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Die größten Technologie-Fusionen in der Geschichte haben nahezu alle ein furchtbares Ende genommen

Uns steht die neue Ära an technologischen Superfusionen bevor.

Im Herbst 2015 kaufte Dell (NASDAQ: DELL) EMC für 67 Milliarden Dollar – die größte rein technologische Fusion und der zweitgrößte Technologie-Deal überhaupt.

Im Juni blätterte Microsoft (NASDAQ: Microsoft Corporation [MSFT]) 26 Milliarden Dollar für LinkedIn hin, somit war es die kostspieligste Firma, die der Technologieriese je gekauft hat.

Experten aus dem Silicon Valley wie der Investor Marc Andreessen und der Geschäftsführer von Salesforce (NYSE: Salesforce.com [CRM]) Marc Benioff sind der Meinung, dass es ein Vorbote dessen ist, was noch kommen wird.

Während der Geschäftsführer von LinkedIn Jeff Weiner wahrscheinlich seinen Champagner genießt, ist es womöglich an der Zeit, gedanklich die Zeit zurückzudrehen und die Geister der vergangenen Fusionen zu rufen. Nur wenige unter ihnen waren Gewinner. Der Rest endete in frustrierenden Aktienkursen, Verwirrung im Unternehmen und Personalabbau.

11. Oracle — BEA. Oracle (NYSE: Oracle Corporation [ORCL]) is üblicherweise begabt was Übernahmen angeht. Als Oracle im Januar 2008 für 8,5 Milliarden Dollar BEA übernahm, übernahmen sie auch die WebLogic-Software, welche nach wie vor ihrem Produkt für Entwickler, Fusion Middleware, Antrieb gibt.

10. Compaq — DEC. Compaq kaufte 1998 für 9,6 Milliarden Dollar Digital Equipment Corp. auf, ein Unternehmen, welches seit den 1960ern Server produziert hat. DEC hat erst spät realisiert, dass die PC-Industrie durch die Decke ging.

Zum Zeitpunkt der Übernahme war DEC ein stagnierendes Unternehmen mit hohen Betriebskosten und wenigen begehrten Produkten – Probleme, die Compaq nach der Übernahme geerbt hat.

Michael Capellas, ehemaliger Geschäftsführer von Compaq

9. Symantec — Veritas. 2005 versuchte der Gigant der Antiviren-Software Symantec (NASDAQ: Symantec Corporation [SYMC]) das Datenspeicher-Unternehmen Veritas für 13,5 Milliarden Dollar zu kaufen. Der Plan war es, die gesamte Prozesskette für das Speichern und Sichern von Firmendaten abzudecken.

Bei Investoren war der Deal verhasst und sie boten Symantecs Preis in den Keller, sodass der finale Deal eigentlich nur 10,5 Milliarden Dollar wert war.

John W. Thompson, ehemaliger Geschäftsführer von Symantec

8. Oracle — PeopleSoft. Der Weg zu der 10,3 Milliarden Dollar teuren Übernahme von dem Personalsoftware-Anbieter PeopleSoft durch Oracle war gesät mit Drama. Oracle machte zwei Angebote zur feindlichen Geschäftsübernahme, welche abgelehnt wurden, bevor das US-Justizministerium mit kartellrechtlichen Bedenken einschritt.

Im November 2004 wurde der Deal schließlich geschlossen. PeopleSoft ist noch heute Teil von Oracles Produktpalette.

7. HP — EDS. Electronic Data Systems wurde 1962 vom Unternehmer und späteren US-Präsidentschaftskandidaten Ross Perot gegründet. Es bot Outsourcing von IT-Dienstleistungen für zahlreiche Unternehmen an.

