Asiatische Märkte in 2016
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Die Philippinen und Südkorea sehen stark aus; Japan und Singapur... Nicht wirklich

Unter denen, die mit müden vom Feiern Augen das nächste Jahr betrachten, findet man kaum jemanden, der sich für die asiatischen Aktien begeistern kann. Da die amerikanischen Kursen steigen und Chinas Wachstum langsamer wird, scheint Asien zwischen Baum und Borke zu stecken. Seine Abhängigkeit von Wachstums generierenden Schulden steigt und wie man sich bettet, so liegt man, um es mit einem Sprichwort zu sagen. Aber wo sich eine Tür schließt, da öffnet sich ein Fenster, und so sind Investoren vielleicht dazu fähig aus dem Nichts, also dem asiatischen Markt, etwas zu machen.

Sehen wir und die Märkte einzeln durch, angefangen mit der unerwarteten, aber angenehmen Überraschung:

1. Singapur

Singapur wurde schwer getroffen von der globalen Handelsabschwächung und ist höchstanfällig für sich zurückziehendes heißes Geld. Der Immobilienmarkt und die Banken werden höchstwahrscheinlich auch von den steigenden amerikanischen Kursen getroffen werden, da der Singapur-Dollar zum Teil an den amerikanischen Dollar gebunden ist.

Die Regierung hat genug Geld, um die Wirtschaft selbst aufzupumpen, aber die CLSA hofft darauf, dass sie von einem Erdrutschsieg in den diesjährigen Wahlen profitieren kann, um gängige Beschränkungen bezüglich der Immigration von Angestellten zurückzunehmen. Aber die derzeitige regierende Partei in Singapur ist nicht zynisch genug, um das schnell zurückzuziehen.

2. Japan

PIMCO und andere Vermögensverwalter preisen Japan an in der Hoffnung, dass sich ihre starke Performance in 2015 wiederholt. Viele zählen auf höhere Unternehmensdividenden und Aktienrückkäufe dank des Drucks der Regierung von Premierminister Shinzo Abe. Aber auf die Freigiebigkeit der Vorstandsetage zu hoffen ist keine Investmentstrategie.

Das Problem für die japanischen Aktien nächstes Jahr wird der Yen sein: dem Chef der Bank of Japan Haruhiko Kuroda geht die Munition aus, um die Währung noch tiefer zu drücken und damit einhergehend Exporteinnahmen. Manche Analysten sagen sogar hervor, dass der Yen 2016 steigen wird. Und Abe kann sich keine Anreize mehr leisten.

3. Vietnam

Eine schnell wachsende Wirtschaft, die von einer Verschiebung von Exporten aus China raus hin zu seinen eigenen kostengünstigeren Arbeitskräften profitiert. Aber die Geschichte hörte man schon oft. Aktien sind teuer und die Regierung kann sich keine anderen Aktien leisten.

4. Hong Kong

Aktien seien billig, dementsprechend bewertet Morgan Stanley es als “Übergewichten“. Die Koppelung ihrer Währung mit Dollar, ist die Wirtschaft fragil und der Immobilienmarkt wird vermutlich fallen, was sich spürbar auf dem Markt auswirkt.

5. Neuseeland

Haben Sie Milch? Hat doch jeder. Trotz der Preisverbesserung kriselt es bei den Milchprodukten wegen des Überangebots von Neuseelands globalen Rivalen. Sogar der Bedarf an Milchkühen ist gering, warnt Rabobank. Darüber hinaus ist der neuseeländische Dollar ein Spielball der Weltspieler des heißen Geldes und so wird es wahrscheinlich leiden, wenn sie auf höhere US Kurse zählen.

6. Malaysia

Es sagt schon viel über die Stimmung in Malaysia aus, wenn die größte Hoffnung auf einem Bailout liegt. Citigroup vermerkt, dass Kuala Lumpur 20 Milliarden Ringgit in einen Staatsfond spritzt, um Aktienpreise zu unterstützen. Und die Deutsche Bank nimmt an, dass weitere Investitionen von China kommen könnten, was gerade versucht, durch die Belastungen Malaysias auf Diplomatieeben Punkte zu sammeln.

Aber so lang Ölpreise fallen, wird die Regierung unter Premierminister Najib Razak kein Geld haben, um die Art von Projekten durchzubringen, die die Wirtschaft braucht.

7. Taiwan

Chinas abtrünnige Provinz war ein Lieblings des Kolumnisten in 2015, hauptsächlich, weil Aktien dort so günstig sind. Die iPhone Anbieter in Taiwan wie TSMC und Largan bleiben großartige Stimmrechtsvertreter für die Apple-Sphäre. Das Problem für den breiten Markt liegt 2016 am politischen Kalender. Im Januar wählt Taiwan einen neuen Präsidenten, was bedeutet, dass eine Periode des politischen Abwartens beginnt v.a. gegenüber China.

Und jetzt lassen Sie uns mal Asiens verlockende Märkte in verkehrter Reihenfolge bezüglich ihrer Anziehungskraft aufzählen.

