Man fragt sich, ob die Schuhe auch wirklich die richtige Wahl waren, ob man over- oder underdressed ist. Sind die Zweifel einmal in unserem Kopf, können sie den ganzen Tag verderben und unerwartete Ängste auslösen. Bei einem Outfit, in dem man sich sicher füllt und das zu vielen Gelegenheiten passt, umgeht man solche Sorgen und hat genug Energie, um sich auf die wichtigen Dingen zu konzentrieren.

Weniger Entscheidungen

Entscheidungsfindung nicht unterschätzen, genauso wie man nicht unterschätzen soll, welche Auswirkung auf unser Selbstbefinden es hat, wenn wir uns bei den alltäglichen Sachen nicht entscheiden müssen. So hat unser Verstand mehr Ressourcen, um sich den wichtigen Aufgaben zu widmen.

Barak Obama wird selten ohne seine Uniform – grauer oder blauer Anzug – gesehen, und das aus gutem Grund, wie er dazu sagt:

„Ich möchte nicht entscheiden müssen, was ich esse oder anziehe, denn ich muss viele andere Entscheidungen treffen.“

In anderen Worten, hat man eine Entscheidung weniger um die man sich Sorgen machen muss, erlaubt das uns andere Entscheidungen besser zu durchdenken.

Weniger Pflege und Aufräumen

Kleinere Garderobe bedeutet auch weniger Energie in die Pflege und Aufräumen zu investieren. Die Zeit und Energie, die wir fürs Waschen, Trocknen und Bügeln verwenden, können wir für das nutzen, was uns im Leben weiter bringt. Mal davon abgesehen, nimmt viel Kleidung auch viel Platz ein. Schaufeln Sie sich lieber frei, in dem Schrank und in Leben.

Keine unnötigen Ausgaben

In unserer Wegschmeißgesellschaft bleiben wir oft ziemlich schnell auf den nicht mehr tragbaren Sachen sitzen. Und wie viele Sachen hängen in dem Schrank, bei denen wir niemals die Gelegenheit hatten diese anzuziehen? Oder bei denen wir immer noch auf den perfekten Anlass warten?

Wenn wir uns solcher Kleidung entledigen, bringen wir unserem Verstand bei, dass wir gar nicht so viel brauchen, wie wir denken. Der Kaufwunsch wird so gemindert und wir fangen an viel bedachter einzukaufen.

Vielleicht ist es an der Zeit die Mini-Garderobe-Technik auszuprobieren. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Menschen, die sich von den unnötigen Entscheidungen befreit haben und trotzdem für den Erfolg gekleidet sind. Eben nur mit diesem einen zuverlässigen und erfolgreichen Outfit.

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