Wie lange bleibt Facebook auf der Höhe?
Manu Fernadez/AP Photo
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Was steigt, muss irgendwann wieder fallen.

Drei Jahre nach dem verpfuschten Börsengang ist Facebook (NASDAQ: Facebook [FB]) ein Wall Street-Liebling. (Das wird man als Unternehmen nach gewaltigen Wachstums- und Profitzahlen über 12 zusammenhängende Quartale.) Investoren trieben die Unternehmensanteile letztes Jahr um 33% nach oben; der Social Media Gigant ist nun 293 Milliarden Dollar wert. Die Botschaft ist klar: die Wall Street liegt Facebook zu Füßen.

Diese Stimmung zeigt sich vor allem bei Facebook’s telefonischen Geschäftsberichten. Die Analysten nutzen diese Gelegenheit nicht mehr dazu, CEO Mark Zuckerberg mit Fragen darüber zu löchern, ob Facebook immer noch gut bei den Jugendlichen ankommt oder es ihm gelingen wird, herauszufinden, wie man Anzeigen auf Smartphones verkauft. (Letztere ist überflüssig – das Mobilgeschäft macht mittlerweile 81% des Unternehmensumsatzes aus.)

Stattdessen stellen sie dankbare Fragen. Wie teuer können die Anzeigen werden? Wie groß muss der Dagobert Duck Tresor sein, den sie sich zulegen müssen, um all die süßen Videotaler unterzubringen, die Facebook prägen wird? Auf einer Skala von Eins bis Total, wie stark dominiert Facebook das mobile Anzeigengeschäft? Bis auf vier geben alle 51 Facebook folgenden Analysten eine normale bis starke Kaufempfehlung ab. Es ist an dem Punkt angelangt, wo der größte Risikofaktor, den CFO David Wehner bei Facebook’s kürzlich erfolgter Telefonkonferenz zum vierten Quartalsbericht für das kommende Jahr ausmachen konnte, war, dass es schwierig werden könnte, die Performance zu übertreffen, da sie so „bemerkenswert gut“ gewesen sei. Facebook spielt vor den Quartalsberichten normalerweise klassische Musik, aber es könnte genau so gut „All I Do Is Win“ von DJ Khaled auflegen.

Dabei ist es nicht unlogisch, eine unbequeme Frage aufzuwerfen:

Kann Zuckerberg seine Siegesserie aufrecht erhalten?

Bei 1,6 Milliarden monatlichen Facebook-Nutzern werden für das Unternehmen potentielle neue User knapp. Der Vorsprung beim mobilen Anzeigengeschäft könnte schrumpfen, da Google (NASDAQ: Alphabet Class C [GOOG]) und Andere kräftig aufholen. Und Facebook's nächste Generation von Wachstumsmotoren Instagram, Oculus VR, Facebook-Messenger und WhatsApp – sind gerade erst dabei, heruaszufinden, wie sie Geld verdienen könnten. (Die Phrase "Anfangsjahre" ist bei Führungskräften sehr beliebt.)

Umsatz mit Instagram zu erzielen wird ein Kinderspiel – Facebook weiß, wie man Anzeigen verkauft. Analysten schätzen, die Foto Sharing App könnte dieses Jahr 3 Milliarden Dollar verdienen.

Doch Geld mit anderen Anwendungen zu verdienen ist Neuland für Zuckerberg und sein Team. WhatsApp, der Nachrichtendienst, den es 2014 für 19 Milliarden Dollar übernommen hat, und Messenger, die eigene App, expandieren ins unattraktive Geschäft der Kundenbetreuung, was für Facebook unbekanntes Territorium darstellt. Mit Herstellung und Vertrieb von Hardware, wie es das mit Oculus VR, seinem Hersteller von Virtual Reality Headsets vorhat, kennt sich das Unternehmen noch weniger aus.

Erinnert euch, wie sehr sich das Verhältnis der Leute zu einem anderen Tech-Darling abgekühlt hat. Über ein Jahrzehnt wurde Apple (NASDAQ: Apple [AAPL]) von Wettbewerbern kopiert und von Marktbeobachtern vergöttert. Doch eine enttäuschende Markteinführung der Apple Watch und sich abschwächendes Wachstum in China reichen aus, und plötzlich ist das Goldstück Apple eine langweilige „Wertaktie“, Dividende zahlend und Anteile rückkaufend.

Selbst Verehrer können also launisch sein. Und Investoren? Vergiss es.

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