Die größten Denker der Geschichte über das Glück
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Was Philosophen über das Glück herausfanden, bevor Orange das neue Schwarz wurde.

Eine gut gefüllte Netflix Bibliothek kann ein langer Weg zu reinem und vollkommenem Glück sein, doch manchmal fehlt es dennoch an etwas.

Für diese Momente kann es helfen, auf die Weisheit der größten Denker der Geschichte zurückgreifen zu können: Kierkegaard, Sokrates, Thoreau und Buddha.

“Es gibt keinen Weg zum Glück: Glück ist der Weg” — Gautama Buddha, lebte etwa 500. v. Chr.

Buddha geht davon aus, dass das menschliche Glück darin besteht, dass Glück in der Erfahrung des Lebens zu suchen, anstatt im Ankommen. Dies ähnelt einem Mantra, wonach der Weg das Ziel ist.

Ein absolutes Endziel gibt es nicht.

“Von allen Formen der Vorsicht, mag Vorsicht in der Liebe wohl die vernichtendste für wahres Glück sein” — Bertrand Russel, lebte im frühen 19. Jahrhundert.

Für jemanden wie Bertrand Russel, einen Liebhaber der Mathematik, Naturwissenschaft und Logik mag es etwas abwegig sein, sich mit etwas so subjektivem wie Glück zu beschäftigen.

Doch seine Idee, dass Glück im Überleben von instinktiven Gefühlen wie Liebe gefunden werden kann, klingt glaubhaft. Und die zeitgenössische Wissenschaft scheint auf seiner Seite zu stehen.

“Glück ist das Gefühl, dass durch Macht erzeugt wird. Dass Widerstand überwunden wurde” — Friedrich Nietzsche, lebte im späten 19. Jahrhundert.

Für den berühmten schnauzbärtigen Nihilisten Nietzsche ist Glück eine Art der Kontrolle, die jemand über seine Umgebung hat.

Der deutsche Philosoph schrieb häufig über den Einfluss, den Macht (und ein Mangel an Macht) auf die gelebten Erfahrungen von Menschen haben kann. Wenn Menschen sich gegen etwas wehren, dann halten sie ihre Kraft zurück. Dieser Teil des selbst kann dann in Glück geformt werden.

“Das Geheimnis des Glücks, siehst du, besteht nicht darin nach mehr zu streben, sondern in der Fähigkeit, mit weniger zufrieden zu sein” — Sokrates, lebte 450 v. Chr.

Für Sokrates, einen der größten antiken Denker, entspringt Glück keinen äußeren Dingen wie Auszeichnungen oder Löhnen. Es entsteht durch eigenen, inneren Erfolg, den Menschen sich selbst zuteil werden lassen.

Indem wir unsere Ansprüche senken, können wir lernen das Glück in einfacheren Dingen zu finden.

“Derjenige, der sein ganzes Glück von sich selbst abhängig macht und von niemand anderen, besitzt den besten Plan für ein glückliches Leben” — Platon, lebte 400 v. Chr.

Es ist keine Überraschung das Platon, der Schüler von Sokrates, das Glück ähnlich wie sein Lehrer definiert.

Platons Auffassung des Glücks ist eine Form des persönlichen Wachstums. Es leitet Zufriedenheit von Erfolgen ab, wie etwa einen Kilometer schneller zu laufen oder mehr Bücher als letztes Jahr zu lesen, und nicht davon, was das Erreichen dieser Ziele nach sich zieht.

“Glück hängt nur von uns selbst ab” — Aristoteles, lebte im antiken Griechenland etwa 300 v. Chr.

Bis die Erkenntnis Aristoteles, einen Schüler Platons, erreichte, wandelte sich die Idee des Glücks zu etwas, das ausschließlich von uns selbst abhängt.

Etwas anders formuliert ist es kein Geschenk, dass wir von anderen erhalten sondern etwas, das wir in uns selbst erschaffen und für dessen Erhaltung wir selbst Verantwortung besitzen.

„Ich habe gelernt, mein Glück in der Verringerung meiner Wünsche zu finden und nicht in dem Versuch, sie zu erfüllen“ — John Stuart Mill, im Jahre 1806 geboren.

