10 Gründe sich niemals von Disney-Aktien zu trennen
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Walt Disney Co zeigt ein kontinuierliches Wachstum in allen Richtungen, ob Parks und Films bis VR-Technologie.

Aktien von Walt Disney Co. (NYSE: Walt Disney Company [DIS]) haben langfristig einen magischen Effekt auf die Portfolios von Anlegern gehabt. Deren Erträge lagen über einen 10-Jahres-Zeitraum bis 12. Oktober bei 234%, mehr als doppelt so hoch wie die 96,4% Gesamterträge des S&P 500 (INDEX: US500).

Das Gesamtgeschäft des Unterhaltungsgiganten läuft hervorragend, obwohl das Kabelgeschäft einige Probleme mit dem Abnabelungsprozess hat. Trotzdem handelt es sich hier um ein Unternehmen, dass seit seiner Gründung 1923 erfolgreich eine Reihe großer Veränderungen im Bereich des Verbrauchermarktes überstanden hat. Es spricht also einiges dafür, dass die Bedenken rund um die Abnabelung langfristigen Investoren eher eine Kaufgelegenheit bietet.

Hier sind 10 Gründe, warum man Disney-Aktien kaufen und nie wieder verkaufen sollte:

1. Erfolgreiches Geschäftsmodell

Disney hat ein unglaublich erfolgreiches Geschäftsmodell, mit seinem legendären Filmproduktionsgeschäft im Zentrum. Das Unternehmen versteht sich glänzend darauf, populäre Einzelfilme zu nehmen und sie in eine sehr profitable Reihe umzuwandeln. Darüber hinaus werden erfolgreiche Filme im gesamten Firmenreich weiter verwertet, was wiederum große Möglichkeiten bei Fanartikeln, Themenparks, Streaming, Live-Shows und noch mehr eröffnet.

2. Technikfreaks der Spitzenklasse

Das Haus der Maus kann genauso als Technologieunternehmen wie als Unterhaltungskonzern betrachtet werden. Obwohl Technologie nicht sein Endprodukt ist, entwickelt und nutzt das Unternehmen auf beeindruckende Weise Technologien, um seine Produkte fortwährend zu verbessern und in den einzelnen Geschäftsbereichen einzuführen.

Mit Erfindungen wie der Multiplane Camera und Fantasound war das Unternehmen ein Pionier im Bereich der Entwicklung von Unterhaltungstechnologie. Disney Research beschäftigt sich aktuell mit einer großen Bandbreite an Technologien, darunter solche angesagten wie Virtual Reality, Robotics und 3D-Druckern.

3. Bei Star Wars geht es gerade erst los

Disney eröffnete letzten Dezember sein Geschäftsjahr 2016 mit der Veröffentlichung des Megablockbusters 'Star Wars: The Force Awakens'. Zuschauer weltweit trugen fast 2,1 Milliarden Dollar an die Ticketschalter, um sich an der ersten Veröffentlichung der legendären Reihe seit einem Jahrzehnt und der ersten Veröffentlichung überhaupt, seit Disney 2012 Lucasfilm aufkaufte, zu ergötzen.

Die gute Nachricht ist, dass Han Solo und seine Crew im Besitz Disneys nur der Auftakt dessen sind, was eine lange und lukrative filmische Ära werden dürfte. Disney hat bis 2020 die Veröffentlichung weiterer fünf Star Wars-Filme geplant, dessen Auftakt der Einzelfilm Rogue One am 16. Dezember bilden wird.

4. Pixar, Marvel und Disney-Filmmarken feuern aus allen Rohren

Disneys Star Wars-Reihe hat am meisten mediale Aufmerksamkeit erhalten, doch jede seiner Filmmarken leistete einen wichtigen Beitrag zu der stabilen Performance des Geschäftsbereichs der Studiounterhaltung in den letzten Jahren. Diese Auflistung der weltweit umsatzstärksten Filme 2016 spiegelt das Ausmaß wider, in dem Disney die Kinoleinwände der Welt dominiert.

5. ESPN dürfte weiterhin ein Goldesel bleiben

ESPN stand im Zentrum der Bedenken des Marktes hinsichtlich der zukünftigen Profitabilität von Disneys Kabelgeschäft, da es der lukrativste der Kabelsender des Unternehmens ist. Sein andauernder Abonnentenverlust – vor allem aufgrund der Verfügbarkeit von Streamingoptionen, die Kunden zur Kündigung oder Verkleinerung ihrer umfangreichen Kabelpakete veranlasst – könnte möglicherweise problematisch werden.

Allerdings sprechen zwei Umstände dafür, dass ESPN langfristig ein Goldesel für Disney bleibt: Die Liebesbeziehung der US-Amerikaner mit Sport ist etwas, das sich nie verändern wird, und ESPN ist der populärste Sportsender der Welt. Es könnten noch einige Hürden auftreten, während Disney seine bereits angeschobene Transition fortsetzt, wie es ESPN zu den Zuschauern bringt, doch der langfristige Ausblick dürfte positiv bleiben.

