Vielversprechende Schnäppchen
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Unterschätzte Aktien, die man heute noch kaufen soll Von Zeit zu Zeit, gehen Aktien in den Verkauf. Die letzten Jahre ist die S&P 500 (NYSE ARCA: SPDR S&P 500 [SPY]) ungefähr konstant geblieben, sogar dann, als sich das Geschäft vieler Unternehmen verbesserte.

Aus diesem Grund haben Investoren, die auf der Suche nach Schnäppchen sind, viele Aktien zur Auswahl. Werfen wir einen Blick auf die drei vielversprechendsten Unternehmen, die zu moderaten Preisen gehandelt werden.

Western Digital bietet eine attraktive Dividende an

Aktien des Festplattenherstellers Western Digital (NASDAQ: Western Digital Corporation [WDC]) sind über die vergangenen Jahre gesunken und um über 50% gefallen. Zum derzeitigen Stand wird Western Digital zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 13 gehandelt – weit unter dem breiteren Markt. Interessanter ist Western Digitals starke Dividende: die Aktie bringt einen Ertrag von etwa 4,27%.

Western Digitals Kerngeschäft mit Festplatten ist eng verknüpft mit dem traditionellen PC. Dies ist insofern ein Problem, als die Verkaufszahlen von PCs in den letzten Jahren merklich zurückgegangen sind. Die Austauschzyklen haben sich verlängert, während eine steigende Anzahl an Kunden und sogar einige Geschäftskunden begonnen haben, mobile Endgeräte als Alternative zu verwenden.

Vor kurzem vollzog Western Digital die Übernahme des Flash-Speicher-Spezialisten SanDisk (NASDAQ: SNDK). Der Kauf war umstritten und einige argumentierten, dass Western Digital zu viel bezahlt hat. Und der Deal von Western Digital mit dem chinesischen Unisplendour (wodurch die Wertpapierfirma 15% des Festplattenherstellers erworben hätte) ist nicht zustande gekommen.

Aber die Geschäfte von Western Digital werden zunehmend vielfältig. Nahezu zwei Drittel des Umsatzes von Western Digital im letzten Vierteljahr wurde nicht durch den PC-Sektor generiert. Die Übernahme von SanDisk wird die Produktpalette von Western Digital weiter diversifizieren und den Verkauf um etwa 30% ankurbeln. SanDisk ist ein großer Player auf dem Markt für Solid State-Laufwerke, eine Technologie, welche langsam unter der Nachfrage nach Festplatten abschlägt. Auch mobile Geräte geraten dadurch vermehrt ins Abseits.

General Motors zahlt sogar noch mehr

Automobil-Gigant General Motors (NYSE: General Motors Company [GM]) prahlt mit einer noch eindrucksvolleren Dividende als Western Digital, mit einem momentanen Ertrag von 5,23%. Im Januar 2014 verkündete GM seine erste Dividende nach dem Konkurs und ist seither um ein zweifaches gestiegen. GM-Aktien haben zur gleichen Zeit jedoch 27% an Wert verloren. GMs schleppendes Kurs-Gewinn-Verhältnis ist geschrumpft und bewegt sich momentan im unteren einstelligen Bereich.

Die Angst vor einer Subprime-Blase im Automobil-Kreditwesen haben die GM-Aktie beeinträchtigt und langfristige Bedenken über sein grundlegendes Businessmodell aufgeworfen: Kann der uralte Automobilhersteller aus Detroit in einer Zeit von selbstfahrenden Autos und elektrischen Fahrzeugen überleben? Aber GM hat Innovationen nicht gescheut und es gewagt, in Lyft zu investieren, Cruise Automation zu übernehmen und eigene Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite zu bauen.

Im letzten Quartal war das Geschäft von GM Nordamerika anständig profitabel und das Europa-Geschäft konnte die Kosten decken. Für das Jahr 2016 erwartet das Unternehmen einen freien Cashflow von fast 6 Milliarden Dollar.

Intels Geschäft mit dem PC ist mühsam, seine anderen Geschäftsbereiche sind jedoch gewachsen

Chip-Gigant Intel (NASDAQ: Intel [INTC]) steht vor ähnlichen Heausforderungen wie Western Digital. Da ein so großer Teil des Geschäfts an den PC gebunden ist, haben rückläufige Versandmengen auf die Stimmung der Investoren gedrückt. Über die vergangenen 12 Monate wurden Intel-Aktien in einer engen Spanne gehandelt und sind seit letztem Juni im Grunde genommen unverändert, und das trotz der Tatsache, dass der Umsatz und der Reingewinn des Unternehmens gestiegen sind. Im letzten Quartal hat Intel 13,7 Milliarden Dollar an Umsatz und 2 Milliarden Dollar an Reingewinn und somit jeweils 7% und 3% mehr erwirtschaftet. Intel wird momentan mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,45 gehandelt und bietet Investoren eine Dividendenrendite von 3,25%.

Intel erlangt den Großteil seines Umsatzes durch seine Client Computing Group, welche zum Großteil aus den Prozessoren besteht, um herkömmliche Desktop- und Laptopcomputer zu betreiben. Im letzten Quartal ist der Umsatz durch Client-Computing um 2% auf Jahresbasis gestiegen. Aber andere Geschäftsanteile von Intel wachsen viel schneller. Vor allem der Umsatz durch sein Datencenter-Geschäft ist um 9% auf Jahresbasis gestiegen und der Umsatz durch sein Internet der Dinge und durch den Sicherheitsdienst sind um jeweils 22% und 12% gestiegen.

Falls sich der Markt für herkömmliche PCs erholt, könnten Intel-Investoren belohnt werden. Selbst wenn er das nicht tut, könnten Aktionäre von dem Wachstum in anderen Geschäftsbereichen auf lange Sicht profitieren.

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