Bei diesen Aktien wird es interessant in Juli
Hauptseite Finanzen, Lernen zu traden, Apple, Netflix, Aktienentwicklung, IBM, Intel
Heißes Thema
12. Juli 2016
1802 1k

Im Vorfeld der Veröffentlichung von Quartalberichten ziehen einige Aktien das Investorauge auf sich mehr als die anderen.

Viele der großen Unternehmen bereiten sich auf die Quartalsberichtsveröffentlichung in den nächsten Wochen. Diese werden den Investoren viel Nachdenkstoff liefern und, sollten die Zahlen nicht mit Erwartungen übereinstimmen, zu großen Bewegungen auf den Märkten führen.

Apple

Im zweiten Quartal litt Apple (NASDAQ: Apple [AAPL]) an seinem ersten Rückgang bei iPhone-Verkäufen vergleichend zum Vorjahr, was Vermutungen aufbrachte, das das lukrative Geschäft seine Höchstzeiten in der Vergangenheit ließ. Der Bericht über das dritte Quartal wird nach dem Börsenschluss am 26. Juli erwartet und er wird wahrscheinlich nicht viel besser ausfallen. Apple erwartet einen Umsatzrückgang um 17%, vergleichend zum letzten Jahr.

Die Umwandlung könnte das neue iPhone bringen, das traditionell im Herbst erwartet wird. Aber mehrere Trends arbeiten gegen Apple: der Smartphone-Markt schaltet im ganzen einen Gang zurück. Das letzte Jahr der Zweijahresverträge und Subsidien in den USA geht zu Ende und damit verändern sich die Anreize beim Bau und Upgrade von Smartphones. Und die billigeren Marken, die lange Zeit dem iPhone nicht das Wasser reichen konnten, holen jetzt was Qualität angeht auf.

Diese Stolpersteine veranlassen Apple sich mehr auf seine Zusatzservices zu konzentrieren, die von der massiven Nutzerbase vorangetrieben werden. Diese Leistungen bilden etwa 12% des Gesamtumsatzes im zweiten Quartal, sind also groß genug, um beachtet zu werden, jedoch nicht groß genug, um die Umsatzrückgänge bei Verkäufen zu kompensieren. Apple Aktien blieben volatil und alle Überraschungen, ob positiv oder negativ, können dem Aktienpreis einen spürbaren Schwung verleihen.

Intel

Trotz eines absackendes PC-Markts erwartet Intel (NASDAQ: Intel [INTC]) immer noch das steigende Umsatzwachstum dieses Jahr, angekurbelt durch sein profitables Rechenzentrumbusiness. Der Bericht mit den Ergebnissen des zweiten Quartals wird nach dem Börsenschluss am 20. Juli erwartet und Investoren sind darauf gespannt, ob Intel das aggressive Wachstumsziel für die Rechenzentren von 15% erreichen kann.

Im Jahresvergleich zum letzten Jahr verringerte sich das Volumen der Computereinheiten bei Intels Kunden um 15% in dem ersten Quartal. Dieses Segment beinhaltet sowohl PCs, als auch Tablets und Smartphones, und ein Großteil der Verluste entstand durch 44%-igen Rückgang der Tabletverkäufe. Das Unternehmen subventionierte 2014 seine Tablet-Chips in dem Bemühe mehr Marktanteile zu gewinnen, was sich jedoch als ein Fehler erwies, der dem Unternehmen Milliarden von Dollar kostete und keine besondere Vorteile brachte.

Neue Strategie von Intel zielt die Clouds an. Das Unternehmen hat praktisch den Smartphone-Markt aufgegeben und versucht stattdessen die Vorherrschaft auf dem Server-Chips-Markt zu behalten und diese gleichzeitig auf Speicher und Systembeschleuniger zu erweitern. Letztes Jahr kaufte Intel das FPGA Unternehmen, Altera, welches vor kurzem anfing seinen Knights Landing Systembeschleunigerchip in großen Mengen zu liefern. 3D XPoint, die neue Art von Speicher, sollte bereits dieses Jahr auf den Markt kommen. Intel erwartet dass Intel das Rechenzentrum-Segment den richtigen Kraftstoff für sein Wachstum liefert.

