Aktien, die uns angenehm überraschen können
GoPro
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Bis jetzt lief es nicht so gut für diese Unternehmen, aber es gibt in 2016 immer noch die zweite Halbzeit. Die erste Hälfte des Jahres endet ohne großer Aufregung: in den ersten Hälfte 2016 stieg S&P 500 um lediglich 2,7%, während einige Aktien behandelten ihre Aktionäre aber noch schlechter.

Doch es gibt auch Aktien, die zwar in den ersten sechs Monaten mindestens ein Drittel ihres Wertes verloren, aber durchaus den Potential zur Aufholung in den nächsten sechs Monaten haben.

Fitbit: Down auf 59%

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Fitbit

Der unbestrittene Spitzenreiter unter den Fitness-Tracker holt zwar was die Verkäufe angeht auf, aber die Anleger wurden bereits abgeschreckt durch die Margineinbrüche und Schwergewichtler aus der Tech- und Sportschuhenbranchen, die langsam anfangen sich im dem von Fitbit (NYSE: Fitbit Inc [FIT]) beanspruchten Raum zu bewegen.

Fitbit reagierte mit der Einführung neuer Produkte und schaffte mehr als eine Million seiner Alta Fitness-Tracker und Blaze Smart-Watches im ersten Quartal dieses Jahres zu verkaufen – was fast die Hälfte aller Gesundheits- und Fitness-Geräte ausmacht, die insgesamt in den ersten drei Monaten des Jahres verkauft wurden. Allerdings warnte Fitbit in Mai, dass seine Einnahmen im zweiten Quartal unter den Erwartungen der Wall Street liegen würden. Eine Umwandlung für Fitbit (NYSE: Fitbit Inc [FIT]) könnte durch neue Produkte kommen.

Das Unternehmen erwarb kürzlich Aktiva von Coin, die mit mobiler Zahlung in Verbindung stehen. Die Integration dieser in seine Armbänder noch in diesem Jahr könnte eine zukunftsorientierte Entwicklungsrichtung angeben. Es hält bereits einige neue Produkte für die zweite Hälfte des Jahres bereit und eine potentielle Integration kann die Verkäufe entsprechend steigern. Vielleicht wird das Unternehmen wieder mal die Erwartungen der Analysten übertreffen.

GoPro: Down auf 40%

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GoPro

Fitbit ist nicht der einzige Verlierer auf dem Markt der tragbaren Gadgets, der dieses Jahr eine Niederlage einstecken musste. Der Unterschied zu GoPro (NASDAQ: GPRO) ist, dass es bereits 2015 schon abstürzte. Der Anführer aller tragbaren Kameras verlor fast 70% im letzten Jahr als die Verkaufsverlangsamung die hohen Marktmultiplikatoren des ehemaligen Markt-Darlings vernichtete. Die Sachen wurden nur schlimmer, als 2016 sich die Verkaufsflaute zum Blutbad umwandelte.

Einnahmen des ersten Quartals erreichten gerade mal die Hälfte im Vergleich zum letzten Jahr, wobei GoPro sich dahingehend äußert, dass die Berichtserstattung viel zu sehr eine Schwarzmalerei sein. Die tatsächlichen Verkäufe direkt an die Kunden lieferten bessere Ergebnisse als die Lieferungen an Wiederverkäufer, die noch mit unverkauften Waren aus dem „Ferien-Quartal“ geladen wurden und die Margen lassen leider nach wie vor zu wünschen übrig. GoPro verschreckte Investoren auch dem verspäteten Eintritt des Drohnen-Marktes sowie mit dem neuesten Update seines Flaggschiff der Hero Reihe.

Investoren können sicherlich eine Pause gut vertragen nach den Einbrüchen der letzten eineinhalb Jahre. Die könnte sich dank der Karma-Drohne und der tragbaren Kamera Hero 5 ergeben, deren Markteinführung zeitlich so geplant ist, um den Markt in der Zeit des kritischen Weihnachtsgeschäfts zu treffen. Sollte wenigstens eins der beiden Produkten bei den Verbrauchern einschlagen, werden die Aktien hochschießen. Ebenfalls kann es für den Investor besser werden, wenn GoPro (NASDAQ: GPRO) die Wahrheit über die Räumung der Bestände im Einzelhandel im ersten Quartal sagt.

American Airlines: Down auf 33%

Aktien der American Airlines (NASDAQ: AAL) verdoppelten sich fast 2014, als billiger Kraftstoff und starker Flugtrend der gesamten Industrie zugute kamen. Letztes Jahr kam die Gesellschaft in die Turbulenzen und jetzt gehen die Zahlen in die falsche Richtung. Belastungsfaktoren sind Trendabklang in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 und die Senkung der Tarife aufgrund der hohen Konkurrenz auf diesem rabiaten Markt.

Die wirtschaftliche Instabilität durch Lateinamerika und die Fremdwährungsschwankungen hilft auch nicht wirklich, und das war bevor das Brexit Referendum die Investoren veranlasste sich zu fragen, wie die Fluggesellschaften durch die Zone der globalen Unruhen kommen wollen. American Airlines (NASDAQ: AAL) zeigte letztes Jahr Rekordergebnisse, ungeachtet der Spezialnettokredite und korrigierte die Einnahmen sogar noch höher in dem ersten Quartal dieses Jahres.

Sicherlich wäre hilfreich, wenn es immer weniger leerer Plätze geben wird, oder wenn die Leute einfach mehr für den Flugticket zahlen würden. Dies würde eintreffen, wenn sich die Situation in Latein Amerika stabilisiert und die Ängste vor Brexit-Folgen sich legen, so dass die Reisen sowohl im Business-, als auch in Privatbereich angespornt werden. Fortgesetzter Sektorausbau könne die Wogen auch glätten, wenn es zur wettbewerbsbedingten Preisentwicklung kommt.

American Airlines gesellt sich zu Fitbit und GoPro im Club der dieses Jahr in Ungnade gefallenen Unternehmen, aber es gibt 2016 immer noch die zweite Halbzeit.

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