Wenn Donald Trump Präsident wird...
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Diese Aktien sollte man kaufen, wenn Donald Trump Präsident wird

Große Veränderung im höchsten Amt des Landes können große Veränderungen in der Wirtschaft bedeuten.

In der Regel werden Wahlversprechen gebrochen oder nur zum Teil gehalten. Trotzdem bekommen wir Hinweise darauf, welche Wirtschaftszweige profitieren würden, und welche nicht. Das Gesundheitswesen erhielt unter Präsident einen Schub und der Rüstungsindustrie ging es unter George W. Bush gut. Bei jedem Politiker, der sich um ein Amt bewirbt, lässt sich nur schlecht vorhersagen, wie genau sich die Dinge entwickeln würden, wenn er tatsächlich gewählt würde.

Was wäre, wenn Donald Trump der nächste US-Präsident würde? Welche Branchen würden davon profitieren?

Verteidigung

Militärische Stärke ist schon seit langem das Mantra der Republikanischen Partei. Trump könnte sogar noch aggressiver sein.

“Was Luftschläge gegen Terroristen angeht, davon würde es mehr geben”, meint Ian Bremmer, Präsident der Eurasia Group. Im Vergleich zu Obama scheut Trum keine Risiken und würde sehr viel wahrscheinlicher “äußerst einseitige” Maßnahmen ergreifen, “ohne allzu lang zu diskutieren.”

Wer gewinnt? Hightech Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen wie Lockheed Martin (NYSE: Lockheed Martin Corporation [LMT]), Raytheon (NYSE: Raytheon Company [RTN]), Boeing (LSE: BAE Systems [BA]) und Northrop Grumman (NYSE: Northrop Grumman Corporation [NOC]).

Infrastruktur

Jedem Autobesitzer sollte klar sein, dass die Straßen des Landes ein Upgrade brauchen. Und Trump hat erklärt, sich darum kümmern zu wollen. Bei einer Debatte im Dezember sagte Trump, das Land würde davon profitieren, Milliarden für die Instandsetzung von Straßen, Brücken und Flughäfen auszugeben.

“Mr. Trump ist Mr. Infrastruktur”, sagt Peter Tanous, Chairman des Lynx Investment Advisory in Washington D.C. “Er hat mehr Bauerfahrung als jeder andere Präsident in der Geschichte.”

Außerdem wäre das größte Wahlversprechen Trumps – eine 50 Fuß (ca. 15 m) hohe Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen – ein riesiges Infrastrukturprojekt. Schätzungen bezüglich der Baukosten der Mauer reichen von 15 Milliarden Dollar bis 25 Milliarden Dollar, welcher sich über ungefähr 2.000 Meilen (ca. 3.200 km) erstrecken müsste, um den gesamten Bereich abzudecken. Die Instandhaltung könnte weitere 750 Millionen jährlich kosten.

Verlockende Aussichten für Jacobs Engineering (NYSE: Jacobs Engineering Group [JEC]) als wahrscheinlichen Profiteur einer solchen Generalüberholung. Auch die Fluor (NYSE: Fluor Corporation [FLR]), ein Konkurrent von Jacobs, wird sich Aufträge sichern. Wie bei allen Dingen, die mit Erde Ausheben zu tun haben, sollte auch Caterpillar (NYSE: Caterpillar [CAT]) profitieren.

Kleinunternehmen

“Er hat eine ziemlich protektionistische Botschaft”, sagt Jason Pride, Director of Investment Strategy. Protektionismus, egal, ob durch Zölle oder Einfuhrkontingente, wären schlecht für multinationale Konzerne, weil diese direkt am Welthandel beteiligt sind.

Kleinere Unternehmen, vor allem jene, die hauptsächlich den US-amerikanischen Markt bedienen, wären weitaus weniger betroffen. Als Folge könnten die Aktien kleiner Unternehmen jene von Großunternehmen überflügeln. Ein gutes Investment könnte folglich Vanguards Russell 2000 ETF sein, welcher 2000 kleinere und mittlere Unternehmen verfolgt.

Allerdings warnt Pride, dass, weil Trump ein Außenseiter im Globalisierungs-Establishment ist, es wahrscheinlich zunächst sehr viel Unsicherheit darüber gäbe, wie die Dinge laufen würden, sollte er tatsächlich Präsident werden. Trump musste bereits bei der Forderung zurückrudern, ein Visa-Programm für qualifizierte Arbeitskräfte abzuschaffen.

Restaurants

Eine protektionistische Handelspolitik, kombiniert mit einer Offensive gegen illegale Einwanderung, könnte interessante Auswirkungen haben.

Wenn erstens Unternehmen wieder anfängen, in den USA zu produzieren, würden wir wahrscheinlich die Löhne für qualifizierte Fabrikarbeiter steigen sehen.

Bessere und höhere Löhne für Arbeiter wären wahrscheinlich vor allem in Branchen zu erwarten, die nicht allzu abhängig vom internationalen Handel seien, wie Restaurants. Davon könne die Gastronomie profitieren, sagt Peter Morici, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University School of Business der University of Maryland.

Trotzdem basiert das Fundament der Gastronomiebranche zu einem gewissen Grad auf illegaler Arbeit. Sollten die “Massenabschiebungen” je tatsächlich umgesetzt werden, was unwahrscheinlich ist. Könnten auch Löhne und andere Kosten im Restaurantbusiness ansteigen.

Es könnte sich dennoch lohnen, vor allem in überwiegend einheimisch ausgerichtete Ketten zu investieren, vor allem in solche, deren Kunden weniger preisempfindlich sind, sollte die Branche doch mehr Geld für Angestellte aufbringen müssen.

(Man beachte Del Frisco’s (NASDAQ: DFRG) Restaurants an und die Ruth's Hospitality (NASDAQ: RUTH), der Ruth's Chris Steak House gehört.)

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