John Stuart Mill war ein Urgestein des Liberalismus, vielleicht sogar sein wichtigster Vertreter in der Geschichte. Er verkündete das Heiligtum der Freiheit wo auch immer er konnte.

In der Frage des Glücks übernahm er die Weisheiten der antiken Griechen. Statt sein Leben mit materiellen Dingen zu füllen, glaubte Mill an den Utilitarismus. Er glaubte daran, Dinge für einen gewissen Zweck zu nutzen und so schloss er Dinge ohne Nutzen aus seinem Leben aus.

“Je öfter ein Mensch mit guten Gedanken meditiert, desto besser wird seine Welt und die Welt im Gesamten sein” — Konfuzius, lebte in China um 500 v.Chr.

Die Überzeugungen von Konfuzius über das Glück haben in der Geschichte in Büchern wie “Die Macht des positiven Denkens” und auch in zeitgenössischen Forschungen zur Verhaltenstherapie, die Menschen dabei hilft Verbindungen zwischen ihren Gedanken, Gefühlen und ihrem Verhalten zu erkennen, Anklang gefunden.

Laut der konfuzianischen Denkweise ist Glück eine selbsterfüllende Prophezeiung, die sich selbst wiederholt, je mehr Gründe wir für ihr Dasein finden.

“Die größten Segen der Menschheit sind in uns oder in unserer Reichweite. Ein weiser Mann ist mit dem, was auch immer er hat, zufrieden, ohne danach zu trachten, was er nicht hat” — Seneca, 4 v. Chr. in Hispanien geboren.

Der Philosoph der Stoiker, der bei zeitgenössischen Philosophie Fans wie dem Investor Nassim Taleb oder dem Marketinggenie Ryan Holiday beliebt ist, glaubte an das, was Psychologen jetzt wohl “Kontrollüberzeugung” nennen würden.

Für manche Menschen besteht die Kontrollüberzeugung im äußerlichen. Sie fühlen, dass äußere Kräfte ihren Handlungen eine Richtung geben. Für die anderen (für Seneca die Glücklichen), befindet sich diese Überzeugung in einem selbst.

“Falls du deprimiert bist, so lebst du in der Vergangenheit. Falls du ängstlich bist, so lebst du in der Zukunft. Falls du im Frieden bist, so lebst du in der Gegenwart” — Lao Tzu, lebte um 600 v. Chr. in China.

Niemand ist sich sicher, wer Lao Tzu, einfach übersetzt “Der alte Mann” wirklich war. Doch seine Weisheit vom leben im Moment hat Jahrtausende überdauert.

Und Psychologen halten die Vorzüge des Konzepts aufrecht.

Einige Forschungen gehen davon aus, dass Menschen das größte Glück erleben, während sie etwas tun, dass ihre volle und ganze Aufmerksamkeit verlangt: eine gute Unterhaltung, kreative Aufgaben oder Sex.

“Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern eine Realität, die zu erfahren ist” — Sören Kierkegaard, Philosoph aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Vor dem mash-up Twitter Account Kim Kierkegaardashian gab es den dänischen Philosophen.

Kierkegaard war der Überzeugung, dass Glück durch Präsenz im Moment entsteht und durch das Genießen des Wegs. Sobald wir aufhören, unsere Umstände als Probleme anzusehen und sie als Erfahrungen betrachten, können wir Zufriedenheit aus ihnen ziehen.

“Das Glück ist wie ein Schmetterling; je mehr du es verfolgst, desto häufiger wird es dir ausweichen, doch wenn du deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richtest, wird es sich zart auf deine Schulter setzen”— Henry David Thoreau, 1817 in Massachusetts geboren.

Es überrascht wahrscheinlich eher nicht, dass der transzendentalistische Autor und Verfechter des zivilen Gehorsams sich eher passiv an das Glück annäherte.

Thoreau wollte Konventionen brechen, wie er es in “Walden” schreibt. Er vermied die Gewöhnung. Er dachte, dass er durch das Engagement für Zufälligkeit ein größeres, kosmischeres Gefühl des Glücks erzeugen könnte.

Die Idee, im Moment zu leben, lässt sich gut an die Weisheit anderer Denker anknüpfen.

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