Sci-Fi-Bücher, die in die Zukunft sahen
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Kreditkarten, Solarenergie, künstliche Gliedmaßen und iPad - Jahrzehnten vor der Erfindung.

Sagt Science Fiction die Zukunft voraus oder dient sie lediglich als Inspiration für zukünftige Entdeckungen? Das ist die Frage, die sich die Leser der folgenden Bücher stellen sollten, in denen es schon Dekaden, manchmal sogar Jahrhunderte bevor die eigentliche Erfindung hervorgebracht wurde um Computerhacker, künstliche Gliedmaßen und iPads geht.

Jonathan Swifts “Gullivers Reisen” prophezeite die Entdeckung zweier Marsmonde.

Diese Sozialsatire aus dem Jahr 1726folgt einem Mann namens Gulliver, der in verschiedene Welten reist. Die eine ist beispielsweise mit winzigen Menschen besiedelt und die andere mit Riesen bewohnt.

Als Gulliver auf der Insel von Laputa, einer schwebenden Welt voll mit Wissenschaftlern, ankommt, nehmen die dortigen Astronomen an, dass sich im Orbit von Mars zwei Monde befinden. Erst 150 Jahre später im Jahr 1877 wurde diese Annahme bestätigt. Zwei Mars Monde wurden “Phobos” und “Deimos” getauft.

Mary Shelleys “Frankenstein” sah Transplantationen voraus.

Als Shelley im Jahr 1818 „Frankenstein“ schrieb, machte die Wissenschaft die ersten Schritte, um die Menschen mittels Elektrizität wieder zu beleben.

Damalige ziemlich rohen Methoden bereiteten den Weg für medizinische Meilensteine wie Organtransplantation, welche bereits in Mary Shelleys Roman vorkam.

Bei Jules Vernes “20.000 Meilen unter dem Meer“ gab es U-Boote.

Jules Verne ist bekannt als einer der Vorausdenker des 19. Jahrhunderts. Er sagte alles von der Mondfähre bis zum Sonnensegeln voraus – 100 Jahre bevor diese überhaupt erfunden wurden.

Sein bekanntestes Buch ist “20.000 Meilen unter dem Meer“. Es wurde 1870 veröffentlicht. Der Roman sagte 90 Jahre vor offizieller Erfindung elektrische U-Boote voraus.

„Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf das Jahr 1887“ von Edward Bellamy prophezeite Kreditkarten.

63 Jahre bevor die Kreditkarte erfunden wurde, taucht diese Idee in Bellamys utopischen Zukunftsroman auf.

Nachdem Julian West für 113 Jahre in den Schlaf fiel und erst im Jahr 2000 wieder aufwacht, findet er sich in einer Welt wieder, in der jeder mit Kreditkarte bezahlt. Bellamys Karten funktionieren jedoch eher wie Kundenkarten oder Sozialversicherungskarten.

Hugo Gernsbacks „Ralph 124C 41+“ sah Solarenergie voraus.

Gernsback schrieb diesen Roman im Jahr 1911. Die Geschichte siedelt jedoch im Jahr 2660 an.

Obwohl diese Geschichte aufgrund ihrer schwächeren Erzählung und formelhaften Liebesgeschichte, nicht so spannend wie moderne Science-Fiction-Romane ist, sagte diese dennoch Dinge wie Sonnenenergie, Fernseher, Tonbandgeräte, Tonfilme und die Raumfahrt voraus.

H.G. Wells “Befreite Welt” prophezeite die Atombomben.

Der Roman “Befreite Welt” aus dem Jahr 1914, hatte nicht nur Atomwaffen vorausgesehen, sondern gab Dr. Leo Szilard – dem Mann, der das Atom gespalten hat – auch als aller erstes die Idee für diese zerstörerische Waffe.

Obwohl die Atombombe in Wells Universum eine Uran-Handgranate war, also nicht unbedingt eine richtige Bombe, war sie dennoch mit dieser Idee der Wissenschaft rund drei Jahrzehnte voraus.

Bei Huxleys “Schöne neue Welt” gab es stimmungssteigernde Pillen.

Dieser dystopische Roman zeigt, was passieren würde, wenn die Welt eine drogenabhängige, kapitalistische Gesellschaft wäre, welche sexuelle Freiheit über die Monogamie stellt und Menschen in Kastensysteme trennt.

In seinem Buch sah Huxley die Einnahme von stimmungssteigerden Pillen und reproduzierende Technologie voraus und thematisierte die Probleme von Überpopulation.

