Auf diese Aktien sollte man diese Woche achten
AP Photo/Ng Han Guan
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Aktienkurse von Disney, TripAdvisor und NVIDIA könnten sich in den nächsten Tagen stark verändern.

Der amerikanische Aktienmarkt erlebte einen starken Rückgang in der vergangenen Woche zu dem Zeitpunkt, als die Berichtssaison ihren Höhepunkt erreicht hat, denn die Anleger gerieten in Unsicherheit aufgrund von Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten. Indizes Dow Jones (INDEX: DLI) und S&P 500 (INDEX: US500) fielen um 1% und das Umsatzwachstum legte seit Anfang des Jahres weniger als 3%.

Die kommende Woche verspricht hohe Volatilität, besonders nach der Bekanntgabe der US-Wahlergebnisse. Was einzelne Aktien angeht, sollte die Anleger mit Anteilen von TripAdvisor (NASDAQ: TripAdvisor [TRIP]), Disney (NYSE: Walt Disney Company [DIS]) und NVIDIA (NASDAQ: NVIDIA Corporation [NVDA]) mit großen Veränderungen bei eigenen Investitionen nach frühsten Gewinnberichten rechnen.

TripAdvisor

Am Dienstag veröffentlicht TripAdvisor den Gewinnbericht für das dritte Quartal, doch die Erwartungen der Investoren halten sich in Grenzen. Übereinstimmend erwarten die Analytiker den Verkaufswachstum von 5%, dafür aber stabile Gewinne. Anders sieht es bei Yelp (NYSE: YELP) aus: in der letzten Woche stiegen die Verkäufe um fast 30% dank der Vergrößerung der Werbekapazitäten der Plattform.

In der jüngsten Vergangenheit konnte TripAdvisor nicht mit solche Zahlen punkten und entscheidend für die Ergebnisse ist das Sofortbuchungssystem. Nach Ergebnissen des letzten Quartals, und zwar nach dem der Buchungsservice startete, fiel der Umsatz des Unternehmens im Hotelbereich um ganze 8%.

CEO von TripAdvisor (NASDAQ: TripAdvisor [TRIP]) Stephen Kaufer und sein Team berichten den Anlegern, dass die Umsatzabschwächung von vorübergehender Natur sei, nach der stetiges Wachstum folgen wird. Sie werden sich die Überlegungen des Vorstands darüber anhören, ob 2017 ein Jahr der Investitionen wird, wie es mit 2016 der Fall war.

Disney

Laut dem Gewinnreport dieser Woche belegt Disney den vorletzten Platz im Dow für 2016. Investoren sind besorgt, dass Medien - früher sichere Gewinnquellen - verlieren ihre Positionen und die Zahl der Abonnenten der Fernfunkgesellschaften stetig abnimmt.

Ungeachtet des Unglaubens zeigen sich die Medien als die Art der Unternehmen, die auch in äußerst taffen Wettbewerbsbedingungen überleben können, wie der Beispiel von Time Warner (NYSE: Time Warner [TWX]) zeigt. Letzte Woche zeigte das Unternehmen gutes Wachstum sowohl im Studio-, als auch im TV-Segment. Wie Time Warner versucht auch Disney seine Produkte vom traditionellem Kabelpaket in Richtung Online-Plattform zu verlagern. Ob es Disney dabei gelingt die einstige Rentabilität und stetiges Umsatzwachstum beizubehalten bleibt abzuwarten.

In den letzten neuen Monaten zeigten die Umsatzzahlen von Disney (NYSE: Walt Disney Company [DIS]) sicherlich deutliche Verbesserung. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Reihe von Wachstumsbereichen, die nicht an das Fernsehen angekoppelt sind: Einige Filmpremieren stehen vor und in China wird bald der größte aller Disney-Parks eröffnet.

NVIDIA

Was NVIDIA angeht, sind die Anleger übermäßig optimistisch. Die Zahlen des Tech-Riesen wuchsen dieser Woche dank dem Nachfragesprung in gleich mehreren Bereichen, alle außerhalb des Videospiele-Markts, sonst typischen für NVIDIA.

Erwähnenswert dabei ist wohl vor allem der Bereich der autonomen Technologie. Hier beobachtete man eine Verdopplung der Zahlen im letzten Quartal, zusammenhängend mit steigenden Nachfrage für fahrerlose Autos. Darüber hinaus hält NVIDIA (NASDAQ: NVIDIA Corporation [NVDA]) fest seine Positionen in solchen Marktsegmenten wie tiefes Lernen und künstliche Intelligenz. Und, obwohl es auf dem Markt nicht an Wettbewerb mangelt, gelang es dem Chip-Hersteller die meisten Konkurrenten zu überholen, was einen Umsatzwachstum von 17% in den letzten sechs Monaten in Folge und einen Gewinnsprung von 23% zufolge hatte.

Solcher Erfolg lässt einen Investor tiefer in die Tasche greifen: NVIDIAs Schätzwert ist 44 Mal höher als die laufenden Erträge. NVIDIAs CEO Jen-Hsun Huang und sein Team werden sich Mühe geben müssen, um diese positive Dynamik nach den Ergebnissen des dritten Quartals, die am Donnerstag veröffentlicht werden, beizubehalten.

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