Wie man zu lernen lernt
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Neun wissenschaftliche Tricks um dem Gedächtnis zu helfen

Manche Menschen lernen – und denken – stets auf die gleiche Art und Weise. Deswegen sahen sich die Kognitionswissenschaftler einmal an, wie Menschen tatsächlich lernen. Die Ergebnisse sind sowohl überraschend, als auch hilfreich.

Fähigkeiten werden einfacher erlernt, wenn sie als einzelne Teile aufgenommen werden.

Will man Gitarre spielen lernen, sollte man nicht gleich daran denken, alles gleichzeitig zu üben.

Stattdessen sollte man sich kleinere, besser messbare Ziele setzen, wie z.B. erst ein paar einfache Akkorde zu lernen, wie man richtig anschlägt und wie man die Akkorde zusammen bringt.

Diese Technik lässt sich genauso für praktisches als auch für theoretisches Lernen anwenden.

Die eigenen Fehler sollten gefeiert und studiert werden.

Perfekt zu sein wird überbewertet.

Der Sinn des Lernens ist zu versuchen, zu scheitern und herauszufinden, was schief gegangen ist.

Im Jahr 2014 fand eine Studie über motorisches Lernen heraus, dass das Gehirn mehr oder weniger einen Platz für unsere Fehler reserviert hat. Später können wir diese Erinnerungen abrufen, um es das nächste Mal besser zu machen.

Wenn Eltern ihren Kindern beibringen, dass man niemals Fehler machen soll, – verpassen die Kinder ein Reichtum an Wissen.

Optimistisch zu sein hilft erfolgreich zu sein.

Negative Verstärkung stresst und führt zu einer mentalen Blockade, es entstehen Selbstzweifel und Angst – pures Gift fürs Lernen.

„Angst hindert dich daran, echte Lösungen und Gedankenstrukturen zu entwickeln, die zu Lösungen führen“, sagt die Professorin Alison Wood Brooks von der Harvard Business School.

Jahrzehnte der Forschung innerhalb der Positiven Psychologie deuten darauf hin, dass wir im Prinzip überall erfolgreicher werden können, wenn wir es unvoreingenommen angehen und greifbaren Raum für Verbesserungen sehen.

Eltern sollten ihren Kindern beibringen, Lernen als ein Erforschen zu sehen. Das hilft ein Gefühl der Entschlossenheit zu entwickeln, welches in Stärke umgewandelt werden kann, wenn man auf Schwierigkeiten trifft.

Spannende Themen bleiben besser "kleben" als langweilige.

Kinder zieht es automatisch zunächst in die Richtung „merkwürdig“ und “ verrückt“, aber wenn die Routineerfahrung innerhalb des Bildungssystems sie dazu bringt nur mit Fakten zu operieren, dann stirbt dieser Entdeckergeist schnell ab.

Lasst das nicht zu.

Der Autor und ehemalige Gedächtnisweltmeister Joshua Foer merkte sich ein volles Kartendeck in unter 2 Minuten, indem er jeder Karte ein seltsames Bild zuordnete. Kinder können dasselbe tun, für einen Zeitstrahl oder die Präsidenten.

Eine starke Arbeitsmoral hinterlässt den richtigen Eindruck im Gehirn.

Im Jahr 2004 zeigte eine Studie, veröffentlicht in der „Nature“, dass jonglieren mehr graue Zellen produziert. An dem Jonglieren selbst war nichts besonders, aber an der Wiederholung.

Neurowissenschaftler nennen diesen Prozess „pruning“, oder „ Zurechtstutzen“. Das bezieht sich auf die neuen Wege, die entstehen, wenn man etwas immer und immer wieder wiederholt bis zu dem Punkt, wo es dann hängen bleibt.

In anderen Worten: Fähigkeiten erlernt man nach dem Prinzip „benutze es oder verliere es“.

Schnelles Lesen kann die Lernzeit verringern.

Die Prämisse ist einfach: Wenn du schneller lesen kannst, kannst du auch schneller lernen.

Indem man seinem Gehirn beibringt, Wörter schneller zu verarbeiten, gewöhnt man sich daran, ganze Wortreihen schneller zu lesen, anstatt sich jedes Wort einzeln vorzustellen, was einen langsam macht.

Programme wie Spreeder helfen, das Erlernen des Schnelllesens schrittweise zu gestalten, sodass es sich machbar anfühlt.

Nutze, was du weißt, um das zu lernen, was du nicht weißt.

Wenn Kinder auf ein Thema stoßen, was sie schwer verstehen können, dann sollten die Eltern helfen es mit etwas in Zusammenhang bringen, was Kinder schon kennen.

Diese Technik wird „assoziatives Lernen“ genannt.

Ein Schüler mag vielleicht Football, aber hat Probleme mit Differentialrechnung. Wenn sie die Gemeinsamkeiten zwischen einem Spiralpass und der Neigung einer Kurve erkennen können, stehen seine Chancen höher, das abstrakte Konzept zu verstehen.

Nachsehen ist nicht immer etwas Schlimmes.

Schwierige Probleme anzupacken bringt Disziplin bei.

Aber, wenn man zu lang an einem Problem sitzt, wird es nur schlimmer. Forscher fanden heraus, dass die Momente, wenn einem etwas „auf der Zunge liegt“, die eigentliche Erinnerung ersetzen.

Die Lösung: Wenn du weißt, dass du es wusstest, aber dich nicht erinnern kannst – sieh nach.

Anderen etwas beizubringen hilft dir selbst auch.

Wissenschaftler nennen das „der Protegé-Effekt“.

Versucht man das Erlernte in seinen eigenen Worten wiederzugeben, zeigt dass nicht nur die Beherrschung des Grundgedanke, sondern es entwickelt sich auch das eigene Verständnis davon weiter.

Deshalb sind ältere Geschwister in der Regel schlauer als ihre jüngeren, davon geht jedenfalls eine Studie aus dem Jahr 2007 aus. Denn der Job von älteren Geschwistern lautet, ihr Wissen an die jüngere weiterzureichen.

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