Wie legt man sich ein dickes Fell zu?
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Darius Foroux, der Autor von Massive Life Success und Gründer von @ProcrastZero darüber, wie man damit aufhört, sich um falsche Dinge sorgen zu machen.

Es überrascht mich, wie schnell sich Menschen über etwas aufregen. Und damit meine ich nicht über wirkliche Gründe wie Krankheit, Tod oder nichts zu essen zu besitzen.

Ich meine die kleinen Dinge des Alltags. Warum verletzen die kleinsten Dinge unsere Gefühle?

  • Jemand ist anderer Meinung.
  • Ein Arbeitskollege sagt, dass etwas an dir nicht richtig ist.
  • Irgendjemand anders ist immer 'glücklich' und du selbst bist es nicht.
  • Deine Freunde hintergehen dich.
  • Du hasst deinen Job.
  • Andere Menschen mögen deine Kunst nicht.

Na und?

In der Vergangenheit verletzten mich solche Dinge. Doch ich kam darüber hinweg. Komm schon, du kannst dich nicht über Blödsinn aufregen.

Ich sehe es die ganze Zeit:

  • Blogger fühlen sich verletzt und schreiben darüber, wie man mit Kritik umgeht.
  • Freunde um mich herum beginnen nicht damit, ihre Träume zu verwirklichen, weil ihnen jemand sagt, dass sie es nicht schaffen werden.
  • Arbeitskollegen von mir ergreifen nie die Initiative, weil sie sich vor potenzieller Kritik fürchten.

Doch warum sollte dich das interessieren, geschweige denn darauf hören? Ernest Hemingway, einer der besten Schriftsteller aller Zeiten (und einer meiner Lieblingsautoren) schrieb in Paris, ein Fest fürs Leben folgendes:

“Er begann über mein Schreiben zu sprechen und ich hörte auf ihm zuzuhören.”

Falls du eine solche Lebensweise anstrebst, benötigst du ein dickes Fell, um die Stimmen der anderen von dir fern zu halten.

Denn was passiert, wenn du dich aufregst oder anderen Menschen das beste von dir zeigst? Du könntest das, was du tust, verlieren. Du stellst dich selbst in Frage. Oder du beginnst dich zum negativen zu verändern. Du hörst auf, du selbst zu sein.

Ein dickes Fell zu haben ist wichtig, vor allem wenn du lachend durchs Leben gehen willst. Im Folgenden zeige ich euch, wie ich mir über die Jahre ein dickes Fell zugelegt habe.

1. Scheue dich nicht vor Konfrontation

Ich lege großen Wert auf Freundlichkeit. Doch ich möchte nicht mit irgendeinem Mist konfrontiert werden.

Vor ein paar Jahren fand ich heraus, dass ein Arbeitskollege von mir nicht ehrlich zum führenden Management war. Ich sagte nichts. Ich fürchtete mich vor der Konfrontation. Doch das stellte sich als großer Fehler heraus, denn dieser Idiot fügte den Menschen im Unternehmen viel Schaden zu.

Ich will kein Superman sein, der immer da ist und allen aus ihrem Unglück heraushilft. Doch wenn etwas ungerechtes passiert, dann tue ich etwas dagegen. Es könnte zwar schief gehen, doch dann habe ich immer noch das Richtige getan.

Außerdem bin ich ehrlich und direkt zu Menschen, die mich ungerecht behandeln. Ich werde nicht sauer. Es ist nicht cool, Menschen schlecht zu behandeln. Ich lasse einfach meinen moralischen Kompass für mich sprechen.

Du musst nicht 100% der Zeit freundlich sein.

Falls jemand andere Menschen oder mich selbst reinlegen will, lasse ich das nicht einfach geschehen.

Je mehr du dich für andere Menschen und für dich selbst einsetzt, desto besser wirst du darin werden. Du wirst merken, dass es keine große Sache ist. Konfrontation bedeutet nicht, dass du mit Fäusten gegen andere Menschen kämpfst, sondern mit Worten oder Taten. Und sei dabei immer ruhig und entspannt.

2. Es ist nie persönlich

Oh du armes Ding, jemand ist dir bei der Arbeit in den Rücken gefallen. Aber weißt du was? Es ist nichts persönliches. Ehrlich.

Ich will schlechtes Benehmen nicht rechtfertigen. Doch du solltest nie vergessen, dass die andere Person das tut, um voran zu kommen. Das machen Menschen.

Auch wenn das Leben kein Nullsummenspiel ist, wird es immer ein Wettbewerb bleiben. Wir kämpfen für Aufmerksamkeit, Liebe, Geld und Jobs.

Falls du verlierst oder dich jemand nicht mag, ist das nicht persönlich gemeint. Sie kennen dich nicht. Warum also solltest du dich selbst hinterfragen?

  • Bin ich wirklich ein schlechter Freund?
  • Bin ich ein schlechter Mensch?
  • Niemand mag mich.

Das ist bloß dein Verstand, der sich abwegige Dinge ausdenkt. Ich ziehe es vor, die Dinge so zu sehen, wie sie auch wirklich sind. Das Leben ist ein Wettkampf und manchmal verlierst du dabei, das ist alles.

Komm darüber hinweg. Verliere deinen Glauben in die Menschheit nicht. Nichts ist persönlich. In der Welt dreht sich nicht alles nur um dich.

“Lasst uns versuchen, Großzügigkeit und Altruismus zu lernen, denn wir werden selbstsüchtig geboren.” – Richard Dawkins

3. Bring dich im Internet zum Ausdruck

Online geben dir Menschen ihre ungefilterte Meinung. Ja, du kannst dich hinter deinem Computer verstecken und ja, manchmal ist es dumm. Doch es hat auch seine guten Seiten.

Im wirklichen Leben sind Menschen nie zu 100% ehrlich mit dir. Vor allem nicht deine Freunde und Familie.

Falls du ein wirklich ehrliches Feedback haben willst, solltest du einiges online veröffentlichen. Schreib ein Stück auf Medium. Beginne eine Diskussion bei Reddit. Lade ein Video bei Youtube hoch. Und lies die Kommentare.

Falls du keine Kommentare bekommen solltest, frag nach ihnen. Begegne Menschen von Angesicht zu Angesicht und frage sie nach ihrer Meinung.

Toll, wenn Menschen dich mögen. Falls nicht, was soll's?

4. Werde dir über die Perspektive der Dinge bewusst

Laut den jüngsten Statistiken leben 12,7% der Weltbevölkerung an oder unter der 1,90 Dollar-Pro-Tag Grenze.

Wie war das nochmal? Jemand hat dich angeschrien? Oder jemand hat etwas übles im Internet zu dir gesagt?

Sobald ich mich auch nur ein wenig über etwas aufzuregen beginne, erinnere ich mich daran, wie viel Glück ich eigentlich habe. Ich bin gesund, ich habe Essen und eine Unterkunft. Das ist alles, was du brauchst. Anstatt dich über irgendeinen Mist aufzuregen, könntest du dich darum kümmern wie du anderen helfen kannst.

5. Du musst nicht von jedem gemocht werden

Kürzlich habe ich jemandem getroffen der meinte, dass Gandhi bloß auf Aufmerksamkeit aus war. Ist das zu glauben? Er sagte allerdings das Gleiche über Nelson Mandela, Martin Luther King und ein paar anderen.

Der Kerl, der das sagte, ist ein richtiger Idiot. Und ich sorge mich nie darum, Idioten zu antworten (online und offline).

Falls es Menschen gibt, die Gandhi nicht mögen, solltest nicht erwarten, dass ausgerechnet du von allen gemocht wirst. Es ist unmöglich. Also, warum solltest du nach unmöglichen Dingen streben?

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