Asiens Milliardäre
Denis Balibouse/Reuters
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In Asien werden derzeit mehr Milliardäre geprägt, als überall sonst auf der Welt, und diese elitäre Gruppe führt mit den russischen Oligarchen und den Aristokraten im Mittleren Osten ein Rennen um die besten Sachanlagen. Hier sind fünf Milliardäre aus der Region und einige ihrer Erwerbungen, die sie dieses Jahr auf ihrer aufpolierten Wunschliste abhaken konnten.

Liu Yiqian

Der Kunsthändler hat das Bild „Nu couche“ des Künstlers Amedeo Modigliani aufgehangen

Der frühere Taxifahrer begann mit dem Aufbau seines Vermögens, indem er an der Börse von Shanghai investierte, dann sein Geld in Immobilien, Pharmaunternehmen und Finanzwerte schüttete. Er und seine Frau Wang Wei haben zwei private Museen voll mit Kunst und Antiquitäten. Obwohl er milliardenschwer ist, fliegt er dank seiner American Express Centurion Karte, mit der er Flugmeilen gesammelt hat, umsonst und kauft Kunst.

Als erklärter „tuhao,“ der chinesische Ausdruck für Neureiche, genießt es Liu seine Nase in Kunsteinrichtungen zu stecken und andere Ankömmlinge auf Auktionen auszustechen. Letztes Jahr zahlte er 36 Millionen US-Dollar für eine 500 Jahre alte Keramikschüssel, die früher einem chinesischen Eroberer gehörte. Als er danach Tee aus dieser Schüssel trank, verursachte er damit einiges an Aufregung.

Im November stieg er auf eine neue Ebene auf als er bei einer Versteigerung von Christie's in New York für 170,4 Millionen US-Dollar das Gemälde „Nu Couche (Liegender Akt)“ von Amedeo Modigliani aus dem Jahr 1917 ersteigerte. Es war der zweitgrößte Betrag, der je für ein Gemälde bei einer Auktion bezahlt wurde.

Cyrus Poonawalla

Das Lincoln Haus in Mumbai

Die Familie des indischen Milliardärs und Patriarchen Cyrus Poonawalla, dem Vorsitzenden der Serum Institute of India Ltd., der weltgrößte hersteller von Impfstoffen, zahlte 120 Millionen US-Dollar für diese Villa in Mumbai, welche sie als Wochenendhaus nutzt.

Die weitläufigen Verbindungen auf 4.500m² sind nicht genug Platz, sagt sein Sohn Adar, der die vierstündige Fahrt von seinem zu Hause in Pune nach Mumbai gemacht hat, um Pferde zu reiten. Es gibt Pläne die Fassade zu verbessern, frühere Sicherheitsräume auszuweiten und vielleicht ein weiteres Stockwerk aufzusetzen, wenn Mumbai's Verordnungen zum Schutz von Wahrzeichen und Strukturen dies erlauben.

Die Immobilie, die 1938 von einem Maharajah gebaut, 1957 an die US-Regierung verkauft und über 50 Jahre lang als Konsulat genutzt wurde, sitzt auf einem zwei-Akkon Grundstück, welches über das arabische Meer blickt. Laut lokalen Medien erzielte der Verkaufspreis der Immobilie einen Rekord für Mumbai.

Wang Jianlin

Luciano Vietto vom Club Atletico de Madrid führt den Ball an Mikel Balenziaga von Athletic Bilbao vorbei

Wang Jianlin ist Asiens reichster Mann und hatte ein vielbeschäftigtes Jahr im Bezug auf das Kaufen von Sachwerten. Der 61-jährige Gründer und Vorsitzende der Dalian Wanda Gruppe hat sein Vermögen mit Immobilien aufgebaut, besitzt weltweit Kinoketten und vergrößert jetzt sein Sportreich.

Im Januar vereinbarte er 20% des spanischen Fußballclubs Atletico Madrid für 45 Millionen Euro zu übernehmen.

Wang ist ein begeisterter Käufer von Kunst aus dem 20. Jahrhundert und fügte seiner Sammlung ein Ölgemälde von Claude Monet hinzu, welches er bei Sotheby's für 20,4 Millionen US-Dollar erworben hat. Das Bild zeigt einen mit Rosen bedeckten Bogen in Frankreich, der über einen sonnenbefleckten Seerosenteich schaut.

Joseph Lau

blaue Diamanten

Lau, der die Hong Kong property developer Chinese Estates Holdings Ltd. kontrolliert, ist keiner derjenigen, die zu scheu sind, ihren Reichtum öffentlich zu zeigen. Im Jahr 2007 zahlte er 39,2 Millionen US-Dollar für einen Paul Gauguin und letztes Jahr gab er 41 Millionen US-Dollar für Schmuck für seine zweite Tochter Zoe aus, die noch im Teenageralter ist.

Dieses Jahr hat der Multimilliardär seinen auffälligen Konsum sogar noch erhöht. Im Mai legte er bei Christie's in New York 67,4 Millionen US-Dollar für Pablo Picassos „Buste de Femme“ hin. Am nächsten Tag ersteigerte er am anderen Ende der Stadt bei einer Auktion von Sotheby's das Gemälde „The Ring (Engagement)“ von Roy Lichtenstein für 41,7 Millionen US-Dollar.

Im November ging der 64-jährige für einen weiteren zweitägigen Einkaufsbummel nach Genf. Zuerst bezahlte er auf einer Auktion 29,2 Millionen US-Dollar für einen 16,08-karätigen pinken Diamanten. Am nächsten Tag hat er dies fast verdoppelt, als er 49,4 Millionen US-Dollar für einen 12,03-karätigen blauen Diamanten bezahlte. Das war der höchste Betrag, der je auf einer Auktion für ein einziges Schmuckstück ausgegeben wurde. Beide Käufe tätigte er im Auftrag seiner sieben Jahre alten Tochter Josephine.

Jack Ma

Der Adirondack Park in New York

Der Gründer des chinesischen E-commerce Giganten Alibaba Group Holding Ltd. wurde in den chinesischen Medien zitiert, dass er einem Bündel von MBA Studenten in Peking erzählt habe, „Geld verdienen ist einfach, Geld ausgeben ist schwierig.“ Obwohl er über Menschenfreundlichkeit gesprochen hat, beginnt Ma, der laut Bloombergs Index der Milliardäre 30 Milliarden US-Dollar sein Eigen nennen kann, damit, sein Leben und seinen Wohlstand zu genießen.

Als glühender Unterstützer von Konversationen sitzt der 51-jährige Ma im Vorstand der The Nature Conservancy. Dazu passend kaufte er sein eigenes privates Stück Wald für 23 Millionen US-Dollar – ein 2.810.000m² großes Anwesen im Hinterland von New York, welches über einen Ahornsirup Betrieb, ein Log camp aus den 1940ern und Flüssen voller Forellen verfügt.

Ma machte aber noch größere Schlagzeilen, als Alibaba im Dezember 266 Millionen US-Dollar zahlte, um die Zeitschrift South China Morning Post in Hongkong zu übernehmen. Damit trat es in die Fußstapfen eines anderen E-commerce Giganten, nämlich Jeff Bezos, der im Jahr 2013 die Washington Post gekauft hat.

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