Führungsstile, die in Game of Thrones gezeigt werden
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Charaktere aus “Game of Thrones”, an denen sich jeweils eine gute und eine schlechte Ausführung der Führungsstile veranschaulichen lässt.

In der wirklichen Welt gibt es viele verschiedene Arten von Führungskräften. Dasselbe gilt auch für “Game of Thrones”. Von Ursurper und Robb Stark über Brynden Tully bis Olenna Tyrell besitzt jeder bedeutende Akteur seine eigene Art und Weise die Dinge anzugehen.

In seinem Buch Primal Leadership argumentiert David Goleman (neben seinen Co-Autoren Richard Boyatzis und Annie McKee, dass Menschen sich in sechs Arten von Führungsstilen einordnen lassen.

Autoritär und weitsichtig: Gut gemacht

Der späte dreiäugige Rabe war ein gutes Beispiel für eine hellseherische Führungskraft. Laut Changing Minds lassen diese Führungskräfte ihre Anhänger im Unklaren, sie sagen ihnen zwar wo sie hin sollen, aber nicht wie sie dort hin gelangen — dadurch motivieren sie sie, sich nach vorne zu kämpfen.

Einige würden bestimmt behaupten, dass dieser mystische alte Baum-Mann ein bisschen zu unkonkret war, doch wir alle wissen, dass die Tode von Hodor und Summer auf Bran zurückzuführen sind.

Bevor der dreiäugige Rabe von den Weißen Wanderern zur Strecke gebracht wurde, stärkte er seinen jungen Schützling mit allerlei neuen Informationen, die in den folgenden Kriegen der nächsten Staffeln entscheidend werden könnten.

Autoritär und weitsichtig: Schlecht gemacht

Hellseherische Führungskräfte sind nicht immer erfolgreich.

Etwa, wenn man König Tommen Baratheon als Beispiel nimmt. Bei ihm geht es hauptsächlich darum, seinen “Traum” zu verfolgen — #MakeWesterosGreatAgain quasi, durch das strikte Gottvertrauen an den Glauben der Sieben.

Doch er ist komplett von Faith Militant eingeschüchtert und glaubt an die Vision, so dass er von seinem Hof erwartet ihm zu folgen.

Und obwohl er an das, was er tut, glaubt, ist er keine gute Führungskraft. Tommen ist ein schwacher Idiot (und ein nachlässiger Katzenbesitzer — doch wo ist Ser Pounce in diesem ganzen Chaos?) und er befindet sich derzeit weit außerhalb der Liga.

Alles in allem ist er der Beweis dafür, dass es nicht immer gut sein muss, der König zu sein.

Der Trainer: Gut gemacht

Tyron Lannister ist eine Führungskraft komplett im Stil eines Trainers. Er ist ein guter Zuhörer und ein großartiger Berater.

Es fällt ihm sehr leicht, die Schwächen in anderen auszumachen und ist großartig im delegieren und im Teamplay. Führungskräfte im Trainerstil arbeiten am effektivsten mit kompetenten und motivierten Menschen zusammen und so jemanden hat Tyrion in Varys, Misandsei und in Grauer Wurm gefunden.

Changing Minds zeigt, dass der Trainerstil “am besten umgesetzt wird, wenn Menschen langwährende Fähigkeiten ausbilden müssen.”

Bis auf das die kleine Ausnahme, als die Meister darin endeten Meereen zu attackieren, befindet sich Tyrion in der richtigen Position. Vor allem wenn man die Tatsache bedenkt, das Danys ultimatives Ziel darin besteht, den Eisernen Thron zu besteigen. Das wird tatsächlich einige langwährende Fähigkeiten erfordern.

Der Trainer: Schlecht gemacht

Ein schlechter Trainer wird mehr wie ein Feinsteuerer wirken als wie eine Führungskraft. Dem kommt Walder “Jetzt Stirb Schon” Frey sehr nahe. Diesem kleinkarierte Herrscher kommt es nur auf Status an. Er ist nicht in der Lage zu delegieren und kommandiert seine Angestellten herum — und das, obwohl er Vater von ungefähr 38 Kindern ist.

Der Partner: Gut gemacht

Als Lord Kommandant der Night's Watch und nun als Befehlshber im Battle of the Bastards demonstrierte Jon Snow seine Fähigkeit zur Schaffung von Verbindungen zu anderen Brüdern der Night's Watch und der Wildlinge. Ich meine, natürlich ist er dabei getötet worden, doch Olly und diese streitsüchtigen alten Kerle waren Trottel und furchtbare Arbeiter — nicht sein Fehler also.

