Reiselüstig und lebensmüde
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Junge Menschen, die ständig davon sprechen „zu reisen und die Welt zu sehen“ bevor man in „einen echten Job“ geht oder „sich nach einem Studiengang umschaut“ können jeden auf die Palme bringen.

Die einzigen Menschen, die unaufhörlich reisen wollen, sind Leute, die ein völlig mittelmäßiges Leben führen oder führen wollen.

Man entfaltet keine Wirkung, wennman ein „Reisender“ ist. Man machtwirklich überhaupt nichts. Man sieht nur. Man genießt lediglich. Sie schmarotzen nur bei Menschen, die ein wirklich lebenswertes Leben führen und eine Arbeit haben, die es wert ist, sie zu machen.

Nichts Großes wird in dieser Welt durch Reisen um des Reisenswillen erreicht. Ist Albert Einstein etwas eines Tages aufgewacht und dachte:

„Wow, ich muss mir nur einige Sehenswürdigkeiten ansehen und dann, irgendwann später, werde ich vielleicht etwas tun, das wirklich bedeutend ist!“

Hat John D. Rockefeller – einerder größten Geschäftsleute unseres Landes - Zeit mit dem Aufnehmen von netten Bildern von Gebäuden an weit entfernten Orten verbracht? Nein, er arbeitete. Er schuf. Er baute etwas. Er hat tatsächlich etwas sinnvolles gemacht. In dem Augenblick, in dem er erwachsen wurde, erarbeitete er sich seinen Weg nach oben.

Vom Reisen besessen zu sein ist nur ein stilles Eingeständnis dessen, dass man nichts sinnvolles zu tun oder zu schaffen hat. Auf einer Reise schafft man nichts. Man schafft etwas, wenn man an einem Ort bleibt und sich auf das Erreichen seiner Ziele konzentriert. Vom Reisen besessen zu sein bedeutet, dass man eigentlich keine Ziele hat, man möchte nur YOLO (You Only Live Once – man lebt nur einmal) seinen Weg durch ein unbedeutendes Leben gehen.

„Man ist nur einmal jung“ und „genieße deine Jugend“ sind Sätze, die Menschen sich angeeignet haben, um mit müßiger Beschäftigung und Faulheit verbrachte Monate und Jahre zu rechtfertigen. Stimmt, man ist nur einmal jung und wir alle sollten unsere Jugend damit verbringen für unsere Zukunft selbst vorzusorgen.

Vom Reisen besessen zu sein bedeutet, man hat Angst etwas zu versuchen, also läuft man weg. Man läuft weg von einem stabilen Einkommen, von einer Zukunft in Wohlstand, von dem Unterschied, den man tatsächlich in der Welt bewirken könnte. Man läuft in ferne Länder, wo man niedere Jobs annehmen kann – die einem peinlich später sein würden.

Zugegeben, damit ist nicht gesagt, dass ein regelmäßiger Urlaub von Zeit zu Zeit eine schlechte Sache ist. Sich eine oder zwei Wochen im Jahr zu regenerieren, macht einen produktiver und gesund. Aber dieses unaufhörliche Bedürfnis Monate lang „um die Welt zu reisen“, Monate und Jahre nach dem Abitur, ist nicht gesund.

Verwirkt eure Jugend nicht in der Gegenwart, investiert sie in eure Zukunft. Ihr seid so viel mehr wert als nur "Reisender" zu sein. Ihr seid es wert eine Spur auf dieser Welt zu hinterlassen, etwas, woran sich Menschen erinnern,– und das wird keinesfalls eine Reise sein. Lasst uns arbeiten.

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