Start-ups kämpfen ums Überleben
REUTERS/Mariana Bazo
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Gute alte Zeiten, als man noch Milliarden sammeln konnte mit nur einer gelungenen Präsentation, sind vorbei.

Laut Pitchbook, verdoppelte sich im letzten Jahr der Durchschnittswert der Unternehmen mit Venture-Capital und erreichte 100 Millionen Dollar - der größte Zahl im vergangenen Jahrzehnt. Insgesamt wurde 2016 in neue Projekte und Start-ups 74 Milliarden Dollar investiert, etwas weniger als in 2015. In den letzten zehn Jahren ist das der zweitgrößte Zufluss des Kapitals seitens Risikokapitalgeber und Investoren. Und das Ende des Jahres scheint ebenfalls gut zu werden. Von Anteilverkauf in den Unternehmen erwarten Risikokapitalgeber einen Umsatz in Höhe von 32,4 Milliarden Dollar (im dritten Quartal zeichneten Umsätze über 9 Milliarden).

Leider kann nicht davon den Start-ups helfen, die enorme Schwierigkeiten haben Geldmittel anzuziehen, denn dieses Quartal ist das fünfte in Folge mit einer rückläufigen Anzahl der Venture-Capital (VC)-Deals - diese ging um 32% zurück. Zwar scheint das Investitionsvolumen groß zu sein, doch es handelt sich meistens um Investitionen in den späten Projektphasen (D+)

Inzwischen jedoch fiel die Zahl der Erstfinanzierungen von 1029 im letzten auf 898 im aktuellen Quartal, was ca. die Hälfte des Maximums von 2014 ist. Pitchbooks Analytiker schreiben:

"Investoren gehen viel zielgerichteter an die Investitionen an. Anzahl der Deals geht zurück und deren Größenordnung steigt."

In Wirklichkeit sind Privatunternehmen, Risikogeldgeber und Investoren immer noch bereit die großen Checks auszustellen. Die Durchschnittsgröße der Start-ups-Finanzierung in den späten Phasen überschritt für das dritte Quartal 10 Millionen Dollar - die höchste Zahl seit 2005. In diesem Jahr sah man ebenfalls einige Runden mit Finanzierungen in Milliardenhöhe, wie Snapchat, Uber und Didi Chuxing.

Die Investoren fürchten die Euphorie der letzten Jahre und heben daher die Planke für die Neuinvestitionen an. Start-ups-Gründer sprechen davon, dass Risikoinvestoren anfingen eine besondere Aufmerksamkeit dem Umsatz, der Rentabilität und den Wachstumsperspektiven zu schenken.

Die gute alte Zeit, als man noch Milliarden sammeln konnte mit nur einer gelungenen Präsentation, sind vorbei. Sogar die bekannten Start-ups, wie Postmates, haben Schwierigkeiten beim Kapitalheranziehen. Obwohl es da immer noch solche Elite-Unternehmen gibt wie Snapchat, die zwischen den Geldgebern wählen können.

Warum ist Snapchat Milliarden wert

Doch die Investoren kaufen nicht nur die Anteile in den Start-ups während des makroökonomischen Schwächelns, sondern verkaufen diese auch relativ erfolgreich. Dieses Jahr sind Tech-Unternehmen so begehrt wie eh und je. Laut Pitchbook wurde fast jeder Börsengang aus der Branche erfolgreich und in der Regel sind die Aktien seitdem gestiegen. Und die meisten Deals werden nach wie vor privat abgewickelt. In diesem Jahr ereigneten sich 90% aller Anteilverkäufe in Form von Privaterwerb oder Ablöse, mitunter auch die Milliardendeals von Jet und Dolalr Shave Club.

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