Vorolympische Aktienempfehlung
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Die Olympischen Spiele 2016 rücken immer näher, sie finden in der Zeit vom 05. Bis 21. August in Rio de Janeiro statt.

Noch vor dem eigentlichen Beginn der Olympischen Spiele tauchten einige Probleme auf: politische und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Brasilien sorgen bei Verantwortlichen für Kopfschmerzen und mehrere russischen Athleten dürfen nach einem Dopingskandal nicht an den Spielen teilnehmen.

Doch ungeachtet dieser Tatsachen, sowie Sorgen wegen Zika-Virus, sollten in Rio keine Probleme beim Generieren der Zuschauerzahlen aufkommen. Was sich wiederum als ein Katalysator für manche Aktien erweisen kann.

Comcast Corporation

Comcast Corporation (NASDAQ: Comcast Corporation [CMCSA]) und seine Tochtergesellschaft NBC Universal sind die besten Aktien, um sich in die Unterstützung der Olympischen Spiele einzukaufen, denn NBC Universal besitzt in USA die Übertragungsrechte nicht nur für Sommerspiele in Rio, sondern auch für viele zukünftigen Olympischen Spiele.

Das Medienunternehmen gewann die Rechte für die Spiele für die Jahre 2014, 2016, 2018 und 2020 durch Überbieten von Twenty-First Century Fox Inc. (NASDAQ: Twenty-First Century Fox [FOXA]) und ESPN von Walt Disney (NYSE: Walt Disney Company [DIS]).

Das kostete NBC Universal zwar 4,4 Milliarden Dollar, gilt aber trotzdem als eine weise Investition, da die Popularität der Olympischen Spiele bei den Zuschauern in USA plattformübergreifend wächst. 2014 steigerte Comcast seine olympische Exklusivität durch einen Neuabschluss für Übertragungsrechte bei den Olympischen Spielen bis zum Jahr 2032.

Diese sechs zusätzlichen Events kosteten 7,75 Milliarden Dollar, somit gab NBC Universal über 12 Milliarden Dollar aus, um plattformübergreifende Rechte für Olympische Spiele 2014 bis 2032 zu gewinnen.

Die Londoner Spiele von 2012 wurden zum meistgeschauten US-Event in der Geschichte des Fernsehens. Die Zuschauerzahlen schlugen um 2% die letzten Sommerspiele in Peking. Fast 70% der US-Bevölkerung schaltete die Olympischen Spiele von 2012 ein und NBC Universal zählte in der Primetime 31,1 Millionen Zuschauer.

Die rekordbrechende Gesamtzahl der Zuschauer (219,4 Millionen) brachte dem Unternehmen spürbaren Gewinn. Ob diesjährige Olympischen Spiele diese Rekordzahlen brechen können wird sich zeigen, aber Nachfrage ist offensichtlich da, denn die drei olympischen Probeveranstaltungen landeten in den Top-25 der Zuschauerzahlen für jeweilige Woche.

Comcast zählt zumindest darauf, denn es kann bei den Übertragungen weiteinschlagende Werbung anbieten und auch eigene Produkte fördern. 2008 waren die Durchschnittskosten für Werbeanzeige 725.000 Dollar, 2016 werden die Anzeigen sicherlich nicht billiger.

Comcasts NBC Universal zeigt nach wie vor Unternehmenswachstum und bleibt attraktiv für den Investor. Im letzten Fiskaljahr verzeichnete NBC Universal Umsatzsteigerung von 11,9% vergleichend zu 8,3% Steigerung bei der gesamten Corporation. Comcast wird gehandelt beim 52-Wochen-Hoch, was keine besondere Überraschung sein sollte.

Neben der zunehmenden Zahl der Teilnehmer, boomen auch andere Segmente, wie Themenparken, und sichern wachsenden Umsatz und Gewinn, was Comcast zur besten Kaufempfehlung unter den Medienaktien macht.

Visa Inc.

Visa Inc. (NYSE: Visa [V]) ist seit 30 Jahren Sponsor bei den Olympischen Spielen. Die Sommerspiele 2016 wird eine der beiden größten internationalen Kreditkartengesellschaften für die Präsentation und den Testlauf ihres neuen Zahlungssystems nutzen, bevor die Technologie weltweit eingesetzt wird.

Bei den Olympischen Spielen 2016 ist Visa der exklusive Zahlungsanbieter. Das heißt, dass Visa die einzige Karte ist, die in verschiedenen Sportstätten und bei verschiedenen Veranstaltungen akzeptiert wird.

2012 gab ein Besucher der Olympischen Spiele in Durchschnitt 1.830 Dollar aus, was in Hinsicht auf die in Rio erwarteten 1,2 Millionen Besucher schöne Aussichten für das Unternehmen bedeutet.

