Welche Aktien sind aussichtsreicher -  HP oder IBM?
IBM
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Beide Technologie Anhänger befinden sich mitten in erheblichen Veränderungen, doch wer von beiden wird an der Spitze landen?

Auch wenn vor kurzem getroffene Entscheidungen ihr jeweiliges Geschäft veränderten und sie nun gewissermaßen in verschiedenen Sandkästen spielen, haben HP (NYSE: Hewlett-Packard Company [HPQ]) und IBM (NYSE: International Business Machines [IBM]) immer noch eine Menge gemeinsam. Nicht nur, dass beide charakteristische Mitglieder der “alten Riege” der Technologieindustrie sind, haben HP und IBM drastische und wirklich notwendige Veränderungen in den letzten Jahren durchgemacht.

Die Entscheidung von HP, den Software- und Servicebereich an Hewlett-Packard Enterprises abzugeben und sich auf das PC- und Druckergeschäft zu konzentrieren, war ohne Zweifel ein großer Schritt. Doch die Transformation von IBM weg von Chips, Hardware und klassischen Technologien hatte auch für Anteilseigner große Konsequenzen. Also, was kauft man besser, HP oder IBM?

HP

Viele Technologie Investoren sind sich der katastrophalen Lage des weltweiten PC Markts bewusst. Laut des Technologieforschungsunternehmens Gartner gingen die weltweiten PC Lieferungen im ersten Quartal auf 64,8 Millionen Einheiten zurück – der niedrigste Wert seit 2007. Die einzig gute Nachricht im ansonsten sehr düsteren Bericht ist, dass die 11,41 Millionen PC Einheiten von HP (NYSE: Hewlett-Packard Company [HPQ]), die während des ersten Quartals gehandelt wurden, sich im gesamten Marktanteil auf 17,6% verbesserten.

Das Sinken des Umsatzes um 10% auf 6,99 Milliarden Dollar aus dem letzten Quartal im Personal Systems Bereich, hätte noch viel schlimmer ausfallen können, wenn auch nicht für HPs relativ starke gewerbliche Verkäufe, die “bloß” um 7% sanken. Der Umsatz in HP's Konsumenten Bereich fiel im fiskalen zweiten Quartal des Jahres 2016 um 16%. Die Frage ist wie HP die Wunde versorgen kann? Vielleicht indem sich HP selbst als führendes Unternehmen in Sachen Innovation positioniert – HP's neuer Spectre Laptop gilt als “der dünnste der Welt”.

Zudem plant HP das Druckergeschäft voranzutreiben, dass im zweiten Quartal wirklich einstecken musste und um 16% auf 4,64 Milliarden Dollar fiel. Und schon wieder waren die Verbrauchergeschäfte der Verursacher, mit einem um kolossale 18% fallenden Umsatz im Druckergeschäft. Für HP könnte ein anhaltender Fokus auf dem Verkauf von Anleihen und der Vorstoß auf den 3D Drucker Markt den rettenden Anker bedeuten.

Das Geschäft mit 3D Druckern generierte im letzten Jahr einen Umsatz von 5,17 Milliarden Dollar, und HPs neuestes 3D Drucksystem, könnte ihnen zusammen mit den vielen Schreibtischgeräten einen Auftrieb im frühen Stadium dieser aufstrebenden Industrie geben.

IBM

Die Transformation von IBM (NYSE: International Business Machines [IBM]) bestimmt immer noch die Weise, in der Geschäftsführer Ginni Rometty und sein Team in die Zukunft sehen. Die IBM Aktien haben sind in diesem Jahr um leise 9% gestiegen (HPs Aktien stiegen um 4,5%), doch konnte das die Kritiker nicht ruhig stellen, denn der gesamte Umsatz sinkt weiter. Und dennoch sollten sich Investoren, wenn sie sich fragen, welche Aktien sie besser kaufen sollten, daran erinnern, dass die “strategischen Imperative” von Rometty die Zukunft von IBM sind.

IBM berichtete von einem Rückgang um 4,6% auf 18,68 Milliarden Dollar im ersten Quartal und wird mit der Bekanntgabe der Resultate des zweiten Quartals am 18. Juli vermutlich weitere Rückgänge nennen. Die Pessimisten erwähnen außerdem gerne den beinahe um 21% gesunkenen Umsatz im Hardware Bereich aus dem vergangenen Quartal, doch sind das Altgeschäfte. Der Erfolg von IBM wird von seiner Position in der Cloud, dem kognitiven Computing oder der Artificial Intelligence (AI) sowie dem Internet of Things (IoT) abhängen.

Gegen Ende des ersten Quartals funktionierte zwar nicht alles bestens bei IBM, doch es gab viel Positives. Gemeinschaftliche und strategische Verkäufe sind nun bei einer jährlichen Rate von 29,8 Milliarden Dollar angelangt, was 37% des Gesamtumsatzes gleichkommt. Größtenteils dank der Möglichkeiten, die IBMs Cognitive Computing Angebote ausmachen, denken Analysten, dass die strategischen Imperative im nächsten Jahr zu dieser Zeit etwa 50% des Gesamtumsatzes von IBM ausmachen werden – was Romettys Ziel von 40% in 2018 bereits ein gutes Stück voraus wäre.

HP und IBM verbindet aber ein weiteres wichtiges Merkmal: Beide befinden sich nach an der Spitze der dividendenausschüttenden Menge der Technologieindustrie. HPs Dividendenrendite ist 4%, während IBM sich mit 3,75% für Anteilseigner knapp dahinter befindet. Doch wenn es darum geht, welche Aktie die besten Möglichkeiten für ein weiteres Vorankommen bietet, dann hat IBM wegen einer Vielzahl an Gründen die Oberhand.

Erstens ist HP wirklich auf PCs und Drucker angewiesen, doch diese Geschäftsformen sind in ihrer derzeitigen Form sterbende Industrien. Die innovativen Tablets und 3D Drucker sollten Anteilseignern einige Hoffnung geben, doch es bleiben immer noch zu viele Schwierigkeiten und Hindernisse, die es zu bewältigen gilt. Zweitens eröffnet IBMs Schritt in Richtung Cloud, AI und IoT unbegrenzte Vorteile, denn jeder dieser Bereiche befindet sich näher an der Kurve des Aufschwungs als HPs Tablets und 3D Drucker. Die Geduld der Investoren ist in beiden Fällen gefragt, doch IBM kann diese Geduld schneller belohnen als HP es können wird.

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