Sein (oftmals zögerlicher) Führungstil macht ihn zu einer affiliativen Führungskraft. Ihm geht es sehr viel darum, Harmonie zu erzeugen und sein Team durch schwierige Situationen zu bringen (die in der Serie ziemlich häufig vorkommen).

Der Partner: Schlecht gemacht

Edmure Tully ist das Sinnbild einer ineffektiven affiliativen Führungskraft. Bei seinem letzten Wiedererscheinen hat er Jaime Lannisters Forderungen nachgegeben, damit er eine anstrengende Situation vermeien kann, was dafür spricht, dass er eine schwache affiliative Führungskraft ist.

Im Fair zu bleiben, bestand die schwierige Situation darin, dass sein Sohn über die Mauern von Schnellwasser katapultiert worden wäre.

Also, seien wir fair zu Edmure. Westeros ist ein hartes Pflaster.

Demokratisch: Gut gemacht

Davos Seaworth ist kein edler Mann. Er ist kein glücklicher Sohn. Er war einmal ein Schleuser.

Als Ergebnis dessen nimmt sich Davos selbst nicht wirklich ernst. Der Zwiebel Krieger ist ein guter Zuhörer und ein großartiger Teamplayer, wie die sich vor kurzem ereignende Zusammenarbeit mit Sansa und Jon zeigte.

Das Zuhören und effektives Teamwork sind aut Value Based Management zwei essenzielle Fähigkeiten einer demokratischen Führungskraft

Demokratisch: Schlecht gemacht

Also, wir haben herausgefunden, dass demokratische Führungskräfte gut im Zuhören sind.

Doch das ist nicht immer gut. Alles, was Robin Arryn macht ist zuhören. Doch leider nimmt er Rat von Littlefinger an, dem hinterhältigsten Charakter der ganzen Serie.

Alles in allem ist Sweetrobin nicht wirklich effektiv handelnd, sondern ist lieber merkwürdig und spielt mit Falken.

Das Vorbild: Gut gemacht

Daenerys Targaryen ist eine tonangebende Herrscherin wie sie im Buche steht.

Ihr geht es hauptsächlich um aufregende Ziele — darum, die Zeiger der Geschichte zu brechen! Um Menschen durch Drachen zu verbrennen! — Und sie erwartet 100% Einsatz von ihrem Team. Bezüglich der Leitung ihres Teams hat sie allerdings eher geringe Fähigkeiten. Dies wurde ihr früher in der Serie zum Verhängnis, als sie erlaubte, dass die Situation in Meereen in Chaos ausartete.

Mittlerweile ist sie von ihrem Abenteuer in Dothraki zurückgekehrt und wir sind gespannt, ob sie die Dinge in eine andere Richtung lenken kann.

Das Vorbild: Schlecht gemacht

Armer Robb. Er träumte von viel. Er hat viele aufregende und schwierige Herausforderungen überstanden. Doch am Ende konnte er sich nicht auf sein Eigenmanagement konzentrieren. Er machte den Weg für den blutigen Untergang von ihm selbst und seinem Volk frei.

Lasst es euch als Einführung in die Führungsstile sagen: Lass nie alle deine Top Führungskräfte bei einer merkwürdigen Hochzeit umbringen.

Der Diktator: Gut gemacht

Tywin Lannister war definitiv ein seltenes Beispiel für einen gut umgesetzten kommandierenden Führungsstil.

Er hat eine machtvolle Haltung eingenommen, klare Anweisungen gegeben und hatte hohe Anforderungen. Dank ihm haben hat der Regen über Rebellious Hall geweint.

Tywin war kalt wie Eis, doch ziemlich effektiv.

Der Diktator: Schlecht gemacht

Erinnert ihr euch noch an die ekelhaften Brüder aus Dothraki vor ein paar Episoden? Igitt.

Die beiden waren gescheiterte kommandierende Führungskräfte und der lebende Beweis (gut, nun nicht mehr) dass der raue, kurzsichtige Führungsstil nicht funktionier. Sie haben ungefragte Loyalität ihres Stammes vorausgesetzt und konnten keine Ergebnisse liefern. Wie dann herausstellte, waren sie kleine Männer.

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