6. Es könnte zu einem der großen Streaming-Anbieter werden

Disneys kürzlich erworbene 33%-Beteiligung am Marktführer im Bereich Videostreaming, BAMTech, wird es ihm ermöglichen, seine Medienmarken direkt zu den Kunden zu bringen. Tatsächlich plant der Unterhaltungsgigant bis Ende des Jahres die Einführung eines auf ESPN basierenden, direkt zum Kunden gebrachten, Multisport Videostreaming-Abodienstes.

CEO Bob Iger führte als Hauptgrund für die 1 Milliarde Dollar schwere Investition in BAMTech an, sicherstellen zu wollen, dass seine Marken ihren Platz in einem sich verändernden TV-Markt behaupten können. Der Nebeneffekt dieses Zukaufs ist überdies, dass Disney darüber auch von der allgemein wachsenden Popularität des Streamings profitieren dürfte.

7. Die legendären Themenparks kommen niemals aus der Mode

Disneys riesige Themenparks bieten ihren Besuchern seit der 1955 erfolgten Eröffnung des ersten modernen Themenparks der Welt, Disneyland, eine unschlagbare Kombination aus Nostalgie, Fantasie und Futurismus. Sie haben Disney zudem immense – und äußerst verlässliche – Profite beschert.

Die Parks der Maus dominieren den Markt für Themen- und Freizeitparks, wie diese Liste zeigt:

Disneys Dominanz der Branche wird außerdem durch den Umstand illustriert, dass es acht der 10 weltweit am meisten besuchten Parks besitzt. Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Kunden auch weiterhin die Parks von Disney für die bezauberndsten Orte der Welt halten werden.

8. Eroberung Chinas hat gerade erst begonnen

CEO Bob Iger ratterte während des letzten Quartalsberichts einige Statistiken herunter, die den Erfolg von Shanghai Disney seit dessen Eröffnung am 16. Juni quantifizierten (bis zum Datum der Konferenz am 9. August):

  • Mehr als 70 Millionen Menschen in China verfolgten die Eröffnungszeremonie live im TV oder über digitales Streaming.
  • Seit seiner Eröffnung zählte der Park über 1 Million Besucher.
  • Die Auslastungsquote der Hotels liegt konstant bei 95%.

Disneys massiver 5 Milliarden Dollar-Park – der erste auf chinesischem Festland – ist als eine Art Zeichen guten Willens zu betrachten. Wenn die Menschen in China ihre Besuche im Park genießen, werden sie bestimmt weitere Disney-Angebote fordern. China birgt für Disney ein immenses Potenzial, weil das bevölkerungsreichste Land der Welt über eine rasant wachsende Mittelschicht verfügt.

9. Es ist ein Player im Bereich Virtual Reality

Es besteht nahezu universale Einigkeit darüber, dass der aufkommende Virtual Reality (VR) -Markt enormes Potenzial birgt. Aus diesem Grund sind im Laufe der vergangenen Jahre die großen Tech-Unternehmen von Facebook (NASDAQ: Facebook [FB]) über Alphabet (NASDAQ: Alphabet Class A [GOOGL]) bis Sony (TYO: 6758) in diesen Bereich vorgedrungen.

Vielleicht gar nicht so überraschend war Disney einer der ersten Pioniere auf dem Gebiet der VR, da Disney Imagineering seit den späten Achtzigern ununterbrochen an der Entwicklung der Technologie forscht. Das ist jene Abteilung, welche die Themenparks, Ressorts, Kreuzfahrtschiffe und andere Vergnügungseinrichtungen des Unternehmens entwirft und aufbaut.

Disney weitete letzten September seine Aktivitäten im VR-Bereich aus, als es eine 66 Millionen Dollar schwere Investitionsrunde beim kinoreifen VR-Player 'Jaunt' anführte, womit dessen Gesamtfinanzierung auf 100 Millionen Dollar stieg und es somit zum am stärksten kapitalisierten VR-Start-Up aller Zeiten wurde. Diese Partnerschaft sollte man im Auge behalten.

Wilde Vorhersagen über das Jahr 2036

10. Seine überzeugende Aktienbewertung

Disney-Aktien werden bei einem adäquaten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16,5 gehandelt, wogegen sie vor einem Jahr bei einem KGV von über 21 lagen – und die finanzielle Performance des Unternehmens über das letzte Jahr war sogar besser als die des Vorjahres. Zusätzlich ist Disneys freier Cashflow (FCF) stabil, mit einem Preis-FCF-Verhältnis von 19,5 befindet sich die Aktie auf dem höchsten Niveau seit Ende 2013.

Ein Schlusswort

Obwohl Iger seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender und CEO für Ende Juni 2018 angekündigt hat, ist es eine erneute Verschiebung des Rückzugs durchaus möglich, sollte noch mehr Zeit zur Auswahl und Einarbeitung eines Nachfolgers benötigt werden. Anleger sollten zuversichtlich sein, dass Disneys starker Vorstand mithilfe von Iger eine gute Wahl bezüglich des nächsten CEO treffen wird.

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