Ein Kaufsignal
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Investieren ist in vielerlei Hinsicht wie ein Einkaufsbummel: Sie bekommen bessere Angebote und sammeln weniger erschütternde Erfahrungen, wenn Sie der Masse ausweichen.

Die jüngste Ausgabe der monatlichen Umfrage von Bank of America Merrill Lynch unter globalen Fondsmanagern, die Mitte November veröffentlicht wurde, zeigt, dass die große Masse an einen steigenden US-Dollar glaubt. Die Manager haben herausgefunden, dass sie glauben, dass ihre Kollegen zu stark im Dollar gewichtet waren. Doch bei einem Blick in ihre eigenen Portfolios haben sie bemerkt, dass auch sie sehr stark in den Greenback investiert waren.

Es ist einfach herauszufinden, warum so viele auf den Dollar setzen. Die Umfrage hat auch gezeigt, dass 81% der Fondsmanager damit rechnen, dass die Fed in diesem Monat erstmals seit fast einer Dekade ihre Leitzinsen erhöhen wird. Höhere Leitzinsen führen i.d.R. zu einer stärkeren Währung, da Kapital ins Land fließt, um mit Anleihen und ähnlichen Instrumenten höhere Zinszahlungen einzunehmen.

Das Problem ist, dass ein Anstieg der Leitzinsen begleitet von einem Dollaranstieg so weit antizipiert ist, dass dann, wenn die Leitzinsen tatsächlich erhöht werden, nur noch eine kleine Anzahl an Investoren versuchen wird, davon zu profitieren. Und natürlich könnte die Fed auch noch einen Rückzieher machen, wie so oft in den letzten Jahren.

Dieses Vorwegnehmen bezieht sich nicht nur auf die Währungs-Futures oder andere direkte Spielchen mit dem steigenden Dollar. Die Investoren haben die Europäischen und Japanischen Märkte hoch getrieben, da die Unternehmen aus anderen Ländern in den USA wettbewerbsfähiger sind, wenn der Wechselkurs ihre Produkte und Dienstleistungen billiger macht, ohne dass sie dafür ihre Preise reduzieren müssen. Dafür haben sie Rohstoffe und Aktien von Emerging Markets verkauft.

Viele Rohstoffe werden in Dollar bepreist. Ein stärkerer Dollar macht sie damit für andere Länder teurer und verringert die Nachfrage danach. Ein weiterer Faktor ist, dass Unternehmen und Staaten in Entwicklungsländern mit Billionen in Dollar notierten Schulden belastet sind. Diese werden mit einem steigenden Dollar noch teurer.

Die Aktien in den Emerging Markets wurden lange Zeit so stark verkauft — die von Merrill Lynch befragten Manager waren darin weniger investiert, als in allem anderen — dass sie verglichen mit ihren Kontrahenten in entwickelten Volkswirtschaften deutlich billiger sind. Rohstoffe sind schwieriger zu bewerten, da diese kein Einkommen produzieren und keine direkten wohlstandsfördernden Aktiva repräsentieren, doch viele von ihnen notieren auf mehrjährigen Tiefständen.

Bei solchen Bewertungsdiskrepanzen und einseitigen Erwartungen einer unmittelbar anstehenden Zinserhöhung scheint die sicherere Wahl zu sein, gegen den Strom zu schwimmen und deutlich billigere Asstes — Emerging Markets und Rohstoffe — zu kaufen und diese mit den Gewinnen aus Europa und Japan zu finanzieren. Der Bericht von Merrill fasst seine Umfrageresultate folgendermaßen zusammen:

„Die gefährdetsten Positionen vor der Fed-Sitzung sind Positionen, die auf einen steigenden Dollar setzen und zugehörige Positionen.“

Gegen den Dollar zu spielen könnte die lukrativere Option sein, nicht nur die sicherere, egal was die Fed macht. Chris Brightman, ein Finanzberater bei Research Affiliates in Newport Beach, Kalifornien sagte in einem vorherigen Bericht, dass die Emerging Markets im Vergleich zu den entwickelten Märkten und ihrer eigenen Historie, wonach sie in der nächsten Dekade nach Abzug der Inflation durchschnittlich 7,9% Rendite abwerfen sollten, sehr billig seien. Verglichen dazu erzielen US-Aktien 1,1% und die anderen entwickelten Märkte 5,3%.

Ein offensichtliches Objekt für Investoren, die vor den Front-runnern laufen wollen, indem sie Emerging Markets kaufen, ist der iShares MSCI Emeging Markets EEM (NYSE: EEM), ein aktiv gehandelter, günstiger Exchange Traded Fund.

Rohstoffe und ETFs sind problematisch da viele unregelmäßig gehandelt und eher Future-Kontrakte als physische Rohstoffe gehalten werden; Futures werden oft in einer Weise bepreist, die für Langzeitinvestoren zu Verlusten führen, selbst wenn sich der Preis des zugrunde liegenden Rohstoffs nicht ändert. Ein wahrer Rohstoff ETF ist der SPDR Gold Trust (NYSE ARCA: SPDR Gold Trust [GLD]), welcher Metallbarren besitzt.

Weitere passende Alternativen für jemanden, der von sich erholenden Rohstoffpreisen profitieren will, könnten der Energy Select Sector SPDR Fund XLE (NYSE: XLE) und der Materials Select Sector SPDR Fund (NYSE: XLB) sein, welche entsprechende Energieaktien und Aktien von Unternehmen hält, die in Minen, Chemikalien, Verpackungen und andere rohstoffbezogene Industrien halten.

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