7. Australien

Eine schwache Rohstoffnachfrage sollte bedeuten, dass man lieber fern bleiben sollte. Aber der australische Dollar ist genug gesunken, um niedrigere Exportnachfragen auszugleichen und Wachstum vor Kraterbildung zu bewahren. Dadurch ist die Vorhersage für Australiens Wirtschaftswachstum, dass sie weiterdampft bei 2,5%. Aktien sehen billig aus, auch nachdem man depressive Bergmänner rausnimmt laut CLSA.

Ein Name: Woodside Petroleum, was eine Dividende von 14% zahlt. Sie wollen nicht auf Öl setzen? Versuchen Sies mit dem Händler Harvey Norman, die 7% zahlen.

6. Thailand

Vermögensverwalter und Strategen haben eine thailändische Wende für etwa sechs Monate vorausgesagt. Jetzt ist das Jahr. Die regierende Militärjunta hat Fortschritte bei öffentlichen Projekten gemacht und ist dabei Steuervergünstigungen einzufügen, um private Investitionen wiederzubeleben. Und thailändische Aktien bieten einen der besten Zinsabzüge in der Region, nachdem sie 2015 durch den Auflauf ums heiße Geld ziemlich angeschlagen und zum Sterben zurückgelassen wurden.

Ein Name: Siam Commercial Bank. Die, nachdem sie ihre Margen-Prognose gesenkt hat, gerade mit 10 Mal den erwarteten Erträgen handelt, was einen 20%igen Zinsabzug bedeutet.

5. Indien

Investoren haben letzten Endes festgestellt, dass Premierminister Narendra Modi nicht auf Wasser laufen kann. Er war nicht in der Lage Investitionen wiederzubeleben oder Steuerreformen durch den legislativen Dornbusch zu bringen. Was soll’s. Indiens geplante Wachstumsrate von 7,7% ist ungeschlagen und Morgan Stanley sagt, dass die Unternehmensrentabilität im Vergleich auch gut abschneidet. Indien ist zudem vergleichsweise weniger anfällig was steigende U.S. Kurse betrifft als seine asiatischen Nachbarn.

Aber seien Sie wählerisch und weichen Sie Unternehmen mit hohen Schulden aus. Oder noch besser, ziehen Sie indische Wertpapiere in Betracht. Eine Aktien, die es wert ist, in Betracht gezogen zu werden: Wasserkrafterzeuger NHPC, die bei nur 65% Buchwert handeln.

4. Indonesien

Unternehmen haben hier in der Region die höchste Verschuldung in U.S. Dollar in der Region in Relation zu ihren Gesamtschulden – etwa 50%. Aber sie sind als Gruppe nicht so verschuldet. Also wie Thailand und Australien steht Indonesien bereit, die bereits niedrigen Erwartungen der Investoren zu schlagen. Die Regierung unter dem Präsidenten Joko Widodo wird voraussichtlich kleine Fortschritte darin machen, Infrastrukturinvestitionen anzukurbeln und die Zentralbank wird wahrscheinlich Zinsen kürzen. Und während ihre BIP-Wachstumsraten-Prognose bei 4,9% zu niedrig ist, um Jobsuchende und Konsumenten weiterhin glücklich zu machen, ist es immer noch eine der schnellsten Kurse der Region. Gewinnprognosen sind allerdings unverhältnismäßig optimistisch, also sollten Anläger nach Schnäppchen schauen oder bei indonesischen Anleihen bleiben.

Eine Aktie: Adaro Energy, die ungefähr zur Hälfte ihrer normalen Bewertung handeln. Während es die Kohleproduktion reduziert, gehen Nomura und Citigroup davon aus, dass es von dem Bau ihres neuen Kraftwerks profitieren wird.

3. Südkorea

Billig, billig, billig. Morgan Stanley hat gerade erst ihre Bewertung für Korea auf “Übergewichten” geändert und zwar aus gutem Grund. Aktien in Seoul werden unter Buchwert gehandelt und bieten ihrem historischen Durchschnitt einen Zinsabzug von fast 50% trotz steigender Dividenden. Die Strategen von Morgan sagen, dass der Immobilienmarkt sich erholt, was die Verbraucher ermutigt. Und Zinssenkungen sollten den Won gegen den Yen runterdrücken, um Exporteuren zu helfen.

Ein Name: der Speicherchiphersteller SK Hynix, der von CLSA gemocht wird wegen seiner Spitzentechnologie, der aber bei der netto Kasse geparkt ist, um ihre bereits großzügige Dividende von 5,4% zu stärken.

2. Die Philippinen

Durch die Präsidentschaftswahlen diesen Sommer werden staatlichen Investitionspläne ablenkt werden, aber es wird auch gleichzeitig mehr Geld in die Hände der Wähler gespült. Fügen Sie feste Überweisungen von Arbeitskräften aus dem Ausland hinzu und der philippinische Peso ist einer der am wenigsten anfälligsten Währungen in der Region in Anbetracht der steigenden U.S. amerikanischen Kurse. Unternehmensgewinne sollten folglich andauern gemeinsam mit der BIP-Wachstums-Prognose von 5,9%, was eine der höchsten in Asien ist.

Ein Name: Bauträger Megaworld, die von Jefferies als „kaufen“ eingeschätzt wird.

1. Und der attraktivste Markt in 2016 ist… ein Abenteuer.

Die meisten von Ihnen werden das bereits durch das Ausschlussverfahren herausgefunden haben.

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