Alphabet oder Apple?
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Warum Alphabet eine bessere Langzeitinvestition ist, als Apple.

Über Jahre waren Apple (NAS­DAQ: AAPL) und Alphabet (NAS­DAQ: GOOG) - das alte Google, das letztes Jahr einen Firmenumbau unter dem Dach einer Muttergesellschaft namens Alphabet verkündete - großartige Unternehmen und lohnende Investitionen, die Investoren im Besitz ihrer Anteile reich entlohnten.

In letzter Zeit legten beide Kurse eine Ruhepause ein, genau wie der gesamte Markt. Die Bewertungen wurden bodenständiger, vor allem für Apple, das zuletzt mit einem erwarteten Gewinnwert von unter 10 gehandelt wurde.

Sind beide Aktien eine gute Anlagemöglichkeit für Langzeitinvestoren? Vielleicht.

Trotzdem, wenn ich zwischen beiden wählen müsste, würde ich mich für Alphabet entscheiden. Alphabet hat seine besten Tage noch vor, Apple bereits hinter sich.

Das hat vielfältige Gründe:

Zunächst hat sich Google von einem Internet-Start-up zu einem vielseitigen Konglomerat entwickelt, mit entscheidender Präsenz in verschiedensten Bereichen der Technologie-, Informations-. Kommunikations- und Computerindustrie. Im Gegensatz dazu.ist Apple weiterhin beschränkt auf Smartphones und Tablets, ein Markt, der langsam überfüllt und gesättigt ist.

Zweitens ist die Apple-Führung zu beschäftigt mit rechtlichen Streitereien, anstatt sich auf den Marktwettbewerb zu konzentrieren. Für fast ein Jahrzehnt absolvierte das Unternehmen den alten Weg eines unabhängigen Unternehmens: das Herausbringen von Produkten, die das Leben der Konsumenten veränderten, etwa wie MacBook, IPod, IPhone und iPad.

In letzter Zeit scheint sich Apple allerdings von diesem Geschäftsmodell zu verabschieden. Ich rede von dem langwierigen Rechtsstreit mit Samsung, die Entscheidung des Unternehmens, sich von Google Maps zu lösen und dessen Konflikt mit der US-Regierung wegen Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit Smartphones.

Rechtliche Streitereien halten die Führungsriege davon ab, sich um grundsätzliche Funktionen eines Unternehmens zu kümmern – vor allem, die Entdeckung und Abschöpfung neuer Geschäftsideen.

Schlimmer noch, sie öffnen eine Tür für den Wettbewerb, welcher letzten Endes über den Markt entscheidet.

Die Microsoft-Chefetage zum Beispiel bekämpfte sich mit großem Zeitaufwand mit der US-Regierungen und europäischen Regierungen, in einer Phase, als Apple den Markt für Mobilgeräte definierte.

Drittens – und vielleicht am wichtigsten – wird Google nach wie vor von seine Gründern geführt, die Innovatoren sind und das Unternehmen als Wertschöpfungsmechanismus betrachten. Das wird verdeutlicht durch eine Reihe radikal neuer Produkte wie fahrerlose Autos und vielversprechende Roboter, die die Art und Weise verändern könnten, wie die Menschen leben und konsumieren.

Apple dagegen wird von einem Nachfolger des Firmengründers geführt, welcher das Unternehmen vor allem als Geldautomaten betrachtet, verdeutlicht von Anstiegen der Dividende und Aktienrückkäufen, die Milliarden Dollar in die Taschen der Aktionäre spülen.

Zumindest kurzfristig. Doch auf lange Sicht werden sie den Aktionären noch Bauchschmerzen bereiten.

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