Twitters Sorgen in vier übersichtlichen Graphiken
AP Photo/Richard Drew, File
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Die Kaufinteressenten sollten sich erst davon überzeugen, wie solide die Gesamtkonstruktion ist.

Potentielle Käufer von Twitter (NYSE: Twitter [TWTR]) kann man nur beglückwünschen. Während das Unternehmen die Verkaufsentscheidung abwägt, werden Twitters Sorgen von allen Seiten genaustens betrachtet. Und wenn es dann doch nicht zum Verkauf kommen soll, kann das genaue Bild von dem, wie es um Twitter steht, für einige nützlich sein. Nachfolgende vier Graphiken stellen einige Probleme da, mit denen sich der mutmaßliche Käufer auseinander wird setzen müssen.

1. Um die Einnahmen steht es schlecht: während der langen Zeit hielt die Verkaufsabteilung von Twitter das ansonsten dysfunktionale Unternehmen übers Wasser. Der Umsatzfaktor vermittelte auch dann Hoffnung, als neue Nutzer ausblieben. Jetzt hat es sich verändert.

In den letzten acht Quartalen fallen Twitters Umsatzwachstumsraten und die aktuellen Zahlen entsprechen nicht dem Durchschnitt für ein Internet-Unternehmen. Sogar Googles Mutterunternehmen, Alphabet (NASDAQ: Alphabet Class A [GOOGL]), mit einem 33-mal höheren Jahresumsatz hat schnellere Umsatzwachstumsrate als Twitter. Und für den dritten Quartal erwartet man eine weitere Verlangsamung um 4%.

2. Extrem niedrige Effektivität des Unternehmens: Anleger achten mit Vorliebe auf das Einkommen pro Mitarbeiter, das ein Indikator für Businesseffizienz ist. Doch auch nach massiven Arbeitsplatzstreichungen sind Twitters Ergebnisse bei Verkaufsvolumen pro 3.900 Mitarbeiter eher enttäuschend.

3. Vergütungskosten des Unternehmens sind wie ein Klotz am Bein. Prämien in Form von Eigenaktien sind bei Tech-Unternehmen weitgehend verbreitet. In den guten Zeiten sind solche Aufwendungen nicht überraschend, doch in den schlechten - zweifelhaft, und genau diese erlebt derzeit Twitter. Ausgaben für die Anteilprämien machen fast 26% von Jahreseinnahmen, was nicht einfach nur extrem hoch ist. Laut Bloomberg, ist das der größte Anteil der Vergütungsaufwendungen für Aktien unter US-Technologie-Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz über 1 Milliarde Dollar. Nach dem Aktienpreisabsturz hat Twitter den Anteil einiger Mitarbeiter vergrößert, um diese zum Bleiben zu motivieren.

4. Investoren wollen Twitter nicht kaufen. Vor drei Jahren erlebte Twitter einen erfolgreichen Börsengang, dass Anleger und Insider mit großen Hoffnungen erfüllte. Twitter-Aktien wurden 40 mal höher als geschätzte Jahresumsatz gehandelt. Derzeit werden die Aktien unter dem Anfangspreis von 26 USD gehandelt und P/E-Ratio verringerte sich um fast 6 Mal - und das auch nach Freitagshoch infolge der Verkaufsgerüchte.

Twitters finanzielle Schwierigkeiten bedeuten nicht, dass das Unternehmen wertlos ist. Spwphl für Google, als auch für Salesforce (NYSE: Salesforce.com [CRM]) stellt Twitter einen attraktiven Erwerb dar und beide Gesellschaft erwägen den auch. Doch der mutmaßliche Neubesitzer muss vor dem Kauf von der Effizienz des Geschäfts überzeugen.

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