Aktien, die von 8.000 auf 195.000 USD stiegen
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Netflix, Priceline und Ebix hätten dein Vermögen über das letzte Jahrzehnt mehr als verzwanzigfachen können.

Über das vergangene Jahrzehnt hat der S&P 500-Index (NYSE ARCA: SPDR S&P 500 [SPY]) insgesamt um 63% zugelegt. Dieser lange Weg erstreckte sich über den Zusammenbruch der Märkte 2008, was das zu einer holprigen Fahrt machte.

Diese überschaubaren Gewinne einmal beiseite gelassen, gab es viele Aktienwerte die im selben Zeitraum herausragende Gewinne verzeichneten. Lasst uns euch eine Gruppe von Technologie- und Konsumgüterwerten vorstellen, die in den letzten 10 Jahre mindestens 20-fache Gewinne einfuhren und auf diesem Weg aus bescheidenen 8.000 Dollar ganze 195.000 Dollar machten.

Zu dieser Liste gehören das Reisedeal-Portal Priceline Group (NASDAQ: The Priceline Group [PCLN]), der Spezialist für Versicherungssoftware Ebix (NASDAQ: Ebix [EBIX]) und der digitale Videopionier Netflix (NASDAQ: Netflix [NFLX]). Was hatten diese sehr unterschiedlichen Erfolgsgeschichten gemeinsam, und wie kannst du den nächsten 2.000 %-Gewinner ausfindig machen? Lass uns dir ein paar Hinweise geben.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die größten Gewinner hätten sogar noch üppiger ausfallen können. Priceline-Aktien legten dank tiefliegender Hotel-Partnerschaften, kluger Zukäufe und einem frühen Einstieg in Reiseverkäufe über Mobilgeräte um 4.160% zu. Gleichzeitig gab das Unternehmen eine riesige Zahl neuer Aktien heraus um einige seiner größeren Übernahmen zu finanzieren, womit die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Aktien um 24% zunahm. Ohne diesen Effekt wuchs der Marktwert von Priceline um 5.200%.

Achttausend im Sommer 2006 in Priceline investierte Dollar wären heute 340.800 Dollar wert. Ohne diese weitreichende Ausweitung der Aktien hätten sich Investoren stattdessen über einen Anteil im Wert von 424.000 Dollar freuen können.

Das Unternehmen fand seine Nische in günstigen Reisearrangements, reizte diese mithilfe kluger Partnerschaften und denkwürdiger Werbung bis zum Letzten aus und belohnte die Anteilseigner reichlich. Und diese zusätzlich ausgegebenen Aktien halfen Priceline bei der Durchführung seiner Übernahmestrategie, sodass die Ausweitung mehr als nur nutzloser Stress waren.

Der Versicherungsspezialist

Genau wie Priceline gab auch Ebix Unmengen neuer Aktien heraus um eine Reihe entscheidender Übernahmen zu finanzieren. Die Aktienzahl wuchs im Lauf des vergangenen Jahrzehnts um 32%, was die Gewinne der Anteilseigner von 3.230% auf 2.420% verringerte.

Dabei handelt es sich nach wie vor um eine vermögensbildende Ver-25-fachung, die aus einer 8.000 Dollar-Investition 202.000 Dollar machte. Hätte der Spezialist für Versicherungslösungen seine Reihe strategischer Übernahmen stattdessen aus eigener Tasche finanzieren können, hätten wir es mit einer Auszahlung von 266.000 Dollar zu tun. So oder so hat Ebix seine langfristigen Investoren reich gemacht.

Ebenso wie Priceline hat Ebix eine einzigartige Marktnische gefunden und dann dort eine dominante Marktpräsenz aufgebaut. Oftmals im Wettbewerb mit vielfach größeren Konkurrenten hat sich Ebix als Marktführer bei komplexen Versicherungssystemen etabliert. Selbst so lässt der bescheidene Marktwert von 1,5 Milliarden Dollar bei einem dazugehörigen Umsatz von 273 Millionen Dollar für Ebix immer noch viel Raum für zukünftiges Wachstum. Es ist nach wie vor eine Aktienwert mit großem Wachstumspotenzial.

Der Experte für digitale Medien

Netflix wählte einen anderen Weg zu diesem Ausbruch immensen Wachstums. Nachdem es Mitte der 200er den Markt für DVD-Verleih per Post ausgeschöpft hatte, sattelte Netflix auf digitales Streaming um und schuf so einen komplett neuen Markt.