HP (NYSE: Hewlett-Packard Company [HPQ]) kaufte EDS im Juli 2008 für 13,9 Milliarden Dollar, um den Grundstein für ihren Unternehmensbereich HP Enterprise Services zu legen. Dieser Bereich war seit dem Abschluss des Deals gezeichnet durch regelmäßige Entlassungen. Im Mai 2016 verkündete HP Enterprise, dass es den Unternehmensbereich an archcompetitor Computer Sciences Corp. verkaufen und mit ihnen ein neues Gemeinschaftsunternehmen begründen wird.

Meg Whitman, Geschäftsführerin von HP Enterprise

6. JDS Uniphase — E Tek. Im Juni 2000, genau zum Höhepunkt des Dot-Com-Boom, kaufte das Optiktechnologie-Unternehmen JDS Uniphase (NASDAQ: VIAV) E-Tek Dynamics, welche optische Netzwerkkomponenten herstellten, für 15 Milliarden Dollar.

Wie viele andere Unternehmen jener Zeit, war JDS Uniphase nach dem Platzen der Blase schwer gezeichnet, aber es hat durchgehalten bis es dann schließlich im vergangenen Sommer in zwei kleinere Unternehmen zerfallen ist.

5. VeriSign — Network Solutions. Hier ist ein weiteres Relikt aus der Dot-Com-Ära. Im März 2000 übernahm das E-Mail-Sicherheitsunternehmen VeriSign (NASDAQ: VeriSign [VRSN]) den Domainregister Network Solutions für 20,8 Milliarden Dollar. Network Solutions verkaufte nicht nur Domainnamen – es war auch dafür verantwortlich, die .com, .net und .org Domänen höchster Stufe zu überwachen.

VeriSign musste jedoch letztendlich seine Dienstleistungen in der Domainnamensregistrierung beenden, als Folge von Vorwürfen, dass VeriSign gegen das Gesetz verstoßen hat, indem es Leute überlistete, auf ihre Website zu gehen. Wenn man den Namen einer Website falsch eingegeben hat, leitete VeriSign einen automatisch zu einem Haufen Werbung weiter.

4. HP — Compaq. Unter der Führung der ehemaligen US-Präsidentschaftskandidatin Carly Fiorina hat HP (NYSE: Hewlett-Packard Company [HPQ]) 2002 für fast 19 Milliarden Dollar den PC-Hersteller Compaq übernommen.

Zu der Zeit hatte HP Probleme mit seinem PC-Geschäft, genau wie Compaq – zumindest teilweise wegen der Komplexität bei der DEC-Fusion. Das Endergebnis war eine desaströse Übernahme mit bald darauf über 30.000 Entlassungen von HP-Angestellten.

3. Microsoft — Linkedin. Nun kommen Microsoft (NASDAQ: Microsoft Corporation [MSFT]) und LinkedIn mit ihrem 26,2 Milliarden Dollar Deal ins Spiel. Es ist immer noch ein großes Fragezeichen, aber Microsoft hat große Pläne, Office und das Karrierenetzwerk LinkedIn näher zusammen zu bringen. Wir werden sehen, wie es ausgeht.

2. JDS Uniphase — SDL. JDS Uniphase war eine Fusions-Maschine. Im Juli 2000, direkt nach dem Deal mit E-Tek, übernahm es auch noch den Softwarekomponenten-Hersteller SDL für 41 Milliarden Dollar. Heute ist JDS uniphase in zwei Unternehmen zerfallen: Optiktechnologie-Hersteller Lumentum und der Netzwerkdienstleistungs-Beratung Viavi.

1. AOL — Time Warner. Der große Deal. Im Januar 2000 übernahm AOL Time Warner für 181,6 Milliarden Dollar. Ein Schachzug, der den Internetdienstanbieter zu einem Medienriesen machen sollte.

Das ist niemals eingetreten, und im Jahr 2009 hat Time Warner AOL als ein unabhängiges Unternehmen mit einem Wert von rund 3 Milliarden Dollar abgespalten. Der größte Deal aller Zeiten hat sich als eine Pleite herausgestellt.

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