Nikes Stolpersteine
Nike
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Der letzte Quartalsbericht lässt stark zweifeln an der rosigen Zukunft für das Unternehmen.

Sowohl Analysten, als auch Verbraucher haben lange Zeit Nike (NYSE: Nike [NKE]) als ein Unternehmen angesehen, das von typischen Problemen des Einzelhandels verschont bleibt.

Aber die neusten Gewinnberichte versetzen Investoren und Analytiker in Sorge um die Zukunft eines der weltgrößten Einzelhändler. Trotz der um 6% gewachsenen Einnahmen schrieb ein Analyst von Morgan Stanley (Milan Stock Exchange: Mediaset [MS]) in seinem Bericht zum vierten Quartal des Fiskaljahres 2016 über die „Bestätigung des stärker werdenden Gegenwindes“. Wegen enttäuschter Erwartungen fielen die Aktien gleich nach der Berichtsveröffentlichung.

Es sieht nicht aus, als würde es für Nike in der nächsten Zeit einfacher, auch wenn es schön an der Oberfläche aussehen mag. Der Erwerb der Nike-Aktie ist derzeit eine gefährliche Sache, sagt Morgan Stanley den Investoren. „Wir sagen Nein“, schreiben die Analysten.

Und dies sind die Hauptprobleme des Unternehmens:

Knallharter Wettbewerb

Morgan Stanley weist besonders auf die zunehmende Konkurrenz seitens Adidas (NYSE: Alliance Data Systems Corporation [ADS]) und Under Armour (NYSE: Under Armour [UA]). Nike ist zwar erheblich größer (im Fiskaljahr 2016 belaufen sich die Einnahmen des Unternehmens auf 32,4 Mrd. Dollar), doch die beiden Konkurrenten vereinnahmen die Marktanteile von Nike und lähmen damit die Geschwindigkeit des zukünftigen Wachstums.

Aufpassen, Nike

Sowohl Adidas, als auch Under Armour habe vielversprechende Partnerschaften geschlossen. Adidas, bereits erfolgreich mit Kanye Wests Yeezys, kündigte vor kurzem eine vollständige und langfristige Partnerschaft mit West, und sicherte sich somit den Status eines wichtigen Akteurs in der Welt der fusionierenden Musik und Turnschuhe.

Under Amour fand seinen Helden in dem Basketballspieler Stephen Curry. Wenn auch die Verkäufe von Currys Schuhen Nike nicht das Wasser reichen können, wachsen die Zahlen spürbar schnell und Under Armour CEO Kevin Plank wiederholt Currys wichtige Rolle bei dieser Entwicklung bestätigt. Analysten schätzen, dass Curry dem Unternehmen fast 14 Mrd. Dollar einbrachte.

Zusätzlich gewann Under Armour auch ein Großteil der weiblichen Kunden mit seinen Werbemodellen – Gisele Bündchen und Misty Copeland – und zwar in so einem Ausmaß, dass es die Verkäufe von Lululemon (NASDAQ: lululemon athletica [LULU]). bedrohte.

Übermaß an Bestand

Das gleiche Problem hatte auch Lululemon. Viele Menschen schenken dem gerne keine besondere Beachtung, denn – wie Geschäftsführerin von Mizuho Securities Betty Chen sagte – es sei „das bessere Haus in schlechter Nachbarschaft“.

Nike hat ebenfalls das Problem und, ebenfalls wie Lululemon, kann es hinter dem Verkaufswachstum und einer starken, beliebten Marke verstecken.

Nike räumte ein, dass die Überbestände sehr wohl negativ auf dem Unternehmensbericht auswirkten - die Bruttomarge sank um 30 Basispunkte. Dieser Zustand wird auch im ersten Quartal des Fiskaljahres 2017 erhalten bleiben, wie Nikes Präsident Trevor Edwards sagte:

„Wir erwarten Überbestand im nächsten Quartal sowohl bei den Lagerverkäufen, als auch bei einigen Drittanbietern.“

Teilweise hat er sich für die Situation ausgesprochen, denn diese sei entstanden, weil man ständig neue Produkte auf den Markt bringt. Konstante Innovation ist, schließlich, ein Kennzeichen von Nike.

Basketball verliert an Beliebtheit

Die Verkäufe für Nikes Basketballschuhe sanken um 1%. Im letzten Bericht der UBS Bank (NYSE: UBS) wird die Besorgnis der Investoren angesprochen, die mit der sinkenden Beliebtheit der Sportart zusammenhängt. Besonders besorgniserregend ist dabei die Tatsache, dass das Basketballschuhsegment 12-14% der Nikes Verkäufe ausmacht.

Wenigstens bleibt der Trend für Air Jordan Sneakers nach wie vor stark, was auch die im vierten Quartal um 18% gewachsenen Verkaufseinnahmen bestätigen.

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