Orwells “1984” prophezeite den Großen Bruder und Massenüberwachung.

Orwells “1984” ist die klassische Dystopie, in der Konzepte wie Big Brother, Doppeldenk, Neusprech und Gedankenpolizei auftauchen.

Das Buch von 1949 zeichnet fast 40 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg eine dystopische Welt. Es fokussiert sich auf Themen wie Zensur, Propaganda und Repression durch die Regierung in einer futuristischen Gesellschaft. Orwell sagte zudem Massenüberwachung und Polizeihelikopter voraus.

Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ sagte Kopfhörer voraus.

Bradbury zeichnete 1953 in “Fahrenheit 451”, eine technikverliebte Gesellschaft, in der Bücher verboten und vernichtet wurden.

Seine dystopische Welt sagte Flat-Screen-TVs, genauso wie „fingerhutgroße“, „muschelförmige“ Radios, die portable Audiogeräte darstellen, voraus. Diese Radios funktionieren nicht viel anders als Kopfhörer oder Bluetooth Headsets.

In Robert Heinleins “Fremder in einer fremden Welt“ gab es Wasserbetten.

Dieses 1961 erschienene Buch folgt Valentine Michael Smith, der von Marsianern aufgezogen wurde und schließlich wieder zurück auf die Erde kommt.

Zusätzlich zu futuristischen Themen wie intergalaktischer Politik, zeigt „Fremder in einer fremden Welt” bereits Wasserbetten, ein Jahrzehnt bevor diese Realität wurden.

Arthur C. Clarkes “2001: Odyssee im Weltraum” sagte das iPad voraus.

Dieses 1968 erschienene Science-Fiction-Buch über eine Alien Zivilisation, welche intelligentes Leben auf der Erde schafft, ist gefüllt mit ernsten Themen wie Atomkrieg, Evolution und der Gefahr von künstlicher Intelligenz in Form des Supercomputers HAL 9000.

Die genaueste Prognose des Buches war das „NewsPAD“, welches nicht nur im Design sondern auch im Namen, dem iPad ähnelt.

John Brunners “Morgenwelt“ prophezeite Satelliten-Fernsehen und elektrische Autos.

Das Buch wurde 1968 veröffentlicht und spielt im Jahr 2010 an. In Brunners Anti-Utopie kämpfen die Vereinigten Staaten mit Überbevölkerung und einer zunehmenden sozialen Kluft.

Das Buch sagte ziemlich viele neue Technologien voraus, die wir heute haben. Neben On-Demand-TV und Sat-TV, gibt es Laserdrucker, Elektroautos und sogar das Thema der Entkriminalisierung von Marihuana.

Martin Caidins “Der korrigierte Mensch“ sah bionische Gliedmaßen voraus.

Dieser 1972 erschienene Roman dreht sich um den ehemaligen Astronauten Steve Austin, der einen Flugzeugabsturz erleidet, lebensgefährlich verletzt wird und dem nur noch ein funktionierendes Auge und ein Arm übrig bleiben.

Ein Team von Wissenschaftler ist dazu in der Lage, Austin neue Beine, ein herausnehmbares Auge mit einer integrierten Kamera und einen bionischen Arm zu operieren. Das macht ihn zu einem „Cyborg“ – einem Mix aus Mensch und Maschine. Erst 41 Jahre später wurde das erste, von dem Buch prophezeite, bionische Bein transplantiert.

Douglas Adams “Per Anhalter durch die Galaxis” prophezeite Übersetzungsprogramme.

In der Kultgeschichte kommen Echtzeit-Audio-Übersetzungen durch Universalübersetzer (Babelfische), welche jetzt, 34 Jahre später, sich in den Übersetzungs-Apps wiederfinden.

William Gibsons “Neuromancer” prophezeite den Cyberspace und Computerhacker.

Diese futuristisch-anmutende Gaunerkomödie aus dem Jahr 1984 dreht sich um einen ausgebrannten Hacker und Cyber-Dieb, dessen durch Wundermittel hergestellte Fähigkeit es zulässt, sich ins Cyberspace einzuklinken.

“Neuromancer” war nicht nur das erste Buch, welches drei verschiedene Sci-Fi-Awards gewonnen hatte, sondern diente zudem auch als Inspirationsquelle für die Matrixserie und sah unsere zukünftige Cyberspace-Gesellschaft und Computerhacker voraus.

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