IBM

Nach 16 Quartalen der Rückgänge bei Jahresvergleichsumsätzen kommt es bei IBM (NYSE: International Business Machines [IBM]) wohl zum siebzehnten in der Reihe, wenn der Umsatzbericht des Unternehmens am 18. Juli nach Börsenschluss veröffentlicht wird. Viele seine Tochterunternehmen verzeichneten Rückgänge, als IBM die Ressourcen umverteilte, zu Cloud Computing und Analytik, und der starke Dollar hilft auch nicht wirklich.

Über die letzten Monate erholte sich die IBM-Aktie etwas, doch das Unternehmen muss bei dieser Umwandlung bleiben, wenn die Gewinne dauerhaft verzeichnet werden sollen. IBMs strategisches Imperativ – wie das Unternehmen seine Wachstumsgeschäfte nennt – macht 37% des Umsatzes der vergangenen 12 Monate aus. Im ersten Quartal wuchs der Umsatz dieser Sammlung der Geschäfte um 17% in Jahresvergleich, währungsbereinigt. Was aber immer noch nicht ausreicht, um die anderen Schwächen auszubessern, angefangen von 2%-igen Rückgang beim währungsbereinigten Gesamtumsatz.

Mit Brexit-bedingter Stärkung von Dollar, könnte für IBM mehr Währungsdrama drinnen sein. Investoren sollten also genau auf die Konferenzanrufe und Firmen-E-Mails achten, um ein Update über erwartete Auswirkung der Wechselkursänderungen nicht zu verpassen. IBM wiederholte seine Jahresgewinnprognose im letzten Quartal und eine Korrektur nach unten wird auch den Aktienpreis in die gleiche Richtung schicken.

Netflix

Netflix (NASDAQ: Netflix [NFLX]) überrascht Analysten im Bericht für das erste Quartal mit schwacher Prognose für Wachstum der Teilnehmerzahlen, was die Sorgen um des Unternehmens Wachstumsperspektiven aufsteigen und die Aktienpreise sinken lies. Derzeit verzeichnen die Aktien einen 17%-igen Rückgang und somit könnte eine große Marktbewegung nach der Veröffentlichung des Berichts für das zweite Quartal nach dem Börsenschluss am 18. Juli entstehen.

Netflix erwartete den Anschluss von ca. 2,5 Millionen Netto-Abonnenten im zweiten Quartal, im Vergleich zu den 3,28 Millionen aus dem zweiten Quartal letzten Jahres. Dabei sollten die US-amerikanische Streamingdienste etwa 500.000 Zuschauer einbringen, während der Rest der Abonnenten aus dem europäischen Raum erwartet wird. Netflix hat in den letzten Jahren kräftig in die internationale Präsenz investiert und das hat als Folge, dass seine Dienste in den meisten relevanten Ländern online sind – mit Ausnahme von China.

Mit der Beendigung der internationalen Expansion von Netflix erwarten nun die Investoren sowohl das Wachstum bei den Zuschauerzahlen, als auch eine Profitabilitätssteigerung. Die internationalen Dienste bleiben nach wie vor unrentabel und durch die Inhaltserweiterung schmeißt Netflix buchstäblich das Geld zum Fenster raus. Über die letzten 12 Monate schrieb Netflix eine Free-Cash-Flow Verlust von 1 Milliarde Dollar. Investoren haben bislang sowohl die übermäßigen Ausgaben, als auch die sinkende Gewinne akzeptiert, aber nun muss Netflix beweisen, dass seine Strategie sich lohnt.

Lesen Sie auch:

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.