Gewinner-Aktien, aber immer noch spottbillig
Hauptseite Finanzen

Wenn man den Aufschwung der Aktienmärkte um fast 12% im Vergleich zu den Tiefständen dieses Jahres verpasst haben soll, dann wird es Zeit den Staub abzuschütteln. Aktien sind schwer im Kommen, und manche von ihnen sind unbestreitbar spottbillig.

Es gibt sieben Aktienwerte im Standard & Poor's 500, darunter die Fluglinie United Continental (NYSE: UAL), das Kreditinstitut Navient (NASDAQ: NAVI) und der Verkäufer von Computerzubehör HP (NYSE: Hewlett-Packard Company [HPQ]), die seit dem Tiefpunkt des Marktes dieses Jahr beeindruckende Zuwächse vermeldet haben, immer noch unter Marktwert gehandelt werden und laut Analysten immer noch Potenzial haben.

Jeder dieser Werte hat seit dem 11. Februar 2016 um 25% zugelegt, dazugehörige Price-to-Earnings-Faktoren von 10 oder weniger und Analysten glauben, die Aktien haben über die kommenden 18 Monate noch Potenzial für weitere 10% oder sogar mehr. Der diesjährige unruhige Auftakt der Märkte – und unerwartete, starke Aufschwünge – verdeutlichen, warum dieser Bulle einer der Meistgehassten ist. Das Auf und Ab der Märkte war außergewöhnlich schwierig zu beherrschen, da Investoren zwar teilhaben, aber auch nicht die Letzten mit überteuerten Aktien sein wollen.

Die Zurückhaltung der Investoren dabei, Geld für Aktien in die Hand zu nehmen, ist nachvollziehbar. Dank der Erholung der Märkte vom absoluten Tiefpunkt steht der S&P 500 aktuell beim 20,3-fachen seiner Gewinne über die letzten 12 Monate, zeigen Daten des S&P Dow Jones-Indizes. Dies stellt eine Steigerung im Vergleich zur 18,4-fachen Bewertung Stand Ende September 2015 und der 17,2-fachen Bewertung Ende 2014.

Die Aktien mögen erheblich zugelegt haben, doch einige Werte werden immer noch als billig erachtet. Wirf einen Blick auf United Continental (NYSE: UAL), deren Kurs seit dem Februartief um 23% auf 57,79 Dollar geklettert ist. Dieser Zuwachs entspricht knapp dem Doppelten der Markterholung. Doch selbst nach diesem Aufschwung werden die Aktien bei lediglich dem Dreifachen des Unternehmensgewinns gehandelt. Von S&P Global befragte Analysten denken, dass die Aktien in 18 Monaten 72,66 Dollar je Aktie wert sein sollte, was bei einem tatsächlichen Eintreten ein Potenzial von 26% bedeuten würde.

HP hat vor kurzem sein Firmengeschäft in Gestalt von Hewlett Packard Enterprise (NYSE: HPE) abgespalten. Infolgedessen wurde HP in den vergangenen 12 Monaten bei lediglich dem 5-fachen seiner Gewinne gehandelt, selbst nach eine 35% im Anschluss an die Februartiefs. Doch Analysten meinen die Aktie, aktuell für 12,16 Dollar je Aktie gehandelt, könnte in 18 Monaten bei 13,39 Dollar liegen.

Das würde 10% Zuwachs bedeuten. Nach der Trennung von Hewlett Packard Enterprise wird für 2016 bei den angepassten Gewinnerwartungen je Aktie ein Einbruch um 56% auf 1,62 Dollar je Aktie erwartet, meint Jim Kelleher, Analyste bei Argus Research. Doch selbst auf dieser Grundlage liegen Aktien von HP bei einem Wert von 7,5, weit unter dem 17,3-fachen Faktor des Marktes bei den diesjährigen Gewinnerwartungen.

Diese Erholung könnte nachlassen. Billige Aktien könnten noch billiger werden oder nicht einmal einen Markt finden. Auch die Preisziele von Analysten könnten sich als falsch erweisen. Doch der Umstand, dass es selbst nach diesen beeindruckenden Zuwächsen noch günstige Aktienwerte gibt, dient als Erinnerung der Investoren, dass es immer eine Chance gibt, solange man weiß, wo man schauen muss.

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.