Unglaubliche Fakten über die KI-Märkte
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Bill Gates, der Mitbegründer von Microsoft, nannte künstliche Intelligenz auf der Code Conference von Vox Media kürzlich „den heiligen Gral, über den jeder innerhalb der Informatik nachdenkt“. Gates sprach über den rasanten Fortschritt in der Spracherkennung und der Bilderkennungstechnik innerhalb der letzten fünf Jahre und bemerkte, dass „der Traum endlich wahr wird“. Falls dieser Traum wahr wird, sollten Tech-Investoren die Haupttrends und -spieler in diesem Markt kennen. Zunächst sollten wir uns 10 faszinierende Fakten über die KI-Industrie anschauen.

1. 5.05 Milliarden Dollar Märkte bis 2020

Die Forschungsfirma Markets and Markets schätzt, dass der KI-Markt von 420 Millionen Dollar in 2014 auf 5.05 Milliarden Dollar in 2020 wachsen wird dank der steigenden Einführung von lernenden Maschinen und natürlich-sprachlichen Technologien in der Medienindustrie, der Werbebranche, dem Einzelhandel, dem Finanzsektor und dem Gesundheitswesen.

Unter den Schlüsselfiguren bei lernenden Maschinen sind große Cloud-Player wie Amazon (NASDAQ: Amazon.com [AMZN]), Microsoft (NASDAQ: Microsoft Corporation [MSFT]) und IBM (NYSE: International Business Machines [IBM]). Nuance Communications (NASDAQ: Nuance Communications [NUAN]) ist der führende Anbieter in der „reinen“ Sprachverarbeitung.

2. 6 Milliarden Geräte werden KI-Unterstützung anfordern

Gartner schätzt, dass 6 Milliarden angeschlossene „Dinge“ bis 2018 aktiv Unterstützung von KI-Plattformen anfordern werden. Diese Geräte werden vermutlich viele angeschlossene Apparate, Autos, tragbare sowie elektronische Geräte umfassen, die im weiteren Markt innerhalb des Internets der Dinge vorhanden sind.

3. 5,4 Milliarden Dollar werden in KI-Startups investiert werden

Momentan sind 1.031 KI-Startups auf AngelList aufgeführt mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 Millionen Dollar – was fast 5,4 Milliarden in Risikokapital-Investition gleichkommt. Die drei am meisten gefolgten Unternehmen auf der Liste sind das Robotikunternehmen Autonomous, der Software-Hersteller für Teamproduktivität Crux und Zero Slant, ein KI Aggregator für Soziale Nachrichten.

4. 80% der Manager glauben, dass KI die Produktivität ankurbelt

Eine neue Studie des KI-Sprachunternehmens Narrative Science fand heraus, dass 80% der Manager davon ausgehen, dass KI-Lösungen die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer verstärken und neue Jobs kreieren. 32% sagten aus, dass die Stimmerkennungstechnologie die am meisten genutzte KI-Technologie in ihren Unternehmen ist – gute Nachrichten für Unternehmen wie Nuance.

5. Die meisten Mobilfunknutzer benutzen Sprachassistenten

Nuance hat die Technologie entwickelt, die hinter Siri von Apple (NASDAQ: Apple [AAPL]) steckt und welche noch vor anderen Sprachassistenten rauskam wie Google Now von Alphabet, Cortana von Microsoft und Alexa von Amazon.

Der Gedanke, mit dem Telefon zu sprechen, schien anfangs unangenehm, aber eine neue Studie von Carolina Milanesi von Creative Strategies fand heraus, dass nur 2% der iPhone-Nutzer noch nie Siri genutzt haben, während 4% noch nie Google Now genutzt haben.

6. Virtuelle Assistenten werden uns die Entscheidungen abnehmen

Gartner geht davon aus, dass die Daten, die von Nutzern in cloud-basierten neuronalen Netzwerken gesammelt werden, die mobilen Interaktionen zwischen virtuellen persönlichen Assistenten und Menschen bis 2020 um 40% erhöhen werden.

Das bedeutet, dass all die Daten, die du freiwillig an Facebook (NASDAQ: Facebook [FB]), Google und Amazon gibst, dazu genutzt werden, um ein komplexes cloud-basiertes Profil zu kreieren, welches cloud-basierte „Smart Agents“ nutzen können, um deine Bedürfnisse und Wünsche vorauszusagen.

7. Die meisten Unternehmensbeziehungen zu Kunden werden bis 2020 keine Menschen mehr brauchen

Gartner behauptet außerdem, dass 85% der gesamten Kundeninteraktionen keinen menschlichen Vertreter im Kundenservice mehr brauchen werden bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Die Firma geht davon aus, dass die automatische Analyse der Social Media Kanäle, CRM Software und personalisierten Chatbots, die Gesichter und Stimmen erkennen, den Bedarf an traditionellen Call-Centern drastisch reduzieren werden. Das sind gute Aussichten für Facebook, die letztens Chatbots für einen automatischen Kundenservice in den Messenger integriert haben.

8. KI wird 16% der Jobs innerhalb des nächsten Jahrzehnts ersetzen

Die Forschungsfirma Forrester geht davon aus, dass KI Arbeiter bis zu 16% aller Jobs in den U.S.A. ersetzen werden innerhalb des nächsten Jahrzehnts. Jedoch werden auch neue Jobs entstehen, um die AI-Plattformen und Maschinen zu warten, was bedeutet, dass „nur“ 7% der Jobs verloren gehen werden.

Nicht nur Vertreter im Kundenservice sollten besorgt sein. Medizinische KI-Assistenten könnten den Bedarf an weniger qualifizierten medizinischem Personal verringern, fahrerlose Autos könnten professionelle Fahrer ersetzen und Robo-Autoren könnten Artikel wesentlich schneller und akkurater als Menschen rausbringen.

9. Roboter werden Menschen auf der Arbeit wahrscheinlich zahlenmäßig übertreffen

Gartner schätzt, dass 45% der am schnellsten wachsenden Unternehmen weltweit bis 2018 mehr intelligente Maschinen und virtuelle Assistenten „anstellen“ werden anstatt Menschen. Das liegt daran, dass die Kosten gesenkt und die Produktivität gesteigert werden kann, wenn man weniger Menschen beschäftigt und stattdessen mehr virtuelle Assistenten installiert.

10. KI wird von GPUs gestützt, nicht von CPUs

Die wichtigsten Akteure innerhalb von lernenden Maschinen wie Facebook und IBM nutzen deutlich mehr hochwertige GPUs wie Nvidias Tesla Chips für KI-Geräte anstatt von traditionellen CPUs. Nvidia (NASDAQ: NVIDIA Corporation [NVDA]) behauptet, dass sein Tesla K80 GPU "zwei bis fünf Mal“ schneller ist in „bedeutenden Wissenschaftsanwendungen“ als Xeon Phi 7120 von Intel (NASDAQ: Intel [INTC]).

Das unterstützt Nvidias Ruck in Richtung angeschlossener und fahrerloser Autos, aber das könnte schlechte Nachrichten für Intel bedeuten, die mit schleppenden PC-Chip-Verkäufen und einem nachlassendem Wachstum zu kämpfen haben.

Die entscheidenden Punkte

KI-Programme werden in nächster Zeit wahrscheinlich nicht deinen Job einfordern oder lebensverändernde Entscheidungen für dich treffen, aber sie binden sich defintiv an unseren Alltag durch mobile Apps, soziale Medien und virtuelle Assistenten. Tech-Investoren sollten diese Fakten im Kopf behalten, während Top-Unternehmen weiterhin dem „heiligen Gral“ der Informatik verfolgen.

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