Facebook Inc. wird zur gut geölten Werbemaschine
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Quartalsbericht zeigt die Verkaufssteigerung

Das weltweit größte soziale Netzwerk verbuchte dank der Nutzung seiner Unmengen an Nutzerinformationen, um mehr Werbeflächen anzubieten, eine weitere Rekordperiode mit einer Verkaufssteigerung von 52% im vierten Quartal. Die Aktien stiegen um 12%.

Das Unternehmen hat mittlerweile 1,59 Milliarden Nutzer, die sich jeden Monat einloggen, vor allem auf Smartphones und Tablets. Diese Expansion generiert wiederum mehr Profit, sodass Mark Zuckerberg viel Spielraum hat, in die Zukunft des Unternehmens zu investieren. In einer Telefonkonferenz mit Investoren sprach der Vorstandsvorsitzende am Mittwoch größtenteils über virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und darüber, den Rest der Welt mit dem Internet zu verbinden. Während diese Initiativen auf Jahre hinaus kaum bedeutende Gewinne generieren dürften, zielen sie vor allem darauf ab, sicherzustellen, dass immer mehr Menschen Facebook ins Zentrum ihres digitalen Lebens rücken.

„Unsere Strategie heißt Arbeiten und viele Möglichkeiten liegen vor uns“, sagte Zuckerberg. „Also werden wir weiterhin investieren, um langfristig weitere großartige Ergebnisse zu liefern.“

Facebook zieht die Vermarkter mit seinem Talent an, zielgerichtete Werbung vor die Konsumenten zu bekommen. Dieselbe Technologie wird nun auch bei Instagram eingesetzt, dass gerade sein erstes volles Quartal von Anzeigenverkäufen auf den internationalen Märkten hinter sich hat. Chief Operating Officer Sheryl Sandberg sagte dass 98 der 100 größten Anzeigenkunden von Facebook auch auf Instagram aktiv seien.

Im vierten Quartal stiegen die Verkäufe laut von Bloomberg zusammengetragenen Daten auf 5,84 Mrd. Dollar, verglichen mit der durchschnittlich von Experten angenommenen 5,37 Mrd. Dollar. Circa 80% davon kamen von Mobilgeräten.

Anzeigenmenge

Facebook gewinnt nicht nur immer mehr Nutzer und Anzeigenkunden hinzu, es bringt auch immer mehr Werbebotschaften zu den Leuten. Während das soziale Netzwerk vorsichtig dabei war, die News Feeds zu überladen, konnte es trotzdem den Prozentsatz, oder die Anzeigenmenge, im letzten Quartal steigern. Facebook sagte es würde bei seiner Strategie bleiben, sicherzustellen, dass Anzeigen gezielt, spezifisch und relevant sind und zu dem passen, was die Leute ohnehin in ihren Feeds sehen. „Wenn du eine Werbeagentur bist und die Massen erreichen willst, hast du nur zwei Optionen: Facebook und Google,“ sagte James Cakmak, Analyst bei Monness Crespi Hardt & Co. „Facebook ist weiterhin die am schnellsten wachsende Plattform für Werbekunden, und da sie weiter neue Nutzerkanäle erschließen, wird das auch so bleiben.“

Der Nettoertrag im vierten Quartal hat sich auf 1,56 Mrd. Dollar oder 54 Cent pro Aktie mehr als verdoppelt, von 701 Millionen oder 25 Cent im Jahr zuvor. Der Gewinn nach Ausschluss einiger Posten lag bei 79 Cent pro Aktie, womit die durchschnittliche Erwartung von Experten von 68 Cent übertroffen wurde.

Im erweiterten Handel stiegen Aktien von Facebook auf 105,87 Dollar. Der Kurs, letztes Jahr um 34% gestiegen, blieb vom weltweiten Aktienverkauf nicht unberührt und fiel 2016 um 9,7%.

Wie das Unternehmen bekanntgab, schauen 500 Mio. Menschen täglich 100 Mio. Stunden Videos auf Facebook – ein Trend, der sich noch weiter verstärken wird, da Facebook neue Produkte entwickelt, um Lebensereignisse auf der Anwendung zu verfolgen.

Ambitionierte Projekte

Für Facebook ermöglichen die Gewinne aus Anzeigenverkäufen Investitionen in ambitionierte Projekte, die langsam erste Fortschrittstendenzen zeigen. Oculus Rift, das Virtual Reality Headset, wurde im Laufe des vergangenen Monats erstmalig an Konsumenten verkauft, und das Unternehmen sagte, dass im Verlauf des Jahres mehr als 100 Spiele und Erfahrungen auf die Plattform kommen werden.

Internet.org, die Initiative für freien Netzzugang in Schwellenmärkten, hat eine Free Basics-App, die mittlerweile von 19 Millionen Menschen genutzt wird und ist sogar groß genug, um in Indien Proteste auszulösen, zu Facebook-zentriert zu sein.

Facebook drängt überdies auf mehr Einkünfte aus internationalen Märkten – vor allem in Asien, wo Führungskräfte in den vergangenen Monaten mehr Zeit verbrachten und wo Instagram mittlerweile wirbt. Die Einkünfte auf Asien sprangen im Vergleich zum vorigen Quartal um 19% auf 846 Millionen Dollar und beschleunigten damit den Anstieg von 14% im dritten Quartal. Abgesehen von Nutzern des eigentlichen sozialen Netzwerks besitzt Facebook mittlerweile mehrere Anwendungen, die auf über eine Milliarde Nutzer zusteuern, unter anderem WhatsApp und Messenger.

„Mit den vielen noch zu bedienenden Wachstumshebeln sehen wir weiterhin viele Gründe, hochgradig optimistisch auf Facebook zu schauen“, schrieb Brian Wieser, Analyst bei der Pivotal Search Group, in einem Bericht für Investoren.

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