Bullen-Brexit-Markt
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Analysten xCFD erklären, welche Aktien am stärksten vor dem Hintergrund des Austritts Großbritanniens aus der EU am 23. Juni im Kurs fallen können.

Letzte Woche berichteten wir darüber, wie Währungen und Indizes im Vorfeld von Brexit zu handeln sind, eines Ereignisses, das dem vereinten Europa ein Ende setzen könnte.

Heute möchten wir über die Aktien berichten, die im Lichte des bevorstehenden Referendums von größtem Interesse sind.

Die Schlüsselmomente:

  • Am 23. Juni 2016 wird eine Volksabstimmung über einen Austritt Großbritanniens aus der EU abgehalten.
  • Nach den Ergebnissen vorläufiger Umfragen letzte Woche stellte sich heraus, dass die Mehrheit der Einwohner des Vereinigten Königreichs nicht Teil eines vereinten Europas bleiben will.
  • An diesem Montag hat sich das Pendel der öffentlichen Meinung in die entgegengesetzte Richtung geschwenkt, und die Mehrheit der Aktienkurse britischer Unternehmen (vor allem im Bankensektor) ist in die Höhe geschnellt.
  • Dank des letzteren ist Großbritanniens wichtigster Aktienindex FTSE 100 gestiegen (INDEX: UK100).

Vom Vorstehenden ausgehend kann sicher gesagt werden, dass der Markt nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des Referendums ganz voraussagbar verhalten wird. Bleibt Großbritannien in der EU - stabilisieren sich die Aktienkurse, sonst fallen sie.

Die meisten Analysten xCFD glauben, dass sich Großbritannien von der EU trennen wird. Daher gehen alle folgenden Prognosen von dieser Annahme aus.

David Liberman, Analyst xCFD, US-Aktienmarkt:

„Das so genannte Brexit scheint mir mehr als wahrscheinlich. Also werden wir am Donnerstag sehr große Volatilität auf dem Markt beobachten. Und nach dem Ende der Börsensitzung an der Londoner Börse und der Bekanntgabe der Ergebnisse des Referendums beginnt ein deutlicher Kursverfall der Aktien der Mehrheit der britischen Unternehmen. Am Freitagmorgen erhält die Welt sowohl neue Millionäre, als auch neue Bankrotts.

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JuliusKielaitis / Shutterstock.com

„Ich glaube, dass vor allem der Bankensektor betroffen sein wird, wie von mehreren, scheinbar mittelbaren Ereignissen bestätigt.

Im Einzelnen hat die Bank von England am 14. Juni HSBC (LON: HSBA), Lloyds (LSE: Lloyds Banking Group [LLOY]), RBS (LSE: Royal Bank of Scotland Group [RBS]) und Barclays (LSE: Barclays [BARC]) 2,46 Milliarden Pfund als Hilfe zugeteilt, um die kommende Krise zu überwinden. Darüber hinaus hat HSBC kürzlich angekündigt, dass das Gerichtsverfahren, das die letzten 14 Jahre dauerte, geschlossen wird. Als Ergebnis des Gerichtsverfahrens wird sie 1,575 Milliarden zu zahlen haben.

Also, wenn man mich fragt auf den Fall welcher Aktien zu setzen, würde ich eindeutig HSBC (LON: HSBA) nennen.“

Alexei Kusnetsow, Analyst xCFD, Westeuropa:

"Wenn Sie meinen früheren Bericht gelesen haben, haben Sie vielleicht gemerkt, dass ich auf das Verhältnis zwischen Brexit und dem Energiesektor hingewiesen habe.

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„Derzeit scheinen die Aktien der British Petroleum (NYSE: BP [BP]) stabil, selbst Analysten von Citi erhöhten vergangenen Donnerstag ihr Rating von Neutral auf Kaufen.

Aber in der Citi wird auf lange Sicht gerechnet. In der Pressemitteilung, die anlässlich des erhöhten Ratings herausgegeben wurde, wurde im Klartext mitgeteilt, dass BP-Aktien einfacher, besser und günstiger seien als die Aktien anderer Ölgiganten“. Vorerst kostet eine BP-Aktie an der Londoner Börse etwa 376 Pfund, wiederum werden die Anteile an Lukoil (MICEX: Lukoil [LKOH]) an der Moskauer Börse zu etwa 27 Pfund gehandelt und die von Exxon Mobil (NYSE: Exxon Mobil Corporation [XOM]) werdenfür 91 USD an der Börse in New York verkauft.

Offensichtlich wird bei Citi mit einem Kursverfall der BP-Aktien in der nahen Zukunft gerechnet.“

Zhao Xin, Analyst xCFD, chinesischer Aktienmarkt:

„Nach einem Schock des Bankensektors geht Brexit auf den Markt der Konsumgüter und Dienstleistungen über.“

„75% des EU-BIP macht der Verbrauchermarkt aus. Der Zugang zu diesem Markt ist für jedes Unternehmen, bildlich gesprochen, der Heilige Gral. Natürlich sind die europäischen Verbraucher anspruchsvoller als die in den Entwicklungsländern, aber zugleich sind sie zahlungsfähiger.

Daher, wenn Großbritannien aus der EU austritt, gibt es seine Produzenten einer gewissen Rezession preis. In erster Linie aufgrund der Revision der Handelsabkommen, wonach die Unternehmen offensichtlich gezwungen werden die Preise zu erhöhen und Marktanteile verlieren werden. Ich würde empfehlen, Unilever in Betracht zu ziehen, sie können mehr als andere leiden.

Die Analysten von Goldman Sachs halten seit Dezember letzten Jahres an einer negativen Bewertung der Aktie fest (LON: ULVR).“

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