Rechtzeitig zu Sommerspielen lief die neue Werbekampagne der „Carpool“-Reihe von Visa an. Bei den Videos spielen an den Sommerspielen teilnehmende Athleten mit und der Slogan heißt: „Unser Engagement für die Akzeptanz sichert die Verwendung der Visa-Karte überall dort, wo man klicken, einstecken, tippen oder streifen kann”.

Die Athleten des Teams "Visa" aus den Werbevideos werden eine neue Zahlungsmethode in Rio testen. Sie bekommen die sogenannten Zahlungsringe, die den Nutzern erlauben an den NFC-kompatiblen Terminalen Zahlungen vorzunehmen. Die Ringe müssen nicht aufgefüllt werden, benötigen keinen Batterieaustausch und sind bis 50 Meter wasserdicht.

In der Zeit zwischen der Ausstrahlung der neuen Werbespots und der tatsächlichen Vorstellung der neuen Technologie wird Visa-Aktie definitiv eine der Top-Kaufempfehlungen, um an Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu verdienen.

Visa zeigt starkes Wachstum bei Umsätzen und Gewinnen, trotz einiger Schwächen in verschiedenen internationalen Regionen, darunter China und Brasilien. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz der Gesellschaft um 6%, Zahlungsvolumenwachstum um 12% und die Zahl der abgewickelten Transaktionen um 9%.

Derzeit führt Visa einen Rückkauf der eigener Aktien durch, denn das Unternehmen schätzt sie als unterbewertet ein. Das Unternehmen erwarb bereits Aktien im Wert von 1,8 Milliarden im zweiten Quartal zu einem durchschnittlichen Preis von 72,23 USD.

In den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahr wurden Aktien für 3,8 Milliarden zum Durchschnittspreis 75,47 je Aktie gekauft, geplant sind Rückkäufe für weitere 4 Milliarden. Bedenkt man dabei geschätzte Umsatzsteigerung von 8%, sieht man vor sich eine starke Aktie, ungeachtet davon, was die Olympischen Spiele bringen.

Discovery Communications Inc.

Discovery Communications (NASDAQ: Discovery Communications [DISCA]) ist weniger an den Olympischen Spielen 2016 interessiert, als an der allgemeinen Wachstumstendenz der Zuschauerzahlen bei den Spielen. Dabei ist des Unternehmens Geheimwaffe Eurosport – ein Kanal, der schnell zu einer ernstzunehmenden Kraft in der Welt des Sportfernsehens wurde.

Discovery hat viel zu gewinnen von einem starken Auftritt bei den Spielen in Rio de Janeiro und kann den Investoren und Analytikern schließlich vor Augen führen, welche Möglichkeiten der internationale Sport für eine Medienaktie bietet.

Außer Eurosport, der in 240 Millionen Haushalten in 93 Ländern zu empfangen ist, besitzt Discovery Communications solche Dauerbrenner-Kabelkanäle wie Discovery, TLC oder Animal Planet.

Das Unternehmen unterzeichnete die Fernsehen- und Multiplattformrechte für die Olympischen Spiele in 2018, 2020, 2020 und 2024 für Europa, ausgenommen UK (nur für 2018 und 2020). Für diese Rechte zahlte Discovery 1,45 Milliarden Dollar.

Die Olympischen Spiele machten Eurosport sogar zu noch besserem Posten in Discoverys Aktiva. Es hat bereits mehrere Unterlizenzverträge für die Ausstrahlung der zukünftigen Olympischen Spiele in UK, Niederlande, Österreich und Schweiz unterzeichnet. Sollten die Zuschauerzahlen in Rio gut ausfallen, kommen sicherlich auch weitere Verträge dazu.

In UK unterzeichnete Discovery einen Deal mit BBC für die nächsten fünf Olympischen Spiele. Der Deal sichert Discovery Pay-TV-Rechte für die Berichtserstattung in 2018 und 2020 im Gegenzug für die Zusicherung der gleichen Rechte für BBC in 2022 und 2024.

Discovery-Aktien wurden hart von Brexit getroffen, da das Unternehmen einen großen Teil seiner Einnahmen von den europäischen Nationen erhält, einschließlich des Vereinigten Königreichs. Die Gesellschaft hat allerdings bereit versucht die Auswirkungen für die Investoren mit Währungsabsicherungen und anderweitige Investments zu mildern.

Das erste Quartal erwies sich für Discovery als durchaus "in Ordnung". Der Gesamtumsatz stieg um 2%, dank dem beeindruckenden US-Segment, das ein Wachstum von 8% verzeichnete, während das internationale Geschäft mit einem Umsatzrückgang um 3% und dem Betriebsergebnissturz um 14% kämpfte.

Mit den Wachstumsaussichten von Eurosport hat Discovery sicherlich bessere Zeiten vor sich, wobei es wird zusätzlich auch noch aus zukünftigem olympischen Content den Nutzen ziehen können. Wenn man bedenkt, dass die Aktie gerade bei ihrem 52-Wochen-Tief gehandelt wird, ist sie definitiv eine Kaufempfehlung.

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