Schlafmythen
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Was stimmt und was stimmt nicht, wenn es um schlafen geht.

Man mag denken, dass die meisten Menschen sehr gut schlafen, doch in Wahrheit schlafen sehr viele von uns sehr schlecht. Eines der größten Probleme besteht darin, dass wir veraltete Informationen und Überzeugungen zu diesem wichtigen gesundheitlichen Bedürfnis besitzen. Lasst uns Spreu vom Weizen trennen - was stimmt also, wenn es um Schlaf geht?

Je mehr, desto besser

Es gibt tatsächlich so etwas wie zu viel Schlaf. Das Schlafbedürfnis ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ist auch von unserem Alter abhängig. Wissenschaftler aus Harvard fanden heraus, dass viel Schlaf (9 Stunden oder mehr) mit einer schlechten Qualität des Schlafs verbunden ist. Also sollte man nicht auf zu viel Schlaf setzen, auch nicht an Wochenenden. Ziele auf besseren Schlaf ab.

Alkohol oder Marihuana fördern den Schlaf

Der klassische Absacker Alkohol hilft den meisten Menschen beim einschlafen. Doch es kann auch dafür sorgen, dass man nachts öfters aufwacht und somit beeinflusst die Qualität des Schlafs. Marihuana macht zwar schläfrig, doch wenn es nicht regelmäßig konsumiert wird kann man Einschlafstörungen oder wirre Träume bekommen.

Wacht man mitten in der Nacht auf, soll man im Bett liegen bleiben bis man wieder einschläft

Es ist nicht schön, mitten in der Nacht aufzuwachen, doch es passiert uns allen. Wir alle hoffen dann schnell wieder einzuschlafen und neigen in Erwartung des schnellen Wiedereinschlafens dazu im Bett liegen zu bleiben. Falls das innerhalb von 15 Minuten nicht passiert, raten die meisten Experten dazu das Bett zu verlassen und etwas zu tun, dass unseren Geist und Körper anregt ohne uns zu sehr zu fordern. Empfehlenswert ist nicht auf die Uhr zu schauen.

Schlaflose haben Probleme mit dem Einschlafen

Schlaflosigkeit ist eine komplexe Schlafstörung. Die Schwierigkeit beim Einschlafen ist lediglich eins seiner vier Symptome. Laut der National Sleep Foundation gehören frühes Aufwachen (ohne wieder einschlafen zu können), häufiges Aufwachen und Aufwachen, ohne sich erholt zu fühlen auch dazu. Es gibt diverse Methoden, um Schlafstörungen und andere Schlafproblemen entgegen zu wirken. Medikamente sind dabei meist schlechtere Lösung aus der langen Sicht, als kognitive Verhaltenstherapie.

Pro Nacht soll man etwa 7-8 Stunden schlafen

Jeder Mensch hat andere Schlafbedürfnisse und im Endeffekt kommt es ohnehin mehr auf die Qualität des Schlafs an. Die National Sleep Foundation spricht Empfehlungen bezüglich der Schlafdauer je nach Altersklassen aus, das reicht von 14-17 Stunden Schlaf für Neugeborene über 7-9 Stunden Schlaf für 18 bis 64-jährige, bis hin zu älteren Erwachsenen, die 7-8 Stunden Schlaf benötigen. Generell müssen Kinder mehr schlafen.

Eine Jawbone Studie fand heraus, dass Menschen, die jede Nacht 8 bis 9,5 Stunden schlafen, am nächsten Tag besser gelaunt sind.

Schläft man nicht genug, ist man den ganzen Tag müde

Eine Nacht mit wenig oder gar keinem Schlaf schlägt auf das Allgemeinbedinden, doch wenn man sich über einen längeren Zeitraum am Tag müde oder träge fühlt, wird Schlaf nicht die Hauptursache sein. Diät, Stress oder ein gesundheitliches Problem könnten dann der Grund sein. Auch Allergien und Medikamente können die Energie rauben. Natürlich sollte man auf die Qualität des Schlafes achten, doch die andere Faktoren darf man auch nicht ausschließen.

Durch Power-Nickerchen fühlt man sich erholt

Nickerchen sind wunderbar, doch keinesfalls in gleichem Maße erholend. Nach einem Nickerchen könnte man sich sogar sehr taumelig fühlen. Um die Energiereserven aufzufüllen und um aufmerksamer zu werden, sollte man nicht länger als etwa 20 Minuten dösen.

Man ist entweder Frühaufsteher oder Nachteule (und Frühaufsteher sind produktiver)

Viele Menschen halten sich entweder für Frühaufsteher oder für Nachteulen, doch Schlafzyklen umfassen mehr als das. Menschen durchlaufen am Tag verschiedene Phasen des Leistungsniveaus, die nicht unbedingt etwas mit unserem Schlafrhythmus zu tun haben.

Auch wenn man meinen könnte, dass Frühaufsteher bessere Chancen in unserer Gesellschaft haben, beispielsweise in der Schule und bei der Arbeit, können Nachteulen genauso produktiv und kreativ sein. Ärzte schlagen vor, dass die Schule zum Wohl der Gesundheit der Schüler erst später beginnen sollte, da sie ansonsten nicht genügend schlafen würden.

Am Wochenende kann man Schlaf nachholen

Wenn wir unter der Woche Schlaf einbüßen, häufen wir eine Art «Schlafschulden» an. Du denkst, dass du diese am nächsten Samstag und/oder Sonntag begleichen kannst? Nicht so voreilig. Das könnte dich in der nächsten Woche umso müder machen. Anstatt am Wochenende länger zu schlafen, solltest man lieber früher schlafen gehen oder Nachmittags ein Nickerchen einlegen.

Schlummern bring mehr Schlaf ein

Es mag schmerzhaft sein es zuzugeben, doch ständig auf den Schlummer-Knopf des Weckers zu drücken wird dich nur schlechter fühlen lassen. Es gibt nicht mehr Zeit aus dem Schlaf zu finden, sondern holt dich aus einer tieferen Schlafphase heraus, wobei man dann während dieser Schlummer-Phasen wieder einschläft. Anschließend ist man für den Rest des Tages ein Zombie. Also, doch lieber sich zum aufstehen zwingen, dann schläft man auch die folgende Nacht besser.

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