Heute sind DVDs nicht mehr als eine flüchtige Randnotiz in der Einkommenserklärung von Netflix. Der Streaming-Dienst ist weltweit aktiv, dominiert den einheimischen Markt für digitalen Videoverleih und dienst als Ausgangsplattform für Unmengen von Netflix Original Serien.

Aktien, die von 8.000 auf 195.000 USD stiegen
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Die Verkaufszahlen schnellen unentwegt nach oben, doch die Produktionskosten eigener Inhalte haben die Profite und Geldströme tief in die roten Zahlen getrieben. Das Management setzt darauf diese Gleichung bis 2017 und darüber hinaus ins Gegenteil zu verkehren, doch viele Investoren sind skeptisch. Die Preise für Netflix-Aktien sind bisher im Jahr 2016 um 17% gefallen.

Doch selbst so konnten sich Investoren im Verlauf der letzten 10 Jahre über Gewinne in Höhe von 2.340% freuen. Achttausend Mitte 2006 investierte Dollar entsprächen heute einem Wert von 195.000 Dollar. Anders als Ebix und Priceline hat Netflix sein Wachstum nicht mithilfe von Übernahmen erzielt - tatsächlich hat das Unternehmen noch überhaupt keine andere Firma jeglicher Größe übernommen.

Der gemeinsame Nenner

Was hatten diese drei angehenden Erfolgsgeschichten vor 10 Jahren gemeinsam? Die Antwort ist ziemlich simpel: alle drei wurden von Visionären mit soliden langfristigen Plänen geführt.

Der Fortschritt kam nicht immer ohne weiteres. Netflix-CEO Reed Hastings verschätzte sich 2011 dabei, wie schnell er sich vom DVD-Geschäft würde lösen können, was zum Qwikster-Debakel und verärgerten Aktionären führte. Ebix entwickelte sich zwischen 2011 und 2014 rückläufig, legte dann aber 2015 um das Doppelte zu, als dich Übernahmen langsam anfingen sich auszuzahlen. Und Priceline setzte sich 2012 gegen wachsende Konkurrenz zur Wehr - natürlich indem es einen seiner kleineren Rivalen übernahm.

Wir haben schon über die Rolle von Netflix-Gründer Reed Hastings dabei gesprochen, das Unternehmen in Richtung äußerst effizienter digitaler Streamingdienste zu entwickeln, manchmal schneller, als es der Markt vertrug.

Der entscheidende Name bei Priceline war der ehemalige Vorstandsvorsitzende Ralph Bahna, der Erfahrungen aus Kreuzfahrt-, Hotel- und Flugbranche mit in seinen Posten brachte. Unter seiner Aufsicht legten die Priceline-Aktien innerhalb von neun Jahren zwischen 8. April 2004 und 31. Dezember 2012 um 2.150% zu, als seine Strategie von Übernahmen und Partnerschaften sich auszuzahlen begann.

Und die Ebix-Geschichte war immer eng mit der überlebensgroßen Präsenz des CEO und Vorstandsvorsitzenden Robin Raina verwoben. Nach der Rettung eines scheiternden Unternehmens vor 16 Jahren richtete Raina Ebix streng darauf aus, Teil einer jeden Versicherungstransaktion zu werden, und das überall. Dieser Weg ist noch nicht beendet, und Raina verkauft seine Lösungen ohne weiteres an White Box-Partnerschaften, wenn dies notwendig ist. Es geht ausschließlich um den Aufbau von Omnipräsenz, mit oder ohne der eigentlich Ebix-Marke.

Negativphasen auf ihren Aktienbilanzen lenkten sich nicht von ihren übergeordneten Zielen ab und alle drei Unternehmen kamen mit Wucht zurück.

Das ist die Art von Durchhaltevermögen, die man von den heutigen kleinen Fischen sehen möchte, während sie durch schwere See auf ein klar definiertes Ziel in der Ferne zusteuern. Baue ein digitales Streaminggeschäft auf, wenn die Breitbandverbindungen der Verbraucher dieser Aufgabe gerade einmal gewachsen sind. Fahre die "nenne deinen eigenen Preis"-Strategie und übernimm innovative Rivalen gerade dann, wenn sie auftauchen. Mach dir nichts aus dem Vorstoß in neue Märkte verdopple in jeder Runde den Einsatz in deinem Spezialgebiet der Versicherungen.

Kurz gefasst müssen Gewinner-Unternehmen in dem was sie tun die Besten sein, selbst wenn sie diesen Markt selbst von Grund auf bauen müssen. Und dann liegt es an uns Investoren, diese Langzeitvisionäre zu finden, mit Bauchgefühl oder unseren eigenen weitreichenden Branchenkenntnissen.

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