Die mächtigsten Millennials
Olivia Harris/Reuters
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Die einflussreichsten Vertreter der Millennium-Generation

Für Einige sind die Millennials die verfluchte Generation, deren Vertreter am liebsten einfach nur 2.000 Selfies pro Jahr machen würden.

Für Andere, darunter viele Millennials selbst, akzeptieren sie als Generation gerade den Umstand, die Erste in der Geschichte der westlichen Welt zu sein, denen es schlechter geht als ihre Eltern.

Und dann gibt es die Ausnahmen: die Power-Millennials, die in der relativ kurzen Zeit, die sie auf ihr existieren, schon einen entscheidenden Unterschied auf der Welt ausgemacht haben.

Von den Unternehmern die unsere Kommunikation dramatisch verändert haben bis hin zu Einzelpersonen die verfrüht ihr diktatorisches Erbe antreten mussten, schauen wir uns einige der mächtigsten Menschen des Planeten zwischen 20 und 35 an.

Kim Jong-un

Der 33-jährige Herrscher Nordkoreas mit einer Vorliebe für atomare Explosionen, die Inspektion von Unterseebooten und die seltsam freche Zigarette übernahm nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Kim Jong-il 2011 die Geschicke des Paria-Staates.

Der junge Kim, der sich auch nicht davor scheut Familienmitglieder hinrichten zu lassen, feierte im Januar seinen Geburtstag mit dem vierten Atomtest des Landes. Einige Wochen später schoss er eine Rakete ins All und verursachte dadurch internationale Verurteilungen und die Androhung weitergehender Sanktionen gegen den isolierten Staat.

Entgegen früher Hoffnungen dass Kim das Land vielleicht gegenüber dem Rest der Welt öffnen wolle, scheint Nordkoreas bevorzugte Atom-Diplomatie doch das Mittel der Wahl zu sein.

Mark Zuckerberg

Mit Blick auf die moderne Welt müssen wir so weit gehen zu sagen, dass sich der Blick in die Vergangenheit in zwei unterschiedliche Phasen teilen muss: vor-Facebook und nach-Facebook.

Was als soziales Netzwerk für Mark Zuckerbergs Harvard-Kommilitonen begann, blähte sich zügig zu einer der größten Websites der Welt auf, genutzt von 1,5 Milliarden Menschen – 20% der Weltbevölkerung.

Facebook ist derart omnipräsent dass die Leute es mittlerweile nutzen um jeden Aspekt ihres Lebens zu dokumentieren. Die Plattform wurde durch Aktivisten genutzt um einige der weltweit größten Protestaktionen zu organisieren und jemanden „zu facebooken“ gilt für einige mittlerweile als akzeptables Verb (z.B. Millenials). Seine Mühen brachten dem 31-jährigen Zuckerberg ein Vermögen von 46,7 Mrd. Dollar ein.

Justin Bieber

Lol

Ein von Justin Bieber (@justinbieber) gepostetes Foto am

Zum Weg des kanadischen Popstars von einer YouTube-Sensation zum internationalen Sexsymbol gehörten über 50 Tattoos, Vorwürfe der Tierquälerei bei Affen und einem Babysitter einen Modellvertrag zu sichern, indem er ihr Foto mit den Worten „OMG, who is this?“ bei Instagram hochlud.

Mit nur 22 Jahren soll Bieber um die 200 Mio. Dollar schwer sein; er hat von den Beatles und von Drake gehaltene Rekorde für die meisten Lieder in den Billboard Top 100 Musikcharts pulverisiert – 17 in einer Woche – und kann stolz auf 60 Millionen Instagram-Follower verweisen. A force to #belieb in.

Mohammed bin Salman

„Er weiß tatsächlich was eine PlayStation ist“, mag sich vielleicht nicht für alle Millennials unbedingt nach einer Auszeichnung anhören. Doch für den 30-jährigen stellvertretenden Kronprinzen Saudi-Arabiens reicht diese Aussage eines Unterstützers zur Erinnerung, dass er weitaus besser auf dem Stand der allgemeinen Bevölkerung ist als der Kopf seiner Familie: der 80 Jahre alte König Salman bin Abdulaziz.

Mohammed bin Salman, der auch als Verteidigungsminister dient, hat in letzter Zeit eine Reihe von Machtdemonstrationen hingelegt, die ihm die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit brachten: von der Führungsrolle im Krieg in Jemen bis zu Anstrengungen zur Lösung der Wirtschaftsprobleme des Landes.

Sein Cousin, Kronprinz Mohammed bin Nayef, ist für die loyalen Führungszirkel der rechtmäßige Thronfolger. Doch einige Game of Thrones-ähnliche Gerüchte legen nahe, Salman könnte ihn überflügeln und zum mächtigsten Mann der Arabischen Welt aufsteigen. Wie er das bewältigen soll? Vielleicht hat Kim ja ein paar Tipps parat.

Beyoncé Knowles

Mrs. Carter, Queen Bey oder einfach nur Beyoncé – wie auch immer du diese Pop-Maschine bezeichnest, es gibt keinerlei Zweifel an der Dimension des ökonomischen und sozialen Kapitals der 34-jährigen.

Mit Platz 21 ist sie die am besten platzierte Millennial auf der Forbes-Liste der 100 einflussreichsten Frauen. Die letzte Tour mit ihrem Rapper- und Musikmogul-Ehemann Jay-Z (46, also kein Millennial) brachte mehr als 100 Millionen Dollar ein. Das Paar hat zusammen ein Nettovermögen von 1 Mrd. Dollar.

Und mit den New Orleans-Polizeiautos und 'Stop shooting us'-Graffiti wurde ihr aktuelles Video, Formation, seitens der Black Lives Matter-Bewegung als wertvoller Beitrag zu dem Anliegen begrüßt.

Kim Kardashian

Seit die Kameras das Zuhause der Familie Kardashian (wo alles mit 'K' geschrieben wird) eroberten, ist dieses wohl am besten für einen Sextape-Skandal bekannte Sternchen eine unaufhaltsame globale Macht.

Die Person mit den zweitmeisten Followern auf Instagram, übertroffen nur von Taylor Swift, ist mit dem Rapper Kanye West verheiratet und kann sich ohne weiteres Modell, Modedesignerin und Autorin in den Lebenslauf schreiben.

Die 35-jährige (gerade noch den Sprung zu den Millennials geschafft) besitzt ein geschätztes Vermögen von 52,5 Mio. Dollar und kann stolz von sich behaupten, den Promi-Emoji-Wahn ausgelöst zu haben. Kimoji, ein digitales Paket von Emoticons, darunter eine schwangere Kim und Kims berühmtes Hinterteil im Badeanzug, setzte bei seinem Start angeblich 1 Mio. Dollar pro Minute um. Eine Reihe von Hip Hop Schwergewichten haben nachgezogen.

Stefani Joanne Angelina Germanotta

Der gesamten Menschheit als Lady Gaga bekannt. Die „Jazz-Kunst-Pop-Punk-Schauspielerin-Modemagazinseditorin-und-Kolumnistin!“, wie sie sich selbst in ihrer Instagram-Bio beschreibt, ist vor allem dafür bekannt die Weltbühne zu nutzen um die Rechte von Menschen einzufordern, die mit weniger lauter Stimme für sich selbst sprechen können.

Bei den diesjährigen Oscars trat sie mit Opfern sexueller Nötigung aus, wurde als „LGBTQ-Heldin“ gefeiert und gründete eine Stiftung die jungen Menschen dabei helfen soll, sich in ihrer Haut wohlzufühlen. Auch für ihr Schauspieldebüt in einem Film zum Thema Sucht wurde sie von allen Seiten gelobt.

Die 29-jährige ist genauso anerkannt für ihre mutigen Fashion-Statements – siehe die Galerien zum Fleischkleid, Eingreiftruppe und Lampenschirm. Ihr Vermögen wird auf 59 Mio. Dollar taxiert. Der tatsächliche Wert des Lady Gaga-Pakets? Unschätzbar.

Lupita Nyong’o

Lupita Nyong’o war praktisch bis in ihre Dreißiger hinein absolut unbekannt, als sie die Herzen und Köpfe der Welt für sich gewann (und einen Oscar für die Nebenrolle in 12 Years a Slave).Seitdem eilt sie von Erfolg zu Erfolg: sie wurde für Star Wars, eine Filmversion des Dschungelbuches und eine Filmadaption des 2013er Romans Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie gecastet. „Natürlich wurde sie das – jeder liebt Lupita“, schrieb Bim Adewunmi, die sie 2014 stolz zu ihrem „Crush of the Year“ kürte.

Kurz nachdem sie sich 2014 den Oscar gesichert hatte, wurde Nyong´o vom People Magazine zur schönsten Frau der Welt erklärt – das viertel Mal seit Beginn der Awards 1990, dass diesen eine farbige Frau in Empfang nehmen konnte.

Die mexikanisch-kenianische Künstlerin ist eine moderne Style-Ikone, Gesicht der Schönheitsmarke Lancôme und feierte vor kurzem ihren 33. Geburtstag – am selben Tag wie Bieber.

Katerina Tichonowa

Weißt du noch damals, als Präsident Wladimir Putin seine Tochter auf der Weltbühne vorstellte? Nein? Das kommt, weil es nie passiert ist.

Die Identität des jüngsten Nachkommens des mächtigsten Mannes in Russland war bis vor kurzem ein wohlbehütetes Geheimnis.

Im Januar letzten Jahres veröffentlichte der oppositionelle Journalist Oleg Kaschin einen Artikel mit dem Titel „Sie“, in welchem er behauptete, dass die akrobatische Rock'n'Roll-Tänzerin – die Russland auch bei einem international Tanzturnier vertreten hat – tatsächlich Putins Tochter sei.

Weitere Medienberichte legten nahe, dass die 29-jährige, die den Nachnamen ihrer Großmutter verwendet, mit Kirill Schamalov verheiratet ist. Dieser ist Sohn eines guten Freundes ihres Vaters. Sollte das wahr sein könnte ihr Vermögen bis zum 2 Mrd. Dollar umfassen.

Während der Kreml sich immer noch nicht zu ihrer wahren Identität geäußert hat, kann es wahrscheinlich nicht schaden sich schon einmal mit ein paar neuen Gesichtern in der russischen Elite bekannt zu machen.

Neymar da Silva Santos Júnior

🤘🏽

Ein von Nj 🇧🇷 👻 neymarjr (@neymarjr) gepostetes Foto am

Fast genauso präsent auf Instagram wie auf dem Fußballplatz, ist der 24-jährige Kapitän Brasiliens und Spieler Barcelonas am besten bekannt als Neymar Jr.

Die anderen Millennials Cristiano Ronaldo und Lionel Messi gelten als beste Spieler der Welt. Doch Neymars früher Ruhm „als YouTube-Sensation: Anime-Fußballer, Provokateur; auffällige Frisur und noch auffälligere Fähigkeite“ zementiert seinen Platz auf dieser Power-Liste.

Laut dem Guardian-Sportreporter Sean Ingle hat er sich seitdem als ultimativer Teamplayer erwiesen.

Seine gesamten Einkünfte betrugen letztes Jahr 31 Mio. Dollar, eine Zahl die sich auf dem Weg zum Höhepunkt seiner Karriere noch einmal bedeutend erhöhen dürfte, meinte zumindest Forbes, die sein Vermarktungsmodell mit dem von „Marketing-Moloch David Beckham“ verglichen.

Und auch wenn die Fans sich über seine Twitter-Glückwünsche an einen anderen mächtigen Millennial freuten – Bieber hat noch nicht